Notepad++ Tipps und Plugins

Notepad++ ist ein kostenloser (GPL Lizenz) Texteditor der Syntaxhighlighting verschiedener Programmiersprachen ermöglicht und besonders für Entwickler interessant ist. Er bietet viele Funktionen, wobei der Funktionsumfang durch Plugins noch erweitert werden kann. Der integrierte Plugin Manager erlaubt das installieren/deinstallieren der Plugins und bietet eine Übersicht über die integrierten Plugins. (Menü -> Erweiterungen-> Plugin Manager) Die Plugins können alternativ auch aus dem Web heruntergeladen und in das Verzeichnis „C:\Program Files (x86)\Notepad++\plugins“ entpackt werden. Einige nützliche Tipps und Plugins werden hier vorgestellt.

Notepad++

Tipps

In Dateien suchen

Notepad++ bietet über die Tastenkombination Strg+F wie viele Texteditoren eine Textsuche. Diese ermöglicht das Finden, und wenn gewünscht auch Ersetzen, von Text in dem geöffneten Dokument. Eine sehr nützliche Funktion die Notepad++ darüber hinaus bietet ist das durchsuchen von Dateien in einem beliebigen Verzeichnis auf der Festplatte. Dies kann beispielweise in der Programmierung zum Durchsuchen eines Workspaces genutzt werden.

Makros

Mithilfe von Makros können häufig benötigte Abläufe aufgezeichnet (rote Record Button) werden und beliebig oft abgespielt werden.Notepad++_Makros So kann z.B. am Anfang jeder Zeile etwas eingefügt werden, indem ein Makro nach folgendem Schema aufgezeichnet wird (Text am Anfang derersten Zeile einfügen -> Pos1 Taste -> Pfeil nach unten Taste). Wird dieses Makro nach dem Aufzeichnen bis zur letzten Zeile laufen gelassen sind alle Zeilen mit dem eingegebenen Präfix versehen.

Key Mappings

  • Zeile löschen mit Strg+D: Wer sich wie ich an die Eclipse Tastenkürzel gewöhnt hat, wird in Notepad++ das Kürzel Strg+D zum löschen einer Zeile vermissen. Dieses führt hier zum Duplizieren der Zeile. Um dies zu Ändern kann der Shortcut Mapper unter Settings verwendet werden. Dazu vergibst du in dem Tab „Scintilla commands“ dem Command „SCI_SELECTIONONDUPLICATE“ eine neue Tastenkombination. Nun kannst du dem Befehl „SCI_LINEDELETE“ die Tastenkombination Strg+D zuweisen.

Plugins

Explorer-Plugin

Das Explorer Plugin integriert einen Dateibrowser in Notepad++. Besonders wenn mehrere Dateien bearbeitet werden spart das Plugin den Wechsel in den Windows Explorer. Neben dem Explorer Plugin gibt es auch ein FTP-Explorer-Plugin welches die Bearbeitung von Textdateien auf einem FTP-Server erlaubt.
Download Explorer Plugin
Notepad++ Explorer

XML Tools – Extensible Markup Language bearbeiten

Das XML Tool Plugin erleichtert die Arbeit mit XML Dateien. Insbesondere das automatische Schließen von Tags und die Pretty-Print-Funktion, welche die XML-Daten sauber mit Einrückungen und Zeilenumbrüchen versieht, erleichtern die Arbeit.
Download XML Tools
Notepad++ XML Tools

JS Tools – JavaScript und JSON bearbeiten

Einige Funktionen:
– Formatierung von Javascript und JSON Code
– Douglas Crockford’s JSMin Algorithmus um Javascript code zu minimieren
– JSON data Viewer
Download JSTool
Notepad++ JSTool

JS Lint

Bei JS Lint handelt es sich um ein JavaScript Code Quality Tool. Es zeigt u.a. Fehler in Java Script Code auf.
Download JS Lint
Notepad++ JSLint

Compare Plugin

Das Plugin erlaubt das einfache Vergleichen zweier Textdokumente. Dabei werden diese parallel nebeneinander dargestellt und Unterschiede farblich markiert.
Download Compare Plugin
Notepad++ Compare Plugin

Hex Editor

Mit diesem Plugin verwandelt sich Notepad++ in einen Hex Editor.
Download Hex Editor
Notepad++ Hexeditor

MultiClipboard

Mit dem MultiClipboard können mehrere, oft benötigte Textschnipsel in der Zwischenablage geparkt werden.

Colorpicker

Der Colorpicker erlaubt das Ermitteln von Farbwerten. Dies ist besonders praktisch wenn HTML Code geschrieben wird.
Download Color Picker
Notepad++ ColorPicker

TextFX

TextFX rüstet zahlreiche Textbearbeitungsfunktionen nach. Für Entwickler besonders Interessant sind die Funktionen zum automatischen Schließen von HTML Tags und Klammern. Die Optionen ist neben jeder Menge weiteren Optionen über den neuen Menüeintrag TextFX -> TextFXSettings verfügbar. Siehe Screenshot:
Download TextFX
Notepad++ TextFX

Falling Bricks

Für die Entspannung zwischendurch sorgt der Tetris Clone Falling Bricks.
Download Falling Bricks
Notepad++ Falling Bricks

Elektronische Bauteile

Widerstände

Widerstände werden dazu eingesetzt um den Stromfluß zu begrenzen. Es ist es egal an welcher Seite Plus oder Minus angelegt wird. Den Widerstand berechnet man nach der Formel R = U / I. Um den Vorwiderstand für Leuchtdioden auszurechenen findest du weiter unten ein Formular. Widerstände sind recht robuste Bauteile, die einem eine längere Lötzeit meist nicht übel nehmen. Sollte man Lötneuling sein, und eine größere´Schaltung zusammenlöten, empfiehlt es sich mit den Widerständen anzufangen um ein wenig Ãœbung zu bekommen. Wikipedia Wiederstand

Dioden

Die Dioden sind Einbahnstraßen für den Strom, d.h sie lassen den Strom nur in eine Richtung durch und zwar von der Anode zur Kathode. In die andere Richtung wird der Strom gesperrt. An der Diode fällt eine gewisse Spannung ab. Die Ausgangsspannung ist daher um ca. 0.7 Volt kleiner als die an der Anode angelegte Eingangsspannung. Damit man die Diode in der gewünschten Richtung in den Stromkreislauf einbauen kann, wird die Kathode mit einem schwarzen oder weißen Ring makiert.Wikipedia Diode

Leuchtdiode (LED)

led
Die Leuchtdiode, auch LED(Light Emitting Diode) genannt, ist eine Halbleiterdiode, die beim Betrieb in Durchlaßrichtung Licht erzeug t(emittiert). Dabei gibt ein Halbleiterkristall ein Lichtsignal ab, das durch die linsenförmige Form des Kopfes gebündelt bzw. gestreut wird. Leuchtdioden gibt es in verschiedenen Farben, Größen und Bauformen. Deshalb Werden sie als Signalampen und Anzeigen verwendet. Dieses Bauteil ist je nach Farbe aus unterschiedlichen Halbleiterkristallen aufgebaut.Wikipedia LED

Anode(+)

Kathode(-)

– längeres Beinchen – kürzeres Beinchen

– kleineres Metallstück in der LED

– größeres Metallstück in der LED

-abgeflachte Stelle am LED Körper

Bei LEDs ist wie bei Dioden die Polung wichtig. Es gibt mehrere Merkmale an der LED um die Anode(+) von der Kathode(-) zu unterscheiden. (siehe Tabelle)
Meistens müssen die Leuchtdioden mit einem Vorwiderstand betrieben werden, um den Strom zu begrenzen. Den Wert für den Vorwiderstand errechnet man, indem man von der Gesammtspannung die LEDspannung subtrahiert und dann durch Stromstärke der LED dividiert. Die Formel für die Wiederstand sieht daher so aus:R = U / I
Mit Hilfe des untenstehenden Formulars kannst du die Werte für deine Vorwiederstände automatisch berechnen.

Widerstandsberechnung für
LEDs
Ausgangs-Spannung : Volt
LED Referenzspannung(Uref): Volt (z.B: 3.5)
LED Referenzstrom(Iref): mA
Benötigter Widerstand: Ohm

Transistor

Transistoren werden überwiegend aus Silizium gefertigt oder aus Mischkristallen wie z. B. Galliumarsenid.vDer Transistor ist ein Halbleiterelement, der entweder die Funktion eines Schalters übernimmt (indem er den Strom durch den Collektor leitet oder sperrt) oder aber einen Strom verstärkt. Mit einem kleinen "Steuerstrom" durch die Basis kann ein wesentlich größerer Strom durch den Collector gesteuert werden.

Transistoren haben drei Anschlüsse die wie folgt bezeichnet werden:

– Basis (B)
– Emitter (E)
– Collector (C)
Wikipedia Transistor

IPO – Initial public offerings – Börsengang

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis    ii

Tabellen- und Abbildungsverzeichnis    ii

1    Einführung    1

1.1    Thematische Einordnung    1

1.2    Zielsetzung und Vorgehensweise    1

2    Ablauf eines Börsengangs    1

2.1    Entscheidungsphase    2

2.2    Vorbereitungsphase    2

2.3    Börsenphase    3

2.4    Motive für und gegen einen Börsengang    4

2.5    Wahl der richtigen Konsortiumsbank    5

2.6    Wahl der passenden Unternehmensrechtsform    6

3    Wahl des Börsensegments    7

4    Verfahren zur Emissionspreisbildung    8

4.1    Festpreisverfahren    9

4.2    Bookbuilding-Verfahren    9

4.3    Auktionsverfahren    10

5    Fazit    10

6    Literaturverzeichnis    12

7    Ehrenwörtliche Erklärung    13

 

 

 

Abkürzungsverzeichnis

AG         – Aktien Gesellschaft

AktG        – Aktiengesetz

IPO        – Initial Public Offering

KGaA         – Kommanditgesellschaft auf Aktien0UmwG     – Umwandlungsgesetz

 

Tabellen- und Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Zeitlicher Ablauf eines Börsengangs    1

Abbildung 2 Motive für und gegen einen Börsengang    2

 

 

  1. Einführung

    1. Thematische Einordnung

Unter einem Initial Public Offering (IPO) versteht man das erstmalige öffentliche Angebot der Aktien eines Unternehmens auf dem Kapitalmarkt. Er stellt damit neben Krediten, Private Equity, Mezzanine Capital und Business Angeln eine Form der Unternehmensfinanzierung dar.

  1. Zielsetzung und Vorgehensweise

Diese Seminararbeit stellt im Kern die wesentlichen Punkte die bei einem IPO auftreten vor und gibt einen Ãœberblick über den gesamten Prozess von der Entscheidung für einen Börsengang bis hin zur Ermittlung des Emissionspreises und der Platzierung der Aktien. Dabei wird zunächst in zeitlich chronologischer Reihenfolge der Verlauf eines IPOs dargestellt, um dann im weiteren Verlauf genauer auf einzelne Themen einzugehen. Dazu zählen im Kapitel „Motive für & gegen einen Börsengang“ das Abwägen der Vor- und Nachteile eines IPOs und ein kurzer Vergleich alternativer Finanzierungsmöglichkeiten. In den darauffolgenden Kapiteln wird auf die Auswahl der richtigen Konsortiumsbank, die die Emission begleitet, eingegangen sowie die Wahl der passenden Unternehmensrechtsform und des Börsensegmentes in dem die Aktien platziert werden sollen näher betrachtet. Im Kapitel vier werden drei Verfahren zur Ermittlung des optimalen Emissionspreises im Detail vorgestellt. Abschließend wird ein Ausblick auf das aktuell schwierige Finanzmarktumfeld für IPOs gegeben.

  1. Ablauf eines Börsengangs

Der Ablauf eines Börsenganges ist aufgrund zahlreicher unternehmensspezifischer Faktoren sehr individuell. Er hängt unter anderem vom verwendeten Emissionsverfahren ab, auf die im späteren Verlauf der Arbeit noch eingegangen wird. Bei jedem IPO sind aber folgende grundlegende Schritte vorhanden:

Abbildung 1 Zeitlicher Ablauf eines Börsengangs. Entnommen aus Rummer, M. (2006) S. 37

 

  1. Entscheidungsphase

Die Entscheidungsphase umfasst vor allem das Abwägen verschiedenster Kriterien für oder gegen einen Börsengang, auf die im Kapitel 2.4 näher eingegangen wird. Nachdem die Entscheidung für einen Börsengang gefallen ist, steht die Wahl der Emissionsbegleiter an. Von entscheidender Bedeutung ist hier die Wahl der richtigen Konsortiumsbank / Emissionsbank, aber auch die Wahl der passenden Emissionsberater. Hierzu zählen Anwaltskanzleien, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Marketing- / PR-Spezialisten. Die Auswahl der Konsortiumsbank und des Konsortialführers erfolgt dabei im Rahmen eines sogenannten „Beauty Contests“, bei dem sich mehrere Banken um die Durchführung der Erst Emission bewerben und ihre Konzepte vorstellen.

  1. Vorbereitungsphase

Die Vorbereitungsphase lässt sich in die folgenden weiteren Teilphasen aufgliedern:

  1. Beratungsphase:0In dieser Phase geht es um die Erstellung eines schlüssigen Emissionskonzeptes. Dabei spielt die Prüfung der Börsenreife eine wichtige Rolle. Hierbei wird ermittelt ob das Unternehmen die Fähigkeit und Bereitschaft hat, sämtliche gesetzlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Anforderungen, die mit einem Börsengang verbunden sind, zu erfüllen.0In dieser Phase findet auch die Umwandlung der Unternehmensrechtsform in eine AG oder KGaA statt sowie die damit notwendige Veränderung der Unternehmensstruktur. 0Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wahl des geeigneten Börsenplatzes und Börsensegments.
  2. Pre-Marketing Phase:0In dieser Phase stellt sich das Unternehmen potentiellen institutionellen Anleger in Form von Roadshows und Informationsveranstaltungen vor. Ziel ist es, möglichst viele Aktionäre für die Erstemission zu gewinnen und bereits im Vorfeld abschätzen zu können wie die erwartete Nachfrage ist. Mit diesen Informationen lassen sich die Zeichnungsfrist und die Preisspanne beim Bookbuilding genauer festlegen.
  3. Marketingphase:0In der Marketingphase erfolgt die Ansprache der breiten Anlegermasse der Klein- und Privatanleger. Von besonderer Bedeutung ist die Erstellung eines Verkaufsprospektes in dem der Anleger alle wichtigen Informationen zum bevorstehenden Börsengang findet. Der Prospekt wird von den Fachabteilungen des emittierenden Unternehmens, dazu zählen u.a. Rechts- und Steuerabteilung, Rechnungswesen und Investor Relations, in Zusammenarbeit mit der Konsortialbank erstellt. Bei der Erstellung ist insbesondere auf korrekte Angaben zu achten, da im Rahmen der Prospekthaftung unrichtige oder unvollständige Angaben über relevante Risikofaktoren als Grundlage für zivilrechtliche Haftungsansprüche herangezogen werden können.
  4. Preisfestsetzungs- und Zuteilungsphase:0In diesem letzten Schritt der Vorbereitungsphase erfolgt die endgültige Ermittlung des Emissionspreises sowie die Zuteilung der Aktien. Auf die Ermittlung des Emissionspreises wird in Kapitel vier im Detail eingegangen. Ist die Aktie bei der Erstemission überzeichnet, erfolgt in diesem Schritt eine Repartierung (Mengenrationierung) für die Aktionäre. D.h. die Aktionäre erhalten nicht die von ihnen gezeichnete Menge an Aktien.
  1. Börsenphase

In der abschließenden Börsenphase werden die neu emittierten Aktien am Sekundärmarkt gehandelt. Kurz nach dem Börsengang hat der Konsortialführer hier noch die Möglichkeit kurspflegende Aktivitäten durchzuführen, wenn sich der Aktienkurs nicht wie erwartet entwickelt. Als beliebtes Instrument hat sich hier die Greenshoe-Option erwiesen. Dabei handelt es sich um eine Call-Option die der Konsortialbank das Recht einräumt, nachträglich zusätzliche Aktien zum Emissionspreis auszugeben. Die zusätzlichen Aktien kommen dabei aus einer beim IPO festgelegten Mehrzuteilungsoption, die teilweise oder ganz in Anspruch genommen werden kann. Somit kann bei einer überzeichneten Neuemission, bei der die Nachfrage größer ist als das Angebot, der Aktienkurs stabil gehalten und zu große Schwankungen vermieten werden.

  1. Motive für und gegen einen Börsengang

Ein Börsengang hat für ein Unternehmen zahlreiche Vorteile, birgt aber auch Risiken und bringt Verpflichtungen, z.B. die der höheren Publizität, mit sich. Das mit Abstand führende Motiv für einen Börsengang ist die Wachstumsfinanzierung und Eigenkapitalstärkung. Durch das IPO wird dem Unternehmen unbefristet Eigenkapital zugeführt. Dadurch verbessern sich die Bonität und das Rating des Unternehmens und es wird dem Unternehmen ermöglicht günstiger Fremdkapital aufzunehmen, da der von Geldgebern geforderte Risikoaufschlag geringer ist. Die höhere Eigenkapitalquote nach einem IPO verbessert also die finanzielle Flexibilität des Unternehmens.

Weitere Motive sind Spin-offs (Ausgliederung von Unternehmensteilen und deren Notierung an der Börse), die Unternehmensnachfolge sowie der Exit von Venture Capital Gesellschaften.

 

Bei der Ãœberlegung ob und wann ein Börsengang für ein Unternehmen interessant ist spielt stets die Erwägung möglicher alternativer Finanzierungsformen eine Rolle. Denn nur wer die Alternativen kennt kann eine gut begründete rationale Entscheidung für oder gegen einen Börsengang fällen. Eine Alternative ist die Aufnahme einer Beteiligungsgesellschaft die Kapital in Form von Private Equity, Venture Capital oder Mezzanine Capital in das Unternehmen einbringt. In frühen Phasen des Unternehmenszyklus wie der Seed- und Startup-Phase bietet sich auch die Aufnahmen eines Business Angels an. Er bringt sogenanntes „Smart Capital“ in das Unternehmen ein, das mit zusätzlicher Beratung verbunden ist.

 

Die wesentlichen Gründe für oder gegen einen Börsengang können der folgenden Grafik entnommen werden:0

Abbildung 2 Motive für und gegen einen Börsengang. In Anlehnung an Rummer, M. (2006) S. 33

 

  1. Wahl der richtigen Konsortiumsbank

Im Rahmen eines IPOs spielt die Auswahl des Bankenkonsortiums eine wichtige Rolle. Die wichtigsten Aufgaben der Konsortialbank im Mandat für den Börsengang sind dabei die professionelle Platzierung und Vermarktung der Aktien. Weitere Aufgaben sind:

  • Erarbeitung des Emissionskonzepts
  • Erarbeitung eines detaillierten Zeitplans für die Börseneinführung und Aktienplatzierung
  • Ãœberarbeitung und ggf. Anpassung der Unternehmensstruktur und der Unternehmensrechtsform
  • Erstellung des Verkaufsprospektes
  • Abstimmung der Platzierungsstrategie inkl. Pricing
  • Kontaktaufnahme mit potentiellen institutionellen Investoren
  • Platzierung der Aktie
  • Betretung des Unternehmens nach dem Börsengang im Sekundärmarkt / Aftermarket

Für die Wahl einer Bank spielen u.a. die Emissionskosten, die Platzierungskraft, das Image der Konsortialmitglieder und der im Vorfeld prognostizierte Börsenwert des Unternehmens eine Rolle. Dem Konsortialführer kommt im Auswahlverfahren eine besondere Rolle zu, da er letztendlich die Gesamtverantwortung der Transaktion inne hat und ab dem Zeitpunkt seiner Mandatierung sämtliche Aufgaben des Projektmanagements übernimmt.
Dies beginnt bei der Equity Story und endet mit der Ãœbernahme der Aktien.

Eine sorgfältige Vorbereitung bei der Auswahl des Konsortialführers ist daher ein wichtiger Erfolgsfaktor des Börsengangs. Das Unternehmen sollte sich vor Kontaktaufnahme mit den Banken konkrete Ãœberlegungen zur Unternehmensstrategie und zum Emissionskonzept gemacht haben sowie über eine fundierte und plausible Finanzplanung innerhalb der Equity Story verfügen. Der Erstkontakt mit der Bank erfolgt dann in der Regel über ein vom IPO Berater erstelltes Banken Exposé, welches das Interesse der Banken weckt und ihnen alle relevanten Informationen zur Verfügung stellt. Im Rahmen des „Beauty Contest“ können sich nun Banken um die Durchführung des IPOs bewerben oder das Unternehmen tritt direkt an die Banken heran. Das Unternehmen kann sich nun im Rahmen des Beauty Contests einen umfassenden Ãœberblick über das Dienstleistungsspektrum und Know How der Banken verschaffen und die potentiellen Betreuer des IPOs persönlich kennenlernen. Aufgrund der hier gewonnen Informationen kann das Unternehmen letztendlich die für ihren IPO bestmögliche Bank auswählen.

  1. Wahl der passenden Unternehmensrechtsform

Um sich an einer Börse notieren zu lassen muss das Unternehmen eine kapitalmarktfähige Rechtsform aufweisen. Deutsche kapitalmarktfähige Rechtsformen sind:

  • AG
  • KGaA
  • GmbH & Co. KGaA

Die AG ist dabei die vorherrschende Rechtsform. Sie bietet gegenüber den anderen Rechtsformen mehr Transparenz und eine rechtliche Besserstellung der Aktionäre. Sie ist International nach einheitlichen Grundzügen gestaltet und genießt weltweit eine hohe Kreditwürdigkeit. Das AktG regelt dabei die Zuständigkeiten und Kompetenzen der Organe Hauptversammlung, Aufsichtsrat und Vorstand.0Die Rechtsformen der KGaA und GmbH & Co. KGaA gibt es nur in Deutschland. Dies führt dazu, dass internationale Anleger nicht besonders gut mit diesen Rechtsformen vertraut sind und ihnen daher eher skeptisch begegnen. Durch die personenrechtliche Komponente dieser Rechtsformen kann der Alteigentümer jedoch ein größeres Maß an Einfluss bewahren.

0Hat das Unternehmen vor dem IPO keine kapitalmarktfähige Rechtsform muss vor dem Börsengang eine Umgründung stattfinden. Die gesetzlichen Regelungen bezüglich des Rechtsformwechsels in eine AG sind im AktG und UmwG geregelt. Die in der Praxis bedeutendsten Varianten sind der Formwechsel und die Verschmelzung (§§ 190 ff. bzw. § 2 UmwG) sowie die Sachgründung oder (Sach-) Einbringung (§§ 27 und 183 ff. AktG).

  1. Wahl des Börsensegments

Unternehmen in Europa haben die Wahl zwischen zwei Kapitalmarktzugängen:

  • Organisierte Märkte, die von der EU gesetzlich reguliert sind
  • Börsenregulierte Märkte

EU-Regulierte Märkte sind stark harmonisiert. Dies führt zu einheitlichen Regelungen und effizienten Märkten. Anleger werden hier besser als in Börsenregulierten Märkten geschützt und ein fairer Handel ermöglicht. 0Börsenregulierte Märkte legen den Fokus anders. Sie halten die formalen Pflichten für die Unternehmen gering und ermöglichen so auch kleineren und mittleren Unternehmen einen kostengünstigen Zugang zur Börse.

Das deutsche Börsengesetz definiert und reguliert die zwei Börsensegmente: Regulierter Markt und Freiverkehr. Der Regulierte Markt ist ein organisierter Markt der EU Gesetzen unterliegt. Der Freiverkehr ist ein Börsenreguliertes Segment. Die Transparenzpflichten sind entsprechend im Regulierten Markt wesentlich höher als im Freiverkehr. D.h. hier notierte Unternehmen gehen höhere Verpflichtungen bei der Publizität ein. Entscheidend am Kapitalmarkt sind die Transparenzstandards der einzelnen Segmente. Sie garantieren Investoren einen gewissen Umfang an fortlaufenden Informationen und erleichtern so die Anlageentscheidung.

0In beiden Marktsegmenten existieren abhängig vom Börsenplatz einige Teilsegmente. Die in Deutschland bedeutendsten Teilsegmente der Frankfurter Wertpapierbörse sind der General Standard und der Prime Standard im regulierten Markt, sowie der Open Market und Entry Standard im Freiverkehr. Prime Standard und Entry Standard sind dabei jeweils die Segmente mit den höheren Zulassungsanforderungen.

 

Die differenzierten Transparenzanforderungen der verschiedenen Segmente bieten Unternehmen maßgeschneiderte Bedingungen für den Kapitalmarktzugang. Die Entscheidung für ein Segment hängt dabei im Wesentlichen von zwei Fragen ab:

  • Welche Möglichkeiten bietet die Infrastruktur des Unternehmens um den Transparenzanforderungen zu genügen? z.B. im Rechnungswesen.
  • Welche Anleger sollen erreicht werden?

Spätere Segmentwechsel sind durchaus möglich, so dass junge Unternehmen im Open Market oder Entry Standard mit ihren geringeren Anforderungen starten können und mit zunehmender Unternehmensgröße in den General Standard oder sogar Prime Standard wechseln können.

  1. Verfahren zur Emissionspreisbildung

Bei der Emissionspreisbildung wird der Emissionskurs der Aktie für die erste Notierung an der Börse bestimmt. Hier gibt es unterschiedliche Verfahren auf die im Folgenden näher eingegangen wird.

  1. Festpreisverfahren

Beim Festpreisverfahren (Fixed Price Method) wird durch den Emittenten und dem Konsortium ein fixer Emissionspreis für die Aktien festgelegt. Der Preis orientiert sich dabei am Unternehmenswert, der durch verschiedene Verfahren der Unternehmensbewertung ermittelt werden kann. Häufig verwendete Verfahren sind Discounted Cashflow-, Substanz- und Ertragswertverfahren.
Der Festpreis der zwischen Bank und Emittent vereinbart wird liegt typischerweise unter dem angenommenen Gleichgewichtspreis um einen Angebotsüberhang zu vermeiden und somit alle Aktien des Emittenten am Markt platzieren zu können. Dies führt allerdings häufig zur Ãœberzeichnung der Emission und damit verbundenen hohen Renditen für Anleger die bei der Zuteilung der Aktien berücksichtigt wurden. Dies wird als „Underpricing“ bezeichnet und beschreibt die Differenz zwischen dem Emissionspreis und dem Börsenkurs am ersten Handelstag. Um das Underpricing zu verhindern und einen möglichst hohen Emissionserlös für den Emittenten zu erzielen muss der Gleichgewichtspreis möglichst genau bestimmt werden. Dies setzt allerdings voraus, dass die Zeichnungs- und Zahlungsbereitschaft der Anleger möglichst genau abgeschätzt werden muss, was insbesondere bei volatilen Märkten und einer breiten Streuung der Aktien schwierig ist. Aus diesem Grund ist nach Alternativen zum Festpreisverfahren gesucht worden.

  1. Bookbuilding-Verfahren

Das Bookbuilding-Verfahren ist weit verbreitet und hat das Festpreis-Verfahren nahezu verdrängt. Bei dem Verfahren legen Emittent und Konsortium am Ende der Pre-Marketingphase zusammen eine Preisspanne fest. In der darauf folgenden Marketing Phase stellt sich das Unternehmen interessierten Anlegern vor und teilt ihnen die Emissionsbedingungen und die Preisspanne mit. In der anschließenden Order-Taking-Phase, die bis zu zehn Tage dauern kann, teilen die Anleger/Investoren ihre Kaufwünsche mit. Der Konsortialführer erfasst als Bookrunner alle Zeichnungsaufträge in einem Orderbuch und erhält so einen umfassenden Ãœberblick über die Nachfrage. I.d.R wird auch bei diesem Verfahren eine gewisse Ãœberzeichnung angestrebt, um später im Aftermarket / Sekundärmarkt noch Nachfrage zu erhalten. Durch Anpassen der Bookbuilding-Spanne nach oben oder unten kann der Konsortialfürer Einfluss auf die Preisbildung nehmen.0Nach Abschluss der Bookbuilding-Spanne schließt der Bookrunner das Orderbuch (Closing) und legt zusammen mit dem Emittenten auf Basis der vorliegenden Gebote das Ordervolumen, den Emissionskurs und die Zuteilung fest.

  1. Auktionsverfahren

Das Auktionsverfahren kommt überwiegend in den USA zum Einsatz, spielt dort aber im Vergleich zum Bookbuilding nur eine untergeordnete Stellung ein. Bei diesem Verfahren wird der Emissionskurs vor Beginn der Zeichnungsfrist nicht fixiert, sondern lediglich ein Mindestbetrag festgelegt. Die Investoren nennen der Konsortialbank daraufhin im Rahmen einer Auktion ihre Volumen- und Preisvorstellung. Am Ende der Zeichnungsfrist beginnt die Zuteilung der Aktien, die rein über den Preis gesteuert wird. Einfluss auf die Qualität der Investoren oder die Zusammensetzung der Investorenstruktur kann hier nicht genommen werden. Grundsätzlich kann hier zwischen amerikanischen und holländischen Verfahren unterschieden werden. Beim erstgenannten Verfahren werden die Papiere, ausgehend vom höchsten Gebot, solange zum jeweils genannten Kurs zugeteilt, bis das festgelegte Emissionsvolumen verteilt ist. Hierdurch hat jeder berücksichtigte Bieter seinen individuellen Angebotspreis zu zahlen.

Das Holländische-Verfahren unterscheidet sich vom Amerikanischen, indem es einen Einheitskurs festlegt und alle Gebote, die über diesem Kurs liegen, voll zugeteilt werden. Der Kurs orientiert sich dabei am letzten zur Zuteilung gelangten Gebot, das bei der Verteilung des Emissionsvolumens vom höchsten Gebot ausgehend berücksichtig wurde. Bei diesem Vorgehen erhält jeder Bieter denselben Emissionspreis.

  1. Fazit

Der Börsengang eines Unternehmens ist eine gute Option zur Beschaffung von Eigenkapital. Insbesondere wird mit dem IPO langfristig der Weg zur vereinfachten Aufnahme von Eigenkapital geebnet. Allerdings erfüllt nicht jedes Unternehmen die Anforderungen an einem IPO. Insbesondere junge Unternehmen sollten sich nach Alternativen im Bereich der Beteiligungsfinanzierungen umschauen. Mezzanine Kapital und Business Angel bieten hier die Möglichkeit der Eigenkapitalaufnahme und der damit verbundenen Verbesserung des Unternehmensratings. Somit wird die Aufnahme von Fremdkapital erleichtert.

Ob ein Börsengang sinnvoll ist hängt auch immer von der aktuellen Finanzmarktsituation ab. Durch die Subprime-Krise Anfang 2007 und den aktuell schwachen Euro durch die hohe Verschuldung vieler EU-Staaten ist der Finanzmarkt stark unter Druck geraten. Die Kurse sind stark volatil und teilweise erheblich eingebrochen. In einem solchen Marktumfeld scheuen die Anleger häufig das Risiko die Aktien eines IPOs zu zeichnen, so dass zwischen Mitte 2007 und 2009 kaum IPOs durchgeführt wurden. Aktuell scheinen sich die Märkte wieder zu stabilisieren, so dass die Durchführung eines IPOs für die Unternehmen wieder interessanter wird.

 

  1. Literaturverzeichnis

  • Arlinghaus, O., Balz, U. (2001): Going Public: Der erfolgreiche Börsengang, Oldenbourg 2001
  • Börner, C.J, Grichnik, D. (2005): Entrepreneurial Finance: Kompendium der Gründungs- und Wachstumsfinanzierung, Heidelberg 2005
  • Bösl, K. (2004): Praxis des Börsengangs: Ein Leitfaden für mittelständige Unternehmen, Wiesbaden 2004
  • Deutsche Börse AG (2006): Praxishandbuch Börsengang: Von der Vorbereitung bis zur Umsetzung, Wiesbaden 2006
  • Huchzermeier, M. (2006): Investors Relations beim Börsengang, Wiesbaden 2006
  • Löhr, A. (2006): Börsengang €“ Kapitalmarktchancen prüfen und umsetzen, 2. Aufl., Stuttgart 2006
  • Mager, F. (2001): Die Performance von Unternehmen vor und nach dem Börsengang, Wiesbaden 2001
  • Rudolph, B. (2006): Unternehmensfinanzierung und Kapitalmarkt, Tübingen 2006
  • Rummer, M. (2006): Going Public in Deutschland, Wiesbaden 2006
  • Tremonte, M. (2008): IPO Mittels Auktionsverfahren €“ Alternative zum Bookbuilding bei Initial Public Offerings, Zürich 2008
  • Warzitz, T. (2006): Der Börsengang im Lichte fundamentaler Unternehmensdaten, Köln 2006
  • Wirtz, B., Salzer, E. (2001): IPO-Management: Strukturen und Erfolgsfaktoren, Wiesbaden 2001

Seminararbeit: Hybrid TVs

 Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis.


ii
Tabellen- und Abbildungsverzeichnis.


iii
1 Einführung.


1
2 Grundlagen.


1
2.1 Web-TV..


2
2.2 IPTV..


2
2.3 HbbTV..


3
2.4 Hybrid TV..


4
2.4.1 Integration von Hybrid-TV Geräten in Heimnetze.


4

3 Nähere Betrachtung aktueller Hybrid-TV Lösungen zur Integration von
Internet,   Apps & TV



6
3.1 CE-HTML basierende Lösungen.


6
3.2 Widget basierende Lösungen.


7
3.3 Proprietäre Lösungen.


7
4 TV-App Entwicklung am Beispiel des Samsung Internet@TV..


8

5 Erlösstrukturen für Hybrid TVs.


12
5.1 Erlöse durch Fernsehübertragungen.


12
5.1.1 Werbefinanzierung mit Hybrid-TV..


12
5.1.2 T-Commerce mit Hybrid-TV..


13
5.2  Erlöse durch Internet Mehrwertdienste.


14

6 Fazit


14
7 Literaturverzeichnis.
 
16

8 Ehrenwörtliche Erklärung.


21
 


Abkürzungsverzeichnis

API – Application Programming Interface
App – Application
CEA – Consumer Electronic Association
CE-HMTL – Consumer Electronics Hypertext Markup Language
CPU – Central Processing Unit
CSS – Cascading Style Sheets
DHCP – Dynamic Host Configuration Protocol
DRM – Digital Rights Management
DVB – Digital Video Broadcasting
DVB-C – Digital Video Broadcasting – Cable
DVB-S – Digital Video Broadcasting – Satellite
DVB-T – Digital Video Broadcasting – Terrestrial
DVR –
Digital video recorder
EPG- Eletronic Program Guide
ETSI – European Telecommunications Standards Institute
GUI – Graphical User Interface
HbbTV – Hybrid broadcast broadband TV
HD – High Definition
HDTV – High Definition TV
HTML – Hypertext Markup Language
HTTP – Hypertext Transfer Protocol
IDE – Integrated Development Enviroment
IP- Internet Protokoll

IPTV- Internet Protocol Television
ISP – Internet Service Provider
JVM – Java Virtual Machine
MAPLE – Markup engine Plattform for Embedded Systems
LTE – Long Term Evolution
OCAP – Open Cable Application Platform
OIPF – Open IPTV Forum
QoS – Quality of Service
OS – Operating System
PPV – Per Per View
SDK – Software Development Kit
SoHo – Small Office – Home Office
UMTS – Universal Mobile Telecommunications System
UPnP – Universal Plug and Play
VoD – Video on Demand
W3C – World Wide Web Consortium
WLAN – Wireless Local Area Network

Tabellen- und Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 Vernetzungsszenarien eines Hybrid-TV..
 
5

Abb. 2: Index.html – App Hauptseite
Abb. 3: Main.css – Stylesheet zur GUI Formatierung.
 
10

Abb. 4: Main.js €“ Integration der Samsung API Funktionen.


11
Abb. 5: Samsung SDK mit im Emulator ausgeführten APP.


11


1Einführung

Hybrid-TV ist neben 3D der aktuelle Trend bei Fernsehern.
Die Verschmelzung der klassischen Fernseher mit dem Internet schafft für den
Anwender vielfältigste neue Möglichkeiten und bietet für die
Rundfunkanstalten und TV-Geräte Hersteller neue Erlösmodelle.

Die vorliegende Seminararbeit erläutert zunächst in einem
Grundlagenkapitel welche Technologien und Standards zum Einsatz kommen und
mit welchen Techniken die TV-Geräte Hersteller die Verbindung des
klassischen Fernsehens mit dem Internet ermöglichen. Aktuelle Hybrid-TV
Lösungen werden hierzu näher betrachtet.

Danach wird am Beispiel der Samsung Plattform Internet@TV die Entwicklung
Widget
basierter TV-Apps (Application) aufgezeigt.

Abschließend werden etablierte Geschäftsformen und
Erlösmodelle betrachtet die durch die Hybrid-TV Geräte revolutioniert werden
sowie neue Erlösmodelle, die sich durch die Integration von Apps ergeben,
aufgezeigt.Abschließend wird das Potential der neuen Hybrid-TV Geräte
anhand einiger Studien aufgezeigt.

Im Fazit erfolgt eine Bewertung des Potential der Hybrid-TV Entwicklung
einschließlich seiner Techniken und Geschäftsformen.


2 Grundlagen

In diesem Kapitel werden die Grundlagen für das Verständnis der Hybrid-TV Technologie gelegt. Dabei wird zunächst auf die modernen Fernsehübertragungswege Web-TV und IPTV eingegangen, die sich neben den klassischen Übertragungswegen DVB-C/S/T etabliert haben und für einige
Kernfunktionalitäten der Hybrid-TVs von Bedeutung sind. Anschließend wird
mit HbbTV einer der am weitesten vorangeschrittenen Standards vorgestellt,
mit dessen Hilfe die Mehrwertdienste aus dem Internet mit dem Fernsehen
verknüpft werden können.

Im Anschluss wird das Konzept des Hybrid-TV dargelegt, das
mehrere der zuvor vorgestellten Techniken vereint und abschließend im
Kapitel €žIntegration von Hybrid-TV Geräten in Heimnetze€œ auf die
Vernetzungsmöglichkeiten der Geräte eingegangen.


2.1 Web-TV

Beim Web-TV auch Internet-TV genannt, können beliebige Video- und
Audioinhalte und Programme über das Internet übertragen werden und zu jeder
Zeit, an jedem Ort genutzt werden. Die Übertragung wird über Video-Streams
realisiert, wobei auch die zeitgleiche, parallele Übertragung mehrerer
Streams möglich ist. Häufig werden die Streams mit DRM (Digital
Rights Management) geschützt, um eine dauerhafte
Speicherung der Videoinhalte zu verhindern. Zur Übertragung der Inhalte wird
eine Unicast Verbindung mittels IP (Internet Protokoll) zwischen dem Streamingserver des
Content Anbieters und dem Empfangsgerät des Zuschauers aufgebaut. Die
Übertragung der Daten findet somit über das Internet statt, so dass der
Anbieter die Dienstgüte, QoS (Quality of Service) nicht sicherstellen und somit eine
gute Übertragungsqualität nicht gewährleisten kann. Dies ist der
Hauptunterschied und entscheidender Nachteil zum IPTV (Internet Protocol
Television). Durch das Internet als Übertragungsmedium ist Reichweite des
WebTV Dienstes jedoch höher als beim IPTV, da hier die Nutzer nicht an das
IPTV Angebot eines Providers gebunden sind
Bekannte Web-TV Vertreter sind das Video Portal
Youtube[1], die VoD (Video on Demand) Dienste 2DF Mediathek[2]
und Maxdome[3] sowie das Corporate TV von BMW[4].
Einen Sonderfall stellt die Internetplattform Zattoo[5] da. Der Dienst stellt Fernseh-
und Radiokanäle über das Internet bereit. Allerdings werden hier die Daten bei
diesem Dienst nicht per Unicast übertragen, sondern mit Hilfe eines
Peer-to-Peer Netzwerkes. Dabei kommen die Daten nicht von einem zentralen Server, sondern werden direkt von Nutzer zu Nutzer weitergegeben. Der Content Anbieter spart dadurch
Kosten beim Aufbau und Betrieb der IT-Infrastruktur, kann aber die QoS
seines Dienstes noch weniger kontrollieren als es beim klassischen Unicast Web TV der Fall ist.


2.2 IPTV

IPTV ist analogzum Web-TV ebenfalls die Übertragung von Fernsehprogrammen über das IP
Protocol. Allerdings haben die IPTV Provider ihre Netze Multicast-fähig
ausgebaut, so dass sie das Fernsehprogramm bandbreitenschonend übertragen
können und die Stabilität und Qualität der Fernsehübertragung für den Nutzer
sichergestellt ist.[6]

Durch den integralen Rückkanal und moderne Technologien, eröffnet IPTV dem
Fernsehzuschauer eine Vielzahl neuer Funktionen. Die wichtigsten sind HDTV
(High Definition TV), zeitversetztes Fernsehen / Timeshift, interaktive Services, DVR
(digital
video recorder) und ein moderner EPG (Eletronic Program Guide).[7]

Aktuell bietet die Deutsche Telekom mit T-Home Entertain[8] sowie Alice[9]
IPTV an. Vodafone wird in Kürze sein IPTV Angebot, Vodafone TV[10],
starten. Dabei handelt es sich um die angepasste und erweiterte IPTV
Plattform die mit der Übernahme von Arcor in das Unternehmen eingegliedert
wurde[11].


2.3 HbbTV

Das HbbTV (Hybrid broadcast broadband TV) Konsortium ist eine paneuropäische
Initiative die sich aus den Rundfunksendern Canal+, France Television und
TF1, dem Institut für Rundfunktechnik, dem Satellitenbetreiber SES ASTRA
sowie den Softwareunternehmen ANT und OpenTV
zusammen setzt.[12]
Ziel des Konsortiums ist die Schaffung einer, aus offenen Standards
bestehenden, standardisierten Technologieplattform, die das Fernsehen mit
den Mehrwertangeboten aus dem Internet verbindet.[13]

Der HbbTV Standard basiert auf bestehenden Standards und
Webtechnologien von OIPF (Open IPTV Forum), CEA (Consumer Electronic
Association), DVB (Digital Video Broadcasting) und dem W3C (World Wide Web
Consortium). Die Basistechnologie bildet dabei CE-HMTL (Consumer Electronics
Hypertext Markup Language), eine speziell für Unterhaltungsgeräte entwickelte
Variante von HTML (Hypertext Markup Language).

Die Version 1.1.1 der HbbTV-Spezifikation ist durch das
ETSI (European Telecommunications Standards Institute) anerkannt und bildet
somit eine solide technologische Grundlage für Hybrid TVs.[14]
Aktuell übertragen ARD, ZDF, das Bayerische Fernsehen, die
RTL- und ProSieben-Gruppe sowie Arte Zusatzdienste mittels HbbTV.[15]


2.4Hybrid TV

Hybrid TV Geräte verschmelzen das Internet mit dem
klassischen Fernsehen. Dabei können die digitalen Fernsehsignale über die
herkömmlichen Wege per Antenne (DVB-T), Satelliten-Schüssel (DVB-S) oder
über das Kabel (DVB-C) in das Gerät gelangen, sowie über die, zuvor
vorgestellten modernen Internet basierten Übertragungswege wie IPTV oder
Web-TV.

Durch die Internetverbindung können die Hybrid TV Geräte
erstmals dem Zuschauer aktuelle Zusatzinformationen zum aktuellen Programm
anzeigen die weit über den klassischen Teletext hinausgehen. Dazu zählen
redaktionelle Zusatzdienste wie z.B. das VoD-Portal €ž2DF Mediathek€œ oder
einem EPG. Dies wird durch den HbbTV Standard möglich, der aktuell u.a. von
der ARD und dem ZDF angeboten wird.

Durch die neue bidirektionale Kommunikation über das
Internet werden interaktive Fernsehshows möglich. So ist es denkbar dass der
Zuschauer beispielsweise bei Fernsehshow €žWer wird Millionär€œ über seine
Fernbedienung direkt an der Beantwortung der Fragen teilnehmen kann.

Ein weiterer Kernaspekt der Hybrid-TV Geräte bildet die
Unterstützung von Apps. Durch die kleinen, aus der Smartphone Welt
bekannten, Programme lassen sich die vielfältigsten Dienste nachrüsten. Die
TV-Geräte Hersteller bieten AppStores an, auf
die direkt vom Fernsehgerät aus zugegriffen werden kann. Die Technologien
mit denen die TV-Geräte Hersteller ihre Apps realisieren sind jedoch nicht
einheitlich und werden in Kapitel 3 näher betrachtet.


2.4.1 Integration von Hybrid-TV Geräten in Heimnetze

Hybrid-TV-Geräte besitzen zusätzlich zur klassischen
Antennenbuchse einen Ethernet-Anschluss um den Zugang zum Heimnetzwerk und
damit dem Internet herzustellen. Da die Verbindung mit dem Fernseher häufig
aus ästhetischen Gründen nicht über ein Ethernet Kabel hergestellt werden
kann bieten sich alternativ Technologien wie WLAN (Wireless
Local Area Network) und Powerline an, bei denen
keine neuen Kabel verlegt werden müssen. Die größte Übertragungskapazität
und Stabilität bietet jedoch die Verbindung über das Ethernet Kabel, die
auch HD (High Definition) Streaming ermöglicht. Dank des meist aktiven
DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol
– Server) auf den SoHo (Small Office – Home
Office) Routern reicht es aus, den Hybrid-TV mit dem Heim Netz zu verbinden.
Dieser bezieht seine Netzwerkkonfiguration automatisch und ist damit
einsatzbereit.

Über UPnP (Universal Plug and Play) wird der Hybrid-TV in den meisten
Fällen als Mediastreaming Client im Netzwerk erkannt und ermöglicht so die Wiedergabe von auf dem Computer gespeicherten Filmen, sofern auf diesem ein Mediaserver wie der Windows Mediaplayer oder Twonky[16] installiert und eingerichtet ist.

Die folgende Grafik veranschaulicht aktuelle mögliche Vernetzungsszenarien eines Hybrid-TV:

vernetzungsszenarien_hybrid_tv

 Abb. 1
Vernetzungsszenarien eines Hybrid-TV

Eine neue Vernetzungsmöglichkeit könnte der kurz vor der
Einführung stehende neue Mobilfunkstandards LTE (Long Term Evolution)
darstellen. Er besitzt gegenüber UMTS (Universal Mobile Telecommunications
System) gesteigerte Datenübertragungsraten bis zu 100  Mbit.[17]
Damit könnte die Technologie in Zukunft für die Anbindung von Hybrid-TVs
interessant werden. Da es sich bei LTE um ein shared
medium handelt hängt die verfügbare Bandbreite jedoch von der Gesamtzahl
aller Nutzer einer Mobilfunkzelle ab. Dies schmälert die effektive
Bandbreite pro Benutzer wodurch sich LTE voraussichtlich überwiegend für die
Nutzung von TV-Apps und Videostreaming in Standard-Auflösung eignen wird.

Nähere Betrachtung aktueller Hybrid-TV Lösungen
zur Integration von Internet, Apps & TV

Trotz HbbTV Standard existiert bei den TV Herstellern zurzeit, ähnlich wie bei den aktuellen Smartphones, ein bunter Mix aus eingesetzten Technologien zur Realisierung der Hybrid TV
Funktionen. Bei den Smartphones nutzt Microsoft mit dem OS (Operating System) Phone 7 die Technologien .NET, Silverlight und XNA[18], Apple setzt mit seinem OS iOS auf Objective-c[19] und Google mit seinem OS Android auf Java[20].

Bei den Fernsehgeräten lassen sich drei Technologien unterscheiden. Dabei handelt es sich um HbbTV/CE-HTML, Widgets und proprietäre Lösungen. Die fehlende Homogenität der Plattforme führt, analog zur App-Entwicklung bei Smartphones, zu hohen Entwicklungskosten sofern
die Software auf mehreren Plattformen lauffähig sein soll um einen größeren
Nutzerkreis ansprechen zu können. Im Folgenden werden die Technologien näher
beschrieben und aufgezeigt welche Hersteller sie einsetzen.

 3.1 CE-HTML basierende Lösungen

Diese Lösungen verwenden den HbbTV Standard oder sind eng an ihn angelehnt. Die Basis der Apps bildet CE-HTML das von der CEA entwickelt wurde und auf Webtechnologien basiert die für die Verwendung auf großflächigen TV Bildschirmen angepasst wurden.

Die TV-Geräte Hersteller veröffentlichen für die App-Entwicklung Frameworks die den CE-HTML Standard nutzen und um eigene API€˜s (Application Programming Interface) zur speziellen
Interaktion mit dem TV-Gerät erweitert werden. Als Vertreter dieser App Technologien kann Philips mit seiner NET TV Plattform genannt werden. [21]
Philips hat sein Framework für die App-Entwicklung als OpenSource Project auf der Webseite  Sourceforge unter dem Namen jointSPACE veröffentlicht.[22] Hier stellt Philips alle API€™s
und Dokumentation bereit um auf grundlegende Funktionen seiner TV-Geräte zugreifen zu können. Dazu zählt auch die Ansteuerung spezieller Hardware wie Ambilight.


3.2 Widget basierende Lösungen

Die Realisierung von TV-APPs erfolgt bei den Widget basierten Lösungen ebenfalls über
Web-Technologien. Allerdings sind die APPs nicht zwangsläufig mit dem
CE-HTML Standard kompatibel. Die TV-Widgets basieren dabei auf der vom PC bekannten Yahoo Widget Engine.[23] Aktuell können die Widgets aus dem Computerbereich jedoch nicht auf dem Hybrid-TV verwendet werden.

Die Widget-Technologie wird aktuell von Sony mit der Plattform AppliCast,
von Sharp mit der Plattform Aquos Net, LG mit der Plattform SmartTV und von Samsung mit der
Plattform Internet@TV eingesetzt. Trotz gleicher technologischer Basis sind die Apps nicht immer auf allen Geräten der Hersteller lauffähig. Herstellerseitig wird dies mit der stark variierenden
Leistung der Hybrid-TV Geräten begründet. Jeder Hersteller vermarktet somit seine Apps über einen eigenen AppStore.

Voraussichtlich wird Yahoo im März diesen Jahres seinen AppStore €žYahoo!®
Connected TV Store€ eröffnen und damit einen zentralen AppStore für alle oben genannten Hersteller anbieten.[24]
Über diesen AppStore können dann Kunden in 135 Ländern erreicht werden. Yahoo übernimmt das komplette Micropayment und ermöglicht den Erwerb der Apps in unterschiedlichen
Währungen. Entwickler können ihre Apps zu Preisen zwischen 99 Cent und 99$
anbieten und erhalten eine Gewinnbeteiligung von 70%. Zu den bekanntesten
Apps im Store zäh
len Youtube, Picassa, flickr, Twitter und Napster.

3.3 Proprietäre Lösungen

Einige Hybrid-TV Hersteller gehen bei der Realisierung der
Hybrid-TV Funktionalität eigene Wege und nutzen keinen öffentlichen
Standard. Dazu zählt u.a. Panasonic mit seiner Viera Cast genannten
Plattform. Apps für diese Plattform werden mit dem Tru2way Framework der
Firma Oracle entwickelt.[25] Das Framework verwendet die OCAP (Open Cable
Application
Platform) API auf Basis der Programmiersprache Java. OCAP stellt auf den Hybrid-TV Geräten eine Middleware in Form einer speziellen JVM (Java Virtual
Machine
) zur Verfügung, die die Ausführung der Apps auf dem TV-Gerät
übernimmt. Mit dem Framework lassen sich leistungsstarke Apps entwickeln,
die die Funktionalitäten von CE-HTML und Widget
basierten Apps übersteigen. Beispielhaft kann hier Skype mit HD
Videotelefonie und Asphalt 5 als grafisch aufwendiges Autorennspiel genannt
werden.[26]

Trotz der Leistungsfähigkeit des Frameworks bleibt
abzuwarten ob Panasonic mit diesem Konzept erfolgreich ist. Die meisten
Hybrid-TV Hersteller setzen aktuell auf CE-HTML und Webtechnologien, so dass
Proprietäre Konzepte schnell zu Insellösungen werden und nicht mit dem App
Angebot der Konkurrenz mithalten können.


4 TV-App Entwicklung am Beispiel des Samsung
Internet@TV

Samsung hat für seine TV-App Plattform Internet@TV ein SDK (Software Development Kit)
veröffentlicht und setzt bei der Entwicklung neuer Apps auf die Community.[27] Zur Realisierung der Apps kommen Internet Technologien zum Einsatz. Dazu zählen HTML Hypertext
Markup Language), CSS (Cascading Style Sheets) und JavaScript. Web- und
Software Entwickler können somit mit ihren Basiskenntnissen und einigen
speziellen Bibliotheken des Samsung SDK Anwendungen für Embedded Systeme wie
Hybrid-TVs und Samsung Set-Top Boxen programmieren.

Um das App-Angebot zu vergrößern und Softwareentwickler für die Internet@TV Plattform zu gewinnen hat Samsung Ende letzten Jahres die €žEuropean Smart TV Developer Challenge€œ
gestartet.[28]
Insgesamt stellt das Unternehmen ein Preisgeld von 500.000 ‚¬ für die besten
Apps zur Verfügung. Trotzdem befindet sich die Entwicklung der TV-Apps noch
in einer frühen Phase und ist vom Umfang her nicht mit der App-Entwicklung
für Smartphones zu vergleichen. Dies machen auch
die Downloadzahlen des Samsung SDK deutlich. Das SDK existiert aktuell in
der dritten Version, wobei jede Version gerademal 5000-mal heruntergeladen
wurde.

Die Installation des SDK ist über einen Windows-Installer
automatisiert und gestaltet sich sehr einfach. Dabei wird ein Apache
Webserver mit installiert, der später die Übertragung der Apps auf den
Samsung Fernseher ermöglicht. Das SDK bringt einen GUI (Graphical
User Interface) Designer, eine IDE (Integrated Development
Enviroment) und eine TV Emulator zum Testen der
Apps mit.

Samsung Apps sind HTML Web Widgets bei denen die einzelnen Komponenten WebPage,
CSS, Javascript und Bilder zusammen gebündelt erden und dann auf dem Hybrid-TV zur Ausführung kommen.

Die Ausführung übernimmt ein in die Hybrid-TV integrierter rowser Namens MAPLE (Markup engine Plattform for Embedded Systems). Er unterstützt aktuell TML 4, CSS 2 mit CSS TV Profile 1.0 und Javascript 16.

Über speziell von Samsung entwickelte Javascript Klassen kann das App mit dem Hybrid-TV kommunizieren und so z.B. über die Fernbedienung des Fernsehers gesteuert werden.

Im nachfolgenden wird die Erstellung eines €žHello orld€œ Apps beschrieben, um aufzuzeigen wie die Samsung Technologie unktioniert.[29]
Dazu wird zunächst im SDK ein neues Projekt angelegt und eine Datei Namens config.xml€œ generiert, die wichtige Parameter der APP definiert. Dazu zählen u.a. der Name, das Icon sowie die Bildschirm Auflösung und Bildschirmposition der APP.

Den Einstiegspunkt und Kern der APP bildet analog zur ebseiten Entwicklung eine in HTML geschriebene Datei Namens €žindex.html€œ. Beonderheiten sind die im folgenden Codebeispiel markierten Passagen, die die Samsung Internet@TVAPI einbinden und somit
die Interaktion mit dem Hybrid-TV ermöglichen.

 <html>    
<
head>
<
meta  content=„text/html; harset=utf-8“>
<
title>Hello World!</title>    
<
link rel=stylesheettype=‚text/css“ href = ‚CSS/Main.css‘/>    
<
script type=„text/javascript“ language=JavaScript src=„$MANAGER_WIDGET/Common/API/Widget.js“></script>
<script type=„text/javascriptlanguage=JavaScript“  src=„JavaScript/Main.js“></script>
</
head>    
<
Body onload=Main.onLoad();“> 
<
div id=‚welcome‘>Hello world!</div>
<
/body>
</html>


Abb. 
2: Index.html – App Hauptseite

Das Design der App wird wie bei Webtechnologien üblich über CSS formatiert. Hier kann der im SDK integrierte GUI Designer den Entwickler bei Bedarf unterstützen. Das folgende Codebeispiel übernimmt die Formatierung unseres angezeigten Textes €žHello World!€œ:

body
{
    
margin: 0;
   
padding: 0;
    
background-color: transparent;
 }
 #welcome {  
position: absolute,
    
left: 50px;
   
top: 50px,
    
width: 500px;
   
height: 50px;
   
background-color: #FFFFFF;
  
color: #000000;
  
font-size: 30px;
   
text-align: center;
}

 Abb. 3: Main.css – Stylesheet zur GUI Formatierung

Um einen modularen und besser wartbaren Code zu generieren wird die Kommunikation des APP mit dem Hybrid-TV in eine eigenständige Javascript Datei ausgelagert. Hier wird auf die
Benutzereingaben reagiert und dem Hybrid-TV mitgeteilt, dass das APP bereit zur Anzeige ist.

var Main = { 
}
var widgetAPI = new Common.API.Widget(); 
// Die folgende Funktion wird im Body  onload Event der index.html Startseite aufgerufen

// und meldet dem Application Manager das die APP bereit zum Start ist

Main.onLoad = function() {
  widgetAPI.sendReadyEvent();
 }

Abb. 4: Main.js €“ Integration der Samsung API Funktionen

Der beschriebene Code bildet ein einfaches Grundgerüst
einer Samsung TV APP und kann mit dem im SDK integrierten TV-Emulator
getestet werden. Der Emulator zeigt wie die APP auf dem Hybrid-TV aussieht
und bringt eine virtuelle Fernbedienung mit, über die mit der APP wie am TV
kommuniziert werden kann. Da sich die TV Geräte in der Leistung von CPU
(Central Processing Unit) und Arbeitsspeicher unterscheiden sollte jedoch
immer ein Test auf der Hardware durchgeführt werden für die das APP
programmiert wird. Dazu wird das APP im Samsung SDK gepackt und über den
Fernseher per HTTP (Hypertext Transfer Protocol) vom im Samsung SDK
integrierten Apache Webserver heruntergeladen und installiert. Die folgende
Grafik zeigt das Samsung SDK mit im TV-Emulator ausgeführten €žHello
World€œ APP:

 Samsung_SDK


Abb. 
5: Samsung SDK mit im Emulator ausgeführten APP


5 Erlösstrukturen für Hybrid TVs

Hybrid-TVs erschließen für eine Vielzahl von Firmen neue
Erlösmodelle. Dazu zählen die Fernsehanstalten als Content Lieferanten, die
ISP (Internet Service Provider) als neue Distributoren der TV-Signale und
die Hybrid-TV Hersteller, die am Verkauf der Geräte und über den Betrieb der
AppStores verdienen.

 5.1 Erlöse durch Fernsehübertragungen

Die Erlösstrukturen für Hybrid Fernseher ähneln im Bereich
der Fernsehübertragung denen klassischer TV Angebote. Allerdings führt die
zunehmende Konvergenz zwischen den ehemals getrennten Teilbranchen
Telekommunikation, Rundfunk und Internet zu einer Vielzahl neuer
Distributionswege und die Kosten für Produktion, Bündelung, Marketing und
Distribution sinken.[30]
Traditionelle Markteintrittsbarrieren schwinden und erleichtern neuen
Marktteilnehmern sich entlang der Wertschöpfungskette zu positionieren. Dazu
zählen u.a. die Mobilfunkprovider und Festnetzbetreiber als neue
Distributoren für das  Web- und
IPTV. Diese Neuerungen gefährden etablierte Geschäftsmodelle[31],
schaffen aber auch Chancen, vor allem für neue Marktteilnehmer.

Die Finanzierung im Bereich der Fernsehübertragungen lässt
sich in die Werbefinanzierung und die Nutzerfinanzierung mittels T-Commerce
untergliedern. Diese beiden Formen der Finanzierung sind dem klassischen
Kabel- und Satelliten TV entlehnt und auch bei Hybrid-TVs mit IPTV und
Web-TV anzutreffen.


5.1.1 Werbefinanzierung mit Hybrid-TV

Der Großteil der aktuellen Sender, insbesondere im
Privatfernsehen, ist werbefinanziert. Der Markt der traditionellen
Reichweitenwerbung ist jedoch Rückläufig und die Werbewirkung wird vom TV
Zuschauer immer weniger wahrgenommen.[32]
Trotzdem kann diese Form der Werbung durch die neuen technischen
Möglichkeiten des Web-TV und IPTV in verbesserter Form als Zielgruppen
affine Werbung auf das Hybrid-TV übertragen werden. Werbung kann hier in
enger Zusammenarbeit von Sender, Telekommunikationsanbieter und
Werbeindustrie optimiert werden.[33]
Die über das Internet Protocol gegebene Rückkanalfähigkeit macht den Erfolg
der Werbemaßnahmen erstmals direkt messbar und erlaubt die Erstellung von
Nutzerprofilen mit Aussagen zu Psychographie und Soziographie.[34]
Dadurch können zielgerichtete Werbekampagnen entwickelt werden und Zuschauer
individuell angesprochen werden, wodurch es zu einer höheren Akzeptanz beim
Fernsehzuschauer und weniger Streuverlusten kommt.[35]
Das bereits erwähnte Web-TV Portal Zattoo nutzt
diese Technik und blendet Werbe-Video Clips auf Basis des Nutzerverhaltens
ein.[36]Denkbar ist auch Interaktive Werbung, beispielsweise in
Form von flashanimierten Bannern wie sie aus dem Internet bekannt sind.


5.1.2 T-Commerce mit Hybrid-TV

T-Commerce, als Form der Nutzerfinanzierung, bildet neben
der Werbefinanzierung die primäre Erlösquelle bei Fernsehübertragungen. Als
T-Commerce wird die Abwicklung ökonomischer Transaktionen im Sinne des
E-Business, die über den Fernseher als Vermarktungs- und Distributionsmedium
realisiert werden, bezeichnet.[37]

Innerhalb des T-Commerce haben sich PayTV, VoD und PPV (Pay per View) als
wichtigste Erlösquellen und Content Lieferanten etabliert. Es zeichnet sich
ab, dass sich T-Commerce auch zur wirtschaftlichen Basis für Hybrid-TVs
entwickelt. Hybrid-TVs bringen alle technologischen Voraussetzungen in einem
Gerät mit und ermöglichen so den Zugriff auf VoD Portale ohne das eine
zusätzliche SetTop Box benötigt wird.

Einen weiteren Bereich des T-Commerce bildet der Bereich
des Teleshopping, der durch Hybrid-TVs und ihre Rückkanalfähigkeit
revolutioniert wird. Erstmals ist es möglich eine medienbruchfreie
Bestellung direkt am Fernsehgerät durchzuführen.[38]

So wird es möglich, dass der TV-Zuschauer ein im Fernsehen
gesehenes Produkt direkt per Knopfdruck kaufen kann. Die Werbeform des
Product Placement wird dadurch an Bedeutung
gewinnen. Der Web-TV Anbieter Sevenload nutzt
die Möglichkeit des In-Video Shopping seit Ende 2009 und ermöglicht Nutzern
die in den Videos beworbenen Produkte direkt über den Player zu erwerben.[39]

5.2 Erlöse durch Internet Mehrwertdienste

Hybrid-TVs können durch Apps, analog zu den Smartphones, um Funktionalitäten erweitert
werden. Dadurch lässt sich eine Vielzahl von Mehrwertdiensten realisieren. Der Betrieb von AppStores durch die Hybrid-TV Geräte Hersteller eröffnet für sie ein neues Marktfeld mit neuen
Erlöspotentialen. Die Gewinne werden hier zurzeit durch den Verkauf von Apps realisiert. Die Apps können dabei direkt am Fernseher gekauft werden. Samsung nutzt in seinem AppStore aktuell die Kreditkarte als Zahlungsmittel, die jedoch in Deutschland, zur Zahlung von Kleinstbeträgen, nicht sehr verbreitet ist. Alternativ kann der Kunde ein €žApp Cash€œ genannte Prepaid Konto aufladen um damit die Apps zu bezahlen.[40] Die Etablierung von einfachen, sicheren und vom Kunden akzeptierten Micropayment Verfahren wird den Verkauf von Apps beschleunigen.

Zu einer weiteren zurzeit von den Hybrid-TV Herstellern noch nicht umgesetzten, Erlösquelle kann sich die Adaptierung der InApp Werbung aus dem Smartphone Bereich auf die TV-Apps entwickeln.

6 Fazit

Hybrid-TVs sind der aktuelle Boom bei Fernsehern und die logische Verbindung der beiden Kerntechnologien Fernsehen und Internet. Die Kombination schafft für den Benutzer viele Mehrwerte, was sich auch in der aktuell stark steigenden Nachfrage äußert.

Laut einer Studie der Firma Goldmedia wird es bis zum Jahr
2015 23 Millionen Hybrid-TVs in deutschen Haushalten geben. Damit wird dann
jeder dritte Haushalt Internet über den Fernseher nutzen.[41]

Von den aktuell abgesetzten Fernsehern sind bereits 36%
Hybrid-TVs, obwohl die Geräte mit einem Durchschnittspreis von 1060 ‚¬
deutlich über denen von Geräte ohne Internet Verbindung (683‚¬) liegen.[42]
Die Konsumenten sind bereit für die Mehrwerte die ein Hybrid-TV bietet einen
Aufpreis zu normalen Geräten zu zahlen. Knapp jeder zweite Deutsche (46%)
will seinen Fernseher an das Internet anschließen, um so Webinhalte auf dem
großen Bildschirm genießen zu können.[43]

Hybrid-TVs werden die Verbreitung von IPTV und WebTV weiter beschleunigen, da sie alle nötigen Technologien integriert haben und dadurch SetTop-Boxen überflüssig machen. Die Verbreitung wird nun entscheidend von der Attraktivität der Inhalte und den konkreten Kosten abhängen.[44]

Bei der Realisierung von Apps für Hybrid-TVs schlagen die Hersteller verschiedene technologische Wege ein. Viele nutzen Webtechnologien. Wünschenswert wäre hier die Umsetzung des HbbTV Standards oder zumindest eine Annäherung an CE-HTML. Einen ersten Schritt in diese
Richtung gehen die  Hersteller Samsung, Sony, LG, Vizio und Toshiba, die über
den €žYahoo!® Connected TV Store€œ angesprochen werden können.[45]

Werbung wird dank Hybrid-TVs mehr €žPerformace based€œ, d.h. die Werbung wird individueller auf den Zuschauer abgestimmt und kann interaktiv gestaltet werden. Auch mit direktem Bezug zum aktuellen Fernsehprogramm und der Möglichkeit die Waren direkt über den Fernseher zu kaufen.[46] Dies wird durch die Rückkanalfähigkeit des Hybrid-TV möglich, die auch eine direkte Erfolgsmessung von Werbekampagnen ermöglicht.

Der Hybrid-TV hat in absehbarer Zeit das Potential neben dem Entertainment auch die
zentrale Verwaltungsinstanz für das intelligente, vernetzte Haus, dem €žSmart Haus€œ zu werden.
 [47]

[1] Vgl. Youtube (2011) o.S.
[2] Vgl. 2DF Mediathek (2011) o.S.
[3] Vgl. Maxdome (2011) o.S
[4] Vgl. BMW TV (2011) o.S
[5] Vgl. Zattoo (2011) o.S
[6] Vgl. ARD Digital €“ Die digitale Welt von A-Z. (2010) S. 1
[7] Vgl. IPTV-Anbieter.info (2011) o.S
[8] Vgl. Telekom Entertain (2011) o.S.
[9] Vgl. Alice IPTV Angebot (2011) o.S.
[10] Vgl. Vodafone TV (2011) o.S.
[11] Vgl. Briegleb, V. (2008) o.S.
[12] Vgl. Organisation of HbbTV (2011) o.S.
[13] Vgl. HbbTV (2011) o.S.
[14] Vgl. ETSI €“ HbbTV Standard (2011) o.S.
[15] Vgl. Furmanek, M., (2010)o.S.
[16] Vgl. Twonky (2011) o.S.
[17] Vgl. LTEmobile (2011) o.S.
[18] Vgl. MSDN App Hub Developer Tools (2011) o.S.
[19] Vgl. iOS Dev Center (2011) o.S
[20] Vgl. Android Developers (2011) o.S.
[21] Vgl. Philips NET TV (2011) o.S.
[22] Vgl. jointSPACE (2011) o.S.
[23] Vgl. Jurran, N (2009) o.S.
[24] Vgl.Yahoo!® Connected TV Store (2011) o.S.
[25] Vgl. Hopkins, B. (2009) o.S.
[26] Vgl. Panasonic Press Release (2011) o.S.
[27] Vgl. Samsung Developer Forum (2011) o.S
[28] Vgl. Samsung European Smart TV Developer Challenge (2010) o.S:
[29] Vgl. Application Development Guide for Samsung Smart TV (2011) o.S.
[30] Vgl. Wegner, C. (2007) S. 28
[31] Vgl. PWC (2008) S. 28
[32] Vgl. Booz Company ( 2009) o.S.
[33] Vgl. Hess, T.; Picot, A.; Schmid, M. (2004) S. 36
[34] Vgl. Adam, M. (2008) S. 73
[35] Vgl. Schmid, N. (2007) S. 37
[36] Vgl. Adam, M. (2008) S. 78
[37] Vgl. PWC (2008) S.29
[38] Vgl. Hilbers, K.; Hess, T.; Wilde, T. (2004) S. 230 ff.
[39] Vgl. Sevenload (2011) o.S.
[40] Vgl. Samsung App-Store (2011) o.S
[41] Vgl. Goldmedia (2010) S.1
[42] Vgl. Bitkom (2010) S.1
[43] Vgl. Deloitte (2010) o.S.
[44] Vgl. Birkel, Mathias (2009) o.S.
[45] VglYahoo!® Connected TV Store (2011) o.S.
[46] Vgl. Accenture (2007) S.11
[47] Vgl. Deutsche TV Plattform €“ Hybrid TV (2010) S. 36

 


7 Literaturverzeichnis

2DF Mediathek
http://mediathek.zdf.de/
Stand: 13.01.2011

Accenture: €žFacing the digital reality: the path to future high performance in advertising€œ 2007
http://www.accenture.com/SiteCollectionDocuments/PDF/2007DigitalAdvertisingStudy98.pdf
 30.12.2010 18:00

Adam, M.: €žInternet TV €“ das Fernsehen der Zukunft€œ in Kaumanns,
R.; Siegenheim, V.; Sjurts, I. €žAuslaufmodell
Fernsehen? Perspektiven des TV in der digitalen Medienwelt€œ 1. Aufl.
Wiesbaden : Gabler  2008

Android Developers
http://developer.android.com/index.html
13.01.2011

Alice IPTV Angebot
http://www.alice-dsl.de/provider/content/segment/anbieter/tv-movie/tabs/tv-detail/
16.01.2011

Application Development Guide for Samsung Smart TV
https://www.samsungdforum.com/Auth/Login?reference=/Board/AppsGuideToolSDKList?rnd=11013105514365664
30.01.2011 21:45

ARD Digital €“ Die digitale Welt von A-Z (2010)
http://www.ard-digital.de/misc/filePush.php?mimeType=application/pdf&fullPath=http://www.ard-digital.de/files/27/ARD_DIGITAL_Minifibel.pdf
30.12.2010

Birkel, Mathias: €žHybrid TV und IPTV: Kontrahenten oder Teamplayer?€œ 2009
http://www.goldmedia.com/blog/2009/10/hybrid-tv-und-iptv-kontrahenten-oder-teamplayer/
30.12.2010
, 12:00

Bitkom: €žHybrid-TV wird zum Senkrechtstarter€œ 29.06.2010
http://www.bitkom.org/files/documents/PI_Hybrid-TV_29_07_2010.pdf
30.01.2011 12:15

BMW TV
http://www.bmw.tv
13.01.2011

Booz & Company: €žTV-Agenda
Deutschland 2010+: Mit Kooperationen zu neuen Erlösquellen.€
http://www.presseportal.de/pm/44015/1501235/booz_company,
20.01.2010, 12:40

Briegleb,
V.: €žVodafone schließt Arcor-Übernahme ab€œ, 19.05.2008
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vodafone-schliesst-Arcor-uebernahme-ab-Update-208615.html,
16.01.2011, 13:00

Deloitte: €žDie Zukunft der Consumer Electronics€œ (2010)
http://www.deloitte.com/assets/Dcom-Germany/Local%20Assets/Documents/12_TMT/2010/DE_TMT_Consumer_Electronics_2010_240810_s.pdf
30.01.2011 12:00

Deutsche TV Plattform €“ TVZukunft Ausgabe August 2010
http://www.tv-plattform.de/images/stories/archiv/2010/TVZ_0310.pdf
13.01.2011

Deutsche TV Plattform €“ Hybrid TV (August 2010)http://www.zvei.org/fachverbaende/consumer_electronics/publikationen/?no_cache=1&tx_ZVEIpubFachverbaende_pi1%5Bdownload%5D=1378&type=98
13.01.2011

ETSI €“ HbbTV Standard
http://webapp.etsi.org/workprogram/Report_WorkItem.asp?wki_id=31451:
13.01.2011

Furmanek, Michael: TV Digital – Was Hybrid-TV alles kann, 15.11.2010
http://www.tvdigital.de/entertainment/technik-trends/was-hybrid-tv-alles-kann
15.01.2011

Goldmedia: €œHybrid TV: Internetfähige TV-Geräte erobern die Wohnzimmer€ (30.06.2010)
http://www.goldmedia.com/uploads/media/Pressemeldung_Goldmedia_Hybrid_TV.pdf
30.01.2011 13:30

HbbTV
http://www.hbbtv.org/

Stand: 13.01.2011

Hess, T.; Picot, A.; Schmid, M.: €žIntermediation durch
interaktives Fernsehen: eine Zwischenbilanz aus ökonomischer Sicht€œ in:
Salm, C. (Hrsg.): €žZaubermaschine Interaktives Fernsehen? TV-Zukunft
zwischen Blütenträumen und Businessmodellen.€œ 1. Aufl. Wiesbaden: Gabler
2004

Hilbers, K.; Hess, T.; Wilde, T.: €žTeleshopping:
Geschäftsmodell und zukünftige Herausforderungen€œ in: Salm, C. (Hrsg.):
€žZaubermaschine Interaktives Fernsehen? TV-Zukunft zwischen Blütenträumen
und Businessmodellen.€œ 1. Aufl. Wiesbaden: Gabler 2004

Hopkins, B.: €œCreating Interactive TV Applications   With the Tru2way  Platform and OCAP€(2009)http://java.sun.com/developer/technicalArticles/javame/iptv-tru2way/#1
23.01.2011 18:30

iOS Dev Center
http://developer.apple.com/devcenter/ios/index.action
13.01.2011

IPTV-Anbieter.info (2011)
http://www.iptv-anbieter.info/
14.01.2011

jointSPACE
(2011)
http://jointspace.sourceforge.net/
23.01.2011 14:00

Jurran, N: €žYahoos TV-Widgets: Doch alles ein wenig komplizierter€œ 11.01.2009
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Yahoos-TV-Widgets-Doch-alles-ein-wenig-komplizierter-196277.html

23.01.2011  12:00

LTEmobile: €œTechnische LTE Daten im Überblick€ (2011)
http://www.ltemobile.de/lte-technik/
15.01.2011

Maxdome
http://www.maxdome.de
13.01.2011

MSDN App Hub Developer Tools
http://create.msdn.com/en-us/home/getting_started
13.01.2011

Organisation of HbbTV
http://www.hbbtv.org/pages/hbbtv_consortium/organisation_of_hbbtv.php
Stand: 13.01.2011

Panasonic Press Release: €œPanasonic takes connected TV to the next Level
with the launch of Viera Connect€ 05.01.2011
http://www2.panasonic.com/webapp/wcs/stores/servlet/prModelDetail?storeId=11301&catalogId=13251&itemId=615503&modelNo=Content01042011061537468&surfModel=Content01042011061537468
23.01.2011 19:00

Philips NET TV
http://www.nettv.philips.com/
23.01.2011 13:00

PWC – PricewaterhouseCoopers: €žIPTV Das neue Fernsehen?€œ, Düsseldorf 2008

Samsung App Store 2011
http://www.samsung.com/us/appstore
30.01.2011 13:45

Samsung Developer Forum
http://www.samsungdforum.com/
21.01.2011 23:40

Samsung European Smart TV Developer Challenge
http://www.samsungsmarttvchallenge.eu/challenges/68/
21.01.2010 24:00

Sevenload: Bewegte Bilder für eine bewegte Werbebotschaft€ 2011
http://corporate.sevenload.com/de/media/videoads,
20.01.2011 16:30

Telekom Entertain
http://www.entertain.de/
Stand: 16.01.2011 9:00

Twonky
http://www.twonkyvision.de/
15.01.2011

Wegner, C.: €žDas Geschäftsmodell-Free-TV€œ in Werner, C.; Schikora, C: €žHandbuch
Medienmanagement. Geschäftsmodelle in TV, Hörfunk, Print und Internet.€ž
München 2007

 Vodafone D2 GmbH : €žVodafone TV €“ IP TV von Vodafone€œ
http://www.vodafone.de/privat/mobiles-internet-dsl/vodafone-tv.html,
16.01.2011, 12:05

Yahoo!® Connected TV Store
http://connectedtv.yahoo.com/developer/tvstore/
23.01.2011

Youtube
http://www.youtube.com
 
Zattoo
http://zattoo.com
14.01.2011

Marktüberblick zur Anbindung von Tablet Geräten und E-Book-Readern an unterschiedliche elektronische Buchmarktplätze

Inhaltsverzeichnis


1 Abkürzungsverzeichnis

Akronym Bedeutung
ADE Adobe Digital Editions
App Application
BBeB BroadBand eBook
CSS Cascading Style Sheets
DRM Digital Rights Management
DRMS DRM-System
DTP Digital Text Platform
E-Book Electronic Book
E-Business Electronic Business
E-Commerce Electronic Commerce
E-Company Electronic Company
E-Marketplace Electronic Marketplace
EPUB Electronic Publication
E-Publishing Electronic Publishing
E-Reader Electronic Reader
E-Shop Electronic Shop
HTML Hyper Text Markup Language
IDPF International Digital Publishing Forum
MIME Multipurpose Internet Mail Extensions
MOBI Mobipocket
OCF Open Container Format
OPF Open Packaging Format
OPS Open Publication Structure
OS Operating System
PDA Personal Digital Assistant
PDF Portable Document Format
REL Rights Expression Language
SDK Software Development Kit
UMPC Ultra Mobile PC
UMTS Universal Mobile Telecommunications System
Wi-Fi Wireless Fidelity
WLAN Wireless Local Area Network
XML eXtensible Markup Language

2 Abbildungsverzeichnis

Nr. Abbildung
1 Entwicklung eines Mobipocket E-Books
2 Aufbau eines EPUB E-Books
3 Einordnung von Tablet-PCs
4 Convertible – Fujitsu T5010
5 UMPC – Samsung Q1 Ultra-Pro 800 Bartez
6 Apple iPad
7 WeTab
8 KindleDX
9 Sony PRS-600 Touch Edition
10 Nook von Barnes & Noble
11 Aufbau eines E-Marketplaces
12 Horizontale und vertikale E-Marketplaces
13 Ãœbermittlungskonzepte zwischen Plattformen und Endgeräten
14 Amazon – Logistikkette und Transaktionskette
15 Amazon – Endgeräteanbindung
16 Amazon – Endgeräteübersicht im Benutzerkonto
17 Amazon – Tool „Kindle for PC“
18 Amazon – Ablauf vom Autor bis zum Kunden
19 iBookstore – Endgeräteanbindung
20 iBooks App im iPad
21 iBookstore – Ablauf vom Autor bis zum Kunden
22 Libreka! – Zahlungsstrom
23 Libreka! – Endgeräteanbindung
24 Libreka! – Backoffice-Anbindung
25 Libreka! – Ablauf vom Autor bis zum Kunden
26 O’Reilly – Vergleich der bezogenen E-Book Formate
27 Zukünftige Marktanteile der E-Reader
28 Umfrage zur Akzeptanz von E-Books

3 Tabellenverzeichnis

Nr. Tabelle
1 Funktionsüberblick der E-Book-Formate
2 Technische Daten des iPad
3 Technische Daten des WeTab
4 Technische Daten des Kindle DX
5 Technische Daten des PRS-600 Touch Edition
6 Technische Daten des Nook
7 Amazon – Eckdaten
8 iTunes Store – Eckdaten
9 Libreka! – Eckdaten

4 Einleitung

Das elektronische Buch ist mittlerweile ein weit verbreitetes und
akzeptiertes Informationsmedium in der Gesellschaft. Viele Produkthersteller
verzichten bereits auf eine Bedienungsanleitung in gedruckter Form und
bevorzugen statt dessen die günstigere digitale Alternative. Aktuelle
Studien der Kirchner + Robrecht GmbH management consultants zeigen, dass
aufgrund der steigenden Bekanntheit und Nachfrage von Electronic Books
(E-Books) die Anzahl der am Markt verfügbaren Lesegeräte sich innerhalb
eines Jahres mehr als verdoppelt hat.[1]
Das IT-Marktforschungsinstitut Gartner Inc. veröffentlichte im August 2009
seinen bekannten Hype-Cycle Report, der ebenfalls bestätigt, dass E-Book
Lesegeräte auf dem Höhepunkt der Markterwartungen stehen.[2].
Der damit verbundene Softwaremarkt für Minianwendungen, sogenannten
Applications (Apps), die unter anderem den plattformunabhängigen Konsum von
digitalen Bücher ermöglichen, ist für Gartner in den Jahren 2010 und 2011 im
Fokus der zehn Mobiltechnologien mit der höchsten Marktbedeutung und den
höchsten Wachstumsraten.[3]

4.1 Zielsetzung

Ziel der Fallstudie ist es, dem Leser die wichtigsten Tablet-PCs und
Electronic Reader (E-Reader) mit deren Funktionen vorzustellen. Des Weiteren
sollen die Möglichkeiten der Nutzung von Buchmarktplätzen für Konsumenten
und Autoren aufgezeigt werden. Im Vordergrund stehen dabei die
Medienpublikation und Endgeräteanbindung, sowie die Geschäftsmodelle der
E-Book Anbieter.

4.2 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

Zu Beginn werden im fünften Kapitel der geschichtliche Hintergrund der
elektronischen Bücher, sowie deren Formatspezifikationen erläutert. Das
sechste Kapitel stellt fünf Endgeräte vor, die primär zum digitalen Lesen
eingesetzt werden. Das folgende Kapitel informiert den Leser über die
grundlegenden Begriffe aus dem elektronischen Handel. Darauf aufbauend wird
ein Ãœberblick über drei bekannte elektronische Buchmarktplätze gegeben. Zum
Schluss werden die Kernthemen dieser Fallstudie aufgegriffen und kritisch
betrachtet.

Die Autoren verfolgen mit der oben genannten Reihenfolge das Ziel, dem
Leser die Medien und Endgeräte zuerst nahe zu bringen, um anschließend das
Verständnis für die Anbindungsmöglichkeiten an die Buchmarktplätze zu
erhöhen.

4.3 Motivation

Die Produktvorstellung des Apple iPads zum Jahresanfang 2010 hat den
elektronischen Buchmarkt wieder in Bewegung gebracht und somit das Interesse
geweckt, dies als selbst gewähltes Thema in der vorgebenen Fallstudie im
Bereich „Tablet Computing“ ganzheitlich zu betrachten. Des Weiteren sehen
die Autoren die Möglichkeit ihren Wissensstand in den Bereichen der
elektronischen Medienveröffentlichung, dem Electronic Publishing
(E-Publishing), sowie im Medienerwerb über Buchmarktplätze, auszubauen.

5 E-Books

Die Geschichte des E-Book lässt sich bis in die 70er Jahre zurückführen.
Damals gründete Michael Hart im Jahr 1971 das „Project Gutenberg“, benannt
nach dem deutschen Erfinder des maschinellen Massenbuchdruckes Johannes
Gutenberg. Ziel des Projektes ist es, freie literarische Texte in digitaler
Form weltweit zu verbreiten.[4]

Trotz der positiven Entwicklung dieses Pilotprojektes für E-Books, war
das Medium auch im Jahr 2003 von einem Marktdurchbruch noch weit entfernt.
Eine der größten Buchhandelsketten weltweit, die Barnes & Noble, stellte
aufgrund des mangelnden Marktpotenzials den Verkauf von E-Books wieder ein.[5]
Mit dem technologischen Fortschritt bei den elektronischen Lesegeräten und
Buchformaten stieg der vorausgesagte Trend wieder an. Das Marktpotenzial
steigerte sich, so dass Amazon im November 2007 seinen ersten E-Reader
„Kindle 1“ mit der Anbindungsmöglichkeit zum unternehmenseigenen
webbasierten Buchmarktplatz in den USA veröffentlichte.[6]
Der Buchhandel Barnes & Noble nahm ebenfalls die E-Book-Distribution im Jahr
2009 wieder auf.[7]
Zusätzlich ist seit Oktober letzten Jahres der firmeneigene E-Reader „Nook“
im Handel erhältlich.[8]

5.1 Formate

Die hohe Anzahl der Veröffentlichungen von E-Readern in den letzten
Jahren erhöhte sowohl die Nachfrage von E-Books, als auch die damit
verbundene Marktdynamik.[1]
Daraus resultierend sind viele verschiedene E-Book-Formate entwickelt bzw.
weiterentwickelt und veröffentlicht worden. Es wird zwischen offenen und
proprietären Formaten unterschieden. Die Proprietären können ausschließlich
auf firmeneigenen E-Readern oder mit Apps interpretiert und dargestellt
werden. Trotz der häufig gewünschten Herstellerabhängigkeit, bieten die
meisten Formateigentümer mittlerweile die Möglichkeit, die offenen Standards
in ihr herstellerspezifisches Format zu konvertieren. Sony gab sogar im
vergangenen Jahr sein proprietäres BroadBand eBook (BBeB) Format komplett
auf und konvertierte zum offenen Standard Electronic Publication (EPUB).[9]
Zum Schutz vor Vervielfältigung und Fremdapplikationen wird das Digital
Rights Management (DRM) eingesetzt, welches im Abschnitt 5.2 beschrieben
wird.

Im Rahmen dieser Fallstudie wird nachfolgend auf die bekanntesten und
damit verbreitetsten Formate näher eingegangen.

5.1.1 Offene

EPUB

200px-Opf2mobi

Abb. 1: Entwicklung eines Mobipocket E-Books[10]
Die Organisation International Digital Publishing Forum (IDPF)
entwickelte das Electronic Publication Format im Jahr 2007 als
Nachfolger des Open eBook Publication Structure (OEBPS) Standards aus
dem Jahr 1999. Das EPUB-Dateiformat besteht aus folgenden drei
standardisierten Spezifikationen:[11]

  • Open Publication Structure (OPS) 2.0 definiert den Aufbau und
    die Gestaltung des E-Books.
  • Open Packaging Format (OPF) 2.0 ist die Hauptdatei, die den
    Inhalt sowie die zusätzlichen Buchinformation beschreibt. OPF ist
    ein separates Ausgangsformat für E-Books
  • Open Container Format (OCF) 1.0 fast alle Dokumente aus OPS und
    OPF in eine komprimierte Containerdatei mit Endung .epub zusammen.
Alle Spezifikationen sind auf Basis der offenen und standardisierten
Auszeichnungssprache Extensible Markup Language (XML) entwickelt worden.
XML ist eine Metasprache mit festen grammatikalischen Vorschriften und
wird zur Darstellung und Verarbeitung komplexer logischer
Datenstrukturen verwendet.[12]
Aufgrund dieser Eigenschaften bietet XML sich als logische Datenstruktur
an, um die Buchinformationen, wie Preis, Autor, Genre, sowie die
einzelnen Kapitel als E-Book zusammenzufassen. EPUB unterstützt die
Darstellung von dynamischen Seitenverhältnissen, „reflowable formats“
genannt, welche den Buchtext optimiert im Display des Lesegeräts
darstellen. Die Einbindung von Grafiken und Tabellen wird von XML und
Hyper Text Markup Language (HTML) unterstützt.
Viele freie und kommerzielle Werkzeuge sowie Softwareprodukte für
Autoren unterstützen den Entwurf, die Konvertierung und die
Veröffentlichung von EPUB-Dokumenten. Der Suchmaschinenbetreiber Google
Inc. bietet auf seiner Entwicklerplattform Google Code den

EPUBcheck
, ein freies Quellcode-Prüfwerkzeug, zum Download an.[13]

 

Mobipocket
Mobipocket (MOBI) wird als Format des gleichnamigen
Tochterunternehmens der Amazon für E-Books vertrieben. MOBI ist ein
binäres Dateiformat und kann nur von E-Readern gelesen werden, die dies
unterstützen. Das Unternehmen stellt auf seiner Entwicklerwebseite die
Software

MobiPocketCreator zur Verfügung, der bei der Erstellung von E-Books
unterstützt und aus offenen Standards eine nicht mehr veränderbare
MOBI-Datei kompiliert (siehe Abb. 1). Als Import-Formate werden OPF,
HTML, XML, Microsoft Word, Richtext-Format und Portable Document Format
unterstützt.

Zusätzlich als erweiterte Funktionalitäten unterstützt MOBI die
Implementierung von Datenbanken, SQL Abfragen, Javascript und
Formularen.[14]

 

Portable Document Format
Das Portable Document Format (PDF) wurde im Jahr 1990 vom
Unternehmen Adobe Inc. veröffentlicht. Es ist wegen seiner hohen
plattformunabhängigen Darstellungszuverlässigkeit als
Archivierungsstandard anerkannt worden. Das Format ist zunächst
entwickelt worden, um digitale Dokumente mit festem druckfähigen
Seitenverhältnis zu erzeugen.[15]
Daraus ergab sich ein Nachteil bei der Darstellung auf mobilen Geräten
mit kleinen Displays, da PDF ursprünglich kein „reflowable format“ war.
Anfang letzten Jahres reagierte Adobe auf das Problem stellte das

Adobe Reader Mobile Software Development Kit
(SDK) den Autoren zur
Verfügung. Seit dem können PDF-Dokumente, als Mobile-PDFs, mit variablen
Seitenverhältnissen entwickelt werden.[16]
Auch Adobe treibt die plattformübergreifende Verbreitung von E-Books
voran. So wird ausführlich im Entwicklernetzwerk beschrieben, wie mit
Einsatz des Textgestaltungsprogramms Adobe InDesign, E-Books auf der
Kindle-Plattform von Amazon publiziert werden.[17]

5.1.2 Proprietäre

Kindle
Ist das Format zum gleichnamigen E-Reader der Amazon Inc. Es ist ein
modifiziertes Mobipocket Format, welches auf Grund des Amazon DRM dieses
Format nur auf dem E-Reader Kindle, bzw. auf Lesegeräten installiertem
Kindle App nutzbar macht. Das Unternehmen bietet seinen Nutzern die
Möglichkeit freie Texte mit dem

KindleGen in ein nicht DRM-geschütztes MOBI-Format umzuwandeln, um
diese auf dem propritären E-Reader lesen zu können.[18]

 

Palm Media
Die E-Books werden in diesem Format mit der Auszeichnungssprache
Palm Markup Language erzeugt, welches nicht auf offenen Standards
beruht. Fictionwise, ein virtueller Buchladen, stellt dem Nutzer das
Palm Media Format zur Verfügung. Zugleich wird der Download der
Entwicklungssoftware DropBook ermöglicht. Als Teil der digitalen
Strategie übernahm Barnes & Noble im März 2009 Fictionwise und
integrierte somit das Palm Media Format auf der eigenen
E-Book-Verkaufsplattform bzw. seinem Store.[19]

5.1.3 Funktionsüberblick

Resultierend aus den hervorgehenden Formatbeschreibungen lassen sich die
Funktionen tabellarisch darstellen (siehe Tabelle 1). Zusätzlich ist das
HTML Format als Vergleich dargestellt, da es die Basis für EPUB ist, jedoch
aufgrund der fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten von XML, deutlich weniger
Funktion anbieten kann.

Tabelle 1: Funktionsüberblick der E-Book-Formate
Format Datei-
endung
Offener
Standard
Dynamisches
Seitenverhältnis (reflowable)
Grafik-
unterstützung
Lesezeichen-
unterstützung
DRM-
Unterstützung
HTML *.htm, *.html Ja Ja Ja Nein Nein
EPUB *.epub Ja Ja Ja Ja Ja
Mobipocket *.mobi, *.prc Ja Ja Ja Ja Ja
Portable Document Format *.pdf Ja Ja, aber nur Mobile-PDF Ja Ja Ja
Kindle *.azw Nein Ja Ja Ja Ja
Palm Media *.pdb Nein Ja Ja Ja Ja

5.2 Digital Rights Management

150px-Epubaufbau

Abb. 2: Aufbau eines EPUB E-Books

Allgemein wird das Digital Rights Management (DRM) als elektronisches
Vertriebsverfahren zur geschützten und kontrollierten Distribution von
digitalen Medien bezeichnet.[20]
Der Anwendungsbereich der digitalen Medien schließt auch die E-Books mit
ein. Viele Betreiber von Buchmarktplätzen (z.B. Amazon) oder
Formathersteller (z.B. Adobe) arbeiten, meist im Interesse der Verlage, mit
einem DRM-System (DRMS), um den Nutzungsbereich einzuschränken und
insbesondere das Urheberrecht der elektronischen Bücher zu schützen.

Beim Bezug eines digitalen Mediums vom DRMS wird das Medium mit
kryptografischen Verfahren verschlüsselt und zusätzlich mit Nutzungsrechten
versehen, bevor es dem Verbraucher als Eigentum übertragen wird.[21]
Die Mediennutzungsrechte, wie Anzahl der Vervielfältigungen oder erlaubte
Lesegeräte werden in einer Rights Expression Language (REL) definiert. Die
gängigen verwendeten RELs wie eXtensible Rights Markup Language oder Open
Digital Rights Language basieren auf XML, damit die Medienrechte logisch
strukturiert beschrieben werden können.[22][23]
Die Identifikation des Mediums erfolgt über die Metadaten, z.B. die ISBN
beim E-Book, so dass diese als digitales Wasserzeichen verwendet werden
können. Dem zu Folge kann der Inhalt nicht manipuliert werden.[24]

Doch die Schutzmaßnahmen des DRM stehen immer öfter Kippe, da es sich für
die Verlage als Verkaufshindernis herausstellt hat. Aus diesem Grund
lockerte Amazon den festen Einsatz des DRM-Verfahren und bietet seit Januar
2010 bei Buchveröffentlichungen die Möglichkeit, E-Books optional mit oder
ohne Verwendung von DRM hochzuladen.[25]

5.3 Aufbau einer EPUB-Datei

Der strukturelle Aufbau eines EPUB Dokuments ist in der Abbildung 2
vereinfacht grafisch dargestellt.[26][27][28]

Das gesamte E-Book ist eine komprimierte Dateiverzeichnisstruktur, dessen
Inhalt zunächst anhand des Multipurpose Internet Mail Extensions (MIME) Typs
gekennzeichnet wird. Die MIME-Kodierung „application/epub+zip“ teilt dem
jeweiligem Lesegerät, App oder der E-Reader Software mit, dass die
komprimierte Datei „book.epub“ eine EPUB Daten- und Verzeichnisstruktur
enthält. Im grünen Verzeichnis „META-INF“ sind die Metainformationen
hinterlegt, die auf die E-Book Stammdatei verweist und ggf. die
DRM-Dokumentenschutzinformationen des Buchmarktplatzes enthält. Das gelbe
Verzeichnis „OPS“ beherbergt den eigentlichen Inhalt das E-Books: die
Titelseite, das Inhaltsverzeichnis und den Hauptteil aufgeteilt in
Buchkapiteln.

Zusammengetragen werden alle Dateireferenzen in die XML-Datenstruktur der
book.opf, die als Stammdatei fungiert. Alle Bild- und
Buchgestaltungsinformationen sind in den orangefarbenen Verzeichnissen
verteilt hinterlegt. Das Buchlayout, was unter anderem die Textformatierung
umfasst, wird mit der client-seitigen Skriptsprache Cascading Style Sheets
(CSS) angepasst. Es können mehrere CSS Vorlagen im EPUB implementiert
werden.

6 Endgeräte

Im folgenden Kapitel wird zunächst auf die unterschiedlichen
Geräteklassen portabler Geräte eingegangen, um dann im weiteren Verlauf
verschiedene Endgeräte im Slate Format vorzustellen. Die vorgestellten
Endgeräte sind untergliedert in Tablet-PCs und E-Reader. Zu den
vorgestellten Geräten zählen das iPad und WeTab in der Kategorie der
Tablet-PCs, sowie der Kindle DX, Sony PRS-600 und der Nook in der Klasse der
E-Reader.

6.1 Tablet-PCs

150px-Tablet_einordnung

Abb. 3: Einordnung von Tablet PCs[29]

150px-T5010

Abb. 4: Convertible – Fujitsu T5010[30]

150px-SamsungQ1

Abb. 5: UMPC – Samsung Q1 Ultra-Pro 800 Bartez[31]

Tablet-PCs sind tragbare Computer, bei denen der Benutzer die Eingaben
direkt per Stift oder Finger auf dem Bildschirm vornimmt. Sie können mit nur
einer Hand und im Stehen bedient werden. Die Hardware kann sehr
unterschiedlich ausfallen und liegt in ihrer Leistungsfähigkeit und ihrem
Funktionsumfang meist zwischen Laptop, Smartphone und Personal Digital
Assistant (PDA) (siehe Abb. 3). Die Unterschiede der Endgeräte liegen sowohl
in der Gehäusebauform, als auch in der Art der Eingabe und lassen sich in
vier Kategorien unterteilen:[32]

 

Slate
Das Slate (engl. Schiefertafel) zeichnet sich durch die integrierte
Hardware im Display aus. Die Bedienung erfolgt ausschließlich über das
Display mittels Finger- oder Stifteingabe. Die Eingabeverarbeitung wird
über eine virtuelle Tastatur oder Handschrifterkennung umgesetzt.
Die kompakte und gewichtsreduzierte Bauform halten die Geräte sehr
mobil und ermöglichen auch längeres Arbeiten auf dem Arm. Die
Peripheriegeräte wie eine Tastatur oder Laufwerke lassen sich über eine
Dockingstation, USB oder Bluetooth anschließen. Der aktuell bekannteste
Vertreter dieser Geräteart ist das iPad der Firma Apple (siehe Abb. 6).

 

Convertible
Im Gegensatz zum klassischen Laptop lässt sich das Display des
Convertibles (engl. umwandelbar) um 180 Grad zu drehen und mit der
Bildschirmseite nach oben auf die Tastatur klappen (siehe Abb. 4). Diese
Bauform kann per Stifteingabe wie ein Notizblock verwendet werden. Sie
vereint somit Vorteile von Tablet-PCs und herkömmlichen Laptops.
Nachteilig ist das höhere Gewicht und die Größe als z.B. beim Slate.

 

UMPC
Der Ultra-Mobil-PC (UMPC) ist ein vollwertiger tragbarer
Mikrocomputer (siehe Abb. 5), der mit den Fingern oder per Eingabestift
bedient wird. Im Vergleich zu den PDAs sind die Gehäuseabmessungen
größer. Seitens der Software kommt ein ganzheitliches Betriebssystem wie
Windows XP Tablet PC Edition oder Windows 7 zum Einsatz. UMPCs können
u.a. zum mobilen Surfen, als Multimediaplayer, Spielekonsole oder
Navigationsgerät eingesetzt werden.

 

Ruggedized
Diese Bauform der Tablet-PCs ist speziell für den Outdoor-Einsatz
vorgesehen. Es ist ähnlich dem UMPC, jedoch aufgrund seiner robusten
Bauart auch bei extremen Witterungsverhältnissen einsetzbar.

 

 

6.1.1 iPad

200px-IPad4

Abb. 6: Apple iPad[33]

Das iPad ist Apples neuestes Produkt, welches im Januar 2010 von Apple
CEO Steve Jobs in den USA vorgestellt wurde. Es ist seit dem 28. Mai in
Deutschland käuflich erwerbbar.[34]
Das Slate verwendet Apples revolutionäre Multi-Touch Oberfläche, über die
das iPad mit leichten Fingerberührungen vollständig bedient werden kann.
Dieses Bedienkonzept erhöht die Benutzerfreundlichkeit, da alle Eingaben
unmittelbar ohne Einsatz von zusätzlicher Peripherie erfolgen. Der
Allrounder eignet sich zum mobilen Surfen, zum E-Mail lesen, zum Abspielen
multimedialer Inhalte und als Spielekonsole. Ein Anwendungsfokus liegt auf
dem Einsatzzweck als E-Reader.

Apple bietet seinen Nutzern mit seinem iBook App die Möglichkeit direkt
auf den E-Book Store zuzugreifen und die eigenen E-Books zu verwalten. Damit
tritt das iPad in direkte Konkurrenz zum Amazon Kindle.[35]
Die Bedienung ist dabei an die „reale“ Buchladenerfahrung angelehnt.
Gekaufte Bücher werden in einem virtuellen Bücherregal dargestellt. Beim
Lesen der Bücher verhält sich die Anwendung wie ein echtes Buch. Streicht
man langsam über eine Seite, blättert man sie um. Am rechten Rand sind
leicht aufgefächert die Seitenränder zu sehen. Die Schriftgröße und die
Schriftart (Baskerville, Palatino, Cochin, Times New Roman, Verdana) können
frei gewählt werden. Die E-Books werden im freien EPUB-Format bereitgestellt
und sind wie bei dem Kindle Store überwiegend günstiger als die gebundenen
Bücher.[36]

Das iPad setzt auf das iPhone Betriebssystem.[37]
Dies sorgt dafür das nahezu alle Apps die ursprünglich für das iPhone
programmiert wurden auch auf dem iPad laufen. Die Anwendungen werden dabei
zentriert in Originalgröße angezeigt oder auf die gesamte Größe des iPad
Displays gestreckt. Allerdings schöpfen erst neu entwickelte Anwendungen
oder speziell portierte iPhone Anwendungen das Potenzial des größeren
Display voll aus. Die iPhone Operating System (OS) Basis sorgt für einige
Einschränkungen, da weder Multitasking noch Adobe Flash unterstützt werden.[38]
Technisch wird es in sechs Varianten angeboten: Mit Wireless Fidelity
(Wi-Fi) oder Wi-Fi & Third Generation Mobilfunkstandard und jeweils mit
16GB, 32GB oder 64GB Speicherkapazität. Die genauen technischen Daten können
der folgenden Tabelle entnommen werden:[39]

Tabelle 2: Technische Daten des iPad  
Betriebssystem: iPhone OS 3.2
Maße (H / B / T): 24,28 x 18,97 x 1,34 cm
Display / Auflösung: 9,7 Zoll LCD / 1024 x 768 Pixel, Multitouch
Prozessor: 1 GHz Apple A4-Chip (ARM-kompatibel)
Arbeitsspeicher: k.A.
Massenspeicher: 16 GB / 32GB / 64 GB
I/O: Dock-Anschluss, Stereo-Kopfhöreranschluss (3,5 mm), integrierter
Lautsprecher, Mikrofon
GPS: Assisted GPS (beim Wi-Fi + 3G Modell); digitaler Kompass
Wireless: WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 2.1 + EDR (Wi-Fi + 3G Modell),
zusätzlich: UMTS / HSDPA /GSM / EDGE
Gewicht: 680g (Wi-Fi Modell)
730g (Wi-Fi + 3G Modell)
Laufzeit: bis zu 10 Stunden
Video-Formate: M4V, MP4, MOV
Audio-Formate: AAC, MP3, Audible, Apple Lossless, AIFF, WAV
Besonderheiten: Umgebungslichtsensor; Beschleunigungssensor
Preis: ca. 500$ bis 830$

6.1.2 WeTab

200px-We_Tab

Abb. 7: WeTab[40]

WeTab ist ein Tablet-PC der deutschen Firmen neofonie GmbH und 4tiitoo
AG, wobei es von der eigens neu gegründeten WeTab GmbH vermarktet wird.[41]
Das Gerät soll im August 2010 auf den Markt kommen und kann bereits jetzt
bei Amazon vorbestellt werden.[42]
Neben dem Vertrieb über Amazon werden Verlage das Gerät, laut Planung,
subventioniert anbieten können.

Das Gerät verwendet als Betriebssystem eine angepasste
Linux-Distribution. Das Linux OS bietet einige Vorteile gegenüber dem iPhone
OS, denn es wird Multitasking, Adobe Flash, Adobe Air sowie Java
unterstützt. Ebenso sollen native Linux Programme lauffähig sein. Des
Weiteren bietet das Betriebssystem bietet die Möglichkeit,
Fremdapplikationen aus Googles Android Betriebssystemplattform auszuführen.
Damit stehen alle Softwareprodukte aus dem Android App-Markt auch auf dem
WeTab zur Verfügung. Anwendungen aus dem Adobe Air Marktplatz können
ebenfalls plattformübergreifend ausgeführt werden.[43]

Die WeTab GmbH bietet mit dem WeMagazine eine offene E-Publishing
Plattform an, über die die Verlage ihre Artikel digital publizieren können.[44]
WeMagazine bildet dabei den kompletten Wertschöpfungsprozess von der
Produktion über den Verkauf bis zur Auslieferung und Benutzung der digitalen
Inhalte ab. Die Integration von Partnern wie Werbeagenturen oder anderen
Dienstleistern ist in diesem Netzwerk möglich. Durch das WeMagazine
Softwaresystem können Verlage bereits gestaltete Druckinhalte, z.B. aus
Adobe InDesign, direkt für unterschiedliche Endsysteme wie dem WeTab, iPad,
Desktops, Notebooks oder Internet Browsern optimieren und zur Verfügung
stellen. Durch das benutzerfreundliche Ausgabeformat, die mobilen
lesefreundlichen Anzeigegeräte wie dem WeTab oder iPad und die intuitive
Bedienung ist die Lesedauer im Vergleich zum Web verlängert. Die Verlage
haben dadurch eine Alternative zu ihren herkömmlichen Druckmedien und können
ihren dort zu verzeichnenden Rückgang an Lesern durch diese neue digitale
Form des Lesens kompensieren.

Dieses Slate-Modell bietet mehrere USB Anschlüsse und verfügt über ein
multi-touch-fähiges Display. Die Hardwareleistung liegt aufgrund der
verbauten Intel Atom Prozessorfamilie auf Netbook Niveau. Detaillierte
technische Produktspezifikationen sind in der nachfolgenden der Tabelle
beschrieben:[45]

Tabelle 3: Technische Daten des WeTab  
Betriebssystem: Linux
Maße (H / B / T): 29,5 x 19,5 x 1,5 cm
Display / Auflösung: 11,6 Zoll LCD / 1366 x 768 Pixel, Multitouch
Prozessor: 1,66 GHz Intel Atom Pineview-M
Arbeitsspeicher: 1 GB
Massenspeicher: 16 / 32 GB, Erweiterung möglich mit SDHC Karten bis zu 32 GB
I/O: 2 x USB, integrierter Cardreader für SD/ SDHC-Formate,
Audioausgang, Standard SIM Card Slot, HDMI
GPS: Modell WeTab 3G ja
Wireless: Bluetooth 2.1 + EDR, WLAN (802.11 a/b/g/n) optional 3G
(UMTS/HSDPA)
Gewicht: 800g Standard Modell, 850g 3G Modell
Laufzeit: bis zu 6 Stunden
Video-Formate: H.264, AVI, WMV, DivX, MOV, OGG, FLV
Audio-Formate: MP3, WAVE, OGG
Besonderheiten: Webcam mit 1,3 Megapixel, Ambient-Light-Sensor,
Beschleunigungssensor, Stereo-Lautsprecher, internes Mikrofon
Preis: 449€ Standard Modell, 569€ 3G Modell

6.2 E-Reader

E-Reader sind tragbare elektronische Geräte, die speziell für die
Speicherung und Anzeige von Texten optimiert sind. Dazu verwenden die Geräte
Displays die auf der E-Ink Technologie basieren, auch bekannt als
„elektronisches Papier“.[46]
Gegenüber den Laptop LCD-Displays weisen sie spezielle Eigenschaften, wie
einen sehr guter Kontrast und eine gute Ablesbarkeit bei Sonneneinstrahlung,
auf. Die Displays sind meist schwarzweiß, ohne aktive Beleuchtung und kommen
den Eigenschaften von bedrucktem Papier sehr nahe. Einige Reader verfügen
über Wireless Local Area Network (WLAN) oder Universal Mobile
Telecommunications System (UMTS) Verbindungen über die Inhalte aus einer
Onlineplattform direkt auf das Gerät geladen werden können. Da bei E-Readern
die Fokussierung klar auf dem Lesen von Texten liegt, ist der
Funktionsumfang geringer als bei Tablet-PCs oder Netbooks. Die Erweiterung
über Apps oder der Anschluss von Peripherie ist meist nicht vorgesehen.

6.2.1 Kindle DX

150px-KindleDX

Abb. 8: KindleDX[47]

Amazons Topmodel unter den E-Readern ist der Kindle DX. Es verfügt über
einen 9,7 Zoll E-Ink Display und eine Mobilfunkverbindung über die Inhalte
direkt auf das Gerät übertragen werden können.[48]
Weitere Informationen zu dieser, von Amazon Whispernet getauften,
Technologie können im Abschnitt 8.1.2 nachgelesen werden. Benutzer haben
über den von Amazon angebotenen Kindle Store Zugriff auf über 400.000
Bücher, Zeitungen, Magazine und Blogs. Die Inhalte werden in Amazons
proprietären DRM geschützten Format AZW angeboten. Das Buchangebot ist
momentan überwiegend in Englisch, wobei in den USA aufgrund der fehlenden
Buchpreisbindung viele E-Books wesentlich günstiger als ihre Print Version
angeboten werden. So ist z.B. der aktuelle Bestseller Lost Symbol von Dan
Brown für 9,60$ anstatt 29,95$ zu erwerben.

Amazon stellt mittlerweile Software Reader für Microsoft Windows und das
Apple iPhone / iPad zur Verfügung, mit der das Angebot des Kindle Stores
auch ohne den Kindle genutzt werden kann.[49]

Der Kindle verfügt über eine Tastatur mit der Notizen zu den Texten
angefertigt werden können. Außerdem ist ein Text-To-Speech Engine
integriert, der Bücher vorlesen kann. Die Schriftgröße kann über mehrere
Stufen individuell eingestellt werden. Die genauen technischen Daten können
der unten aufgeführten tabellarischen Ãœbersicht entnommen werden:[48]

Tabelle 4: Technische Daten des Kindle DX  
Technologie: E-Ink
Maße (H / B / T): 264 x 184 x 10 mm
Display / Auflösung: 9,7 Zoll / 1200 x 824 Pixel, 16 Graustufen
Prozessor: XScale PXA250- 400 MHz
Speicher: 4 GB
Gewicht: 536g
Laufzeit: mit WLAN 4 Tage, ohne WLAN/UMTS 2 Wochen
Unterstützte Formate: Kindle, TXT, MOBI ohne DRM, PRC natively, HTML, DOC, JPEG, GIF,
PNG, BMP, PDF, Audible (formats 2, 3 and 4), MP3
Besonderheiten: Webcam mit 1,3 Megapixel, Ambient-Light-Sensor, Text-To-Speech,
Whispernet Mobilfunk
Preis: ca. 350€

6.2.2 PRS-600 Touch Edition

150px-SonyPRS600

Abb. 9: Sony PRS-600 Touch Edition[50]

Der Sony PRS-600 ist mit einem 6 Zoll E-Ink Display ausgestattet, verfügt
über einen 512 MB großen Speicher und unterstützt die gängigen E-Book
Formate EPUB, BBeB und PDF. Die Inhalte werden über eine USB Verbindung vom
PC auf den E-Reader übertragen. Das Modell „PRS-900 Daily Edition“ ist in
der Lage mittels einer Mobilfunkverbindung tagesaktuelle Inhalte direkt auf
das Gerät zu laden. Das Lesegerät und der Dienst sind zurzeit nur in den USA
käuflich erwerbbar.[51]

Das PRS-600 verfügt über einen Touchscreen. Dadurch ist er auch als
Arbeitsgerät interessant, da über eine virtuelle Tastatur und einen
Eingabestift Markierungen sowie Anmerkungen im Text vorgenommen werden
können. Die Markierungen können auch per USB auf andere Geräte und
Anwendungen übertragen werden.

E-Books können aus verschiedensten Quellen bezogen werden, wie z.B aus
dem eigenen Sony Reader Store.[52].
Der Buchmarktplatz ist zurzeit allerdings nur in den USA und Kanada
verfügbar. Dank einer Geschäftsvereinbarung mit Google stellt der Sony
Reader Store seinen Kunden dort rund eine Million Bücher, die im Rahmen des
Projektes „Google Books“ digitalisiert wurden und deren Copyright erloschen
ist, kostenlos zur Verfügung.[53]
In der deutschen Version des E-Readers verweist Sony auf verschiedene
Online-Buchhändler.[54]
Darunter sind

Thalia
,Libri
und die

Mayersche Buchhandlung. Neben dem Kauf von E-Books bietet die Webseite

Onleihe
die Möglichkeit E-Books auszuleihen.[55]
Onleihe bündelt das digitale Angebot verschiedener Stadtbibliotheken in
Deutschland. Als Kunde einer angeschlossenen Stadtbibliothek können über die
Webseite der Bibliothek digitale Medien wie Hörbücher, Musik und E-Books
mittels Bibliotheksausweis ausgeliehen werden. Der PRS-600 Reader ist zu dem
Angebot kompatibel.

Die technischen Daten können der Tabelle entnommen werden:[56]

Tabelle 5: Technische Daten des PRS-600 Touch Edition  
Technologie: E-Ink mit Vizplex Touchscreen Technologie
Maße (H / B / T): 174,3 x 121 x 9,8 mm
Display / Auflösung: 6 Zoll / 800 x 600 Pixel, 8 Graustufen
Prozessor: k. A.
Speicher: 512 MB erweiterbar per Speicherkarte
Gewicht: 286g
Laufzeit: ca. 7.500 Seiten pro Akkuladung
Unterstützte Formate: EPUB, PDF, Microsoft Word, TXT, RTF, BBeB, MP3, AAC, JPEG, GIF,
PNG, BMP
Besonderheiten: Touchscreen, Audioplayer
Preis: ca. 299€

6.2.3 Nook

150px-Barnes_noble_nook

Abb. 10: Nook von Barnes & Noble[57]

Barnes & Noble ist ein Fortune-500-Unternehmen und mit ca. 775 Filialen
die größte Buchhandelskette der USA.[58]
Das Unternehmen setzt bei der Vermarktung seiner E-Books auf ihren eigenen
E-Reader namens Nook. Das Gerät unterscheidet sich von den bereits
vorgestellten E-Readern, da es einen 6 Zoll E-Ink Display mit einem farbigen
3,5 Zoll LCD-Touchscreen kombiniert. Der LCD Bildschirm blendet verschiedene
kontextabhängige Informationen und Schaltflächen ein und ermöglicht die
Navigation im Barnes & Noble E-Book Store. Der Store liefert über eine
Million Titel, welche durch die Kommunikation über UMTS oder WLAN über den
Nook abgegrufen werden können.[59]
Der Zugriff auf den Store ist neben dem Nook auch mit einem von Barnes &
Noble entwickelten App über das iPhone von Apple oder dem BlackBerry der
Firma Research in Motion möglich.
[60]
Das Gerät wird zurzeit
lediglich in den USA vertrieben.

Das Nook setzt auf das Android Betriebssystem der Firma Google. Durch
diese leistungsfähige Basis und das farbige LCD Display ist das Gerät in der
Lage Apps mit einer hohen Benutzerfreundlichkeit auszuführen. Barnes & Noble
stellt einige Spiele wie Schach und, in einer ersten Beta Version, einen
Webbrowser zur Verfügung.[61]

Eine weitere Besonderheit die das Nook bietet, ist die LendMe-Technologie
mit dessen Hilfe Inhalte mit anderen Nook E-Readern oder den verschiedenen
mobilen Anwendungen synchronisiert werden können. E-Books können damit bis
zu 14 Tage verliehen und direkt auf das Endgerät des Ausleihenden
transferiert werden. Die technischen Daten des Nook können der Tabelle
entnommen werden:[62]

Tabelle 6: Technische Daten des Nook  
Technologie: E-Ink und LCD
Maße (H / B / T): 196 x 124 x 13 mm
Display / Auflösung: 6 Zoll / 600 x 800 Pixel, 16 Graustufen
Prozessor: Samsung S3C6410 ARM
Speicher: 2GB, per micro-SD auf bis zu 16 GB erweiterbar
Gewicht: 343g
Laufzeit: 7-10 Tage ohne WLAN
Unterstützte Formate: EPUB, PDB, PDF, DOC, XLS, TXT, PPT, JPG, GIF, PNG, BMP, MP3,
RSS, WMA, OGG
Besonderheiten: Gerät verfügt über zwei Bildschirme (Dual-Sceen),
Android
Betriebssystem, E-Books können verliehen werden
Preis: ca. 260$ (USA)

7 E-Business

Der Oberbegriff Electronic Business (E-Business) bezeichnet die
Kommunikation über ein digitales Medium zwischen Kunden und Lieferanten oder
zwischen unterschiedlichen Unternehmen. E-Business erleichtert den
Informationsaustausch, so dass Geschäftsprozesse automatisiert werden
können. In diesem Abschnitt werden Grundbegriffe aus dem Bereich des
E-Business definiert. Diese werden zum weiteren Verständnis der Fallstudie
benötigt.

7.1 E-Shop

Als Electronic Shop (E-Shop) wird ein „Einkaufsladen“ im Internet
bezeichnet. Ein Anbieter stellt seine Waren oder Dienstleistungen in seinem
E-Shop zum Kauf bereit. Es erfolgt eine Integration von innovativen
Informations- und Kommunikationstechnologien zur Unterstützung des
Verkaufsprozesses. Der Aufbau des Shops und die Beschreibung der Artikel
sollen im optimalen Fall den Verkäufer ersetzen. Es ist möglich den gesamten
Wertschöpfungsprozess über einen E-Shop abzuwickeln.[63]

7.2 E-Company

Eine Electronic Company (E-Company) ermöglicht die elektronische
Kooperation zwischen Unternehmen über das Internet. Die Integration schafft
eine digitale Verknüpfung zwischen ihnen. Die Synergien beider Partner
können optimal genutzt werden, so dass zusammengesetzte Angebote vermarktet
werden können.[64]

7.3 E-Marketplace

Elektronische Marktplätze sind Einkaufsplattformen im Internet. Diese
Marktplätze werden in der Literatur als Electronic Marketplaces
(E-Marketplaces) bezeichnet. Auf diesen Plattformen können Anbieter ihre
Ware und Dienstleistung im Internet präsentieren und anbieten. Jeder
Interessent hat über das Internet die Möglichkeit auf die Einkaufsplattform
zuzugreifen. Auf dieser Plattform wird das Angebot und die Nachfrage
zusammengeführt, wobei der Plattformbetreiber oft als Vermittler zwischen
Angebot und Nachfrage fungiert.[65]
Es wird somit ermöglicht, dass unterschiedlichste Branchen ihre
spezifischen, übergreifenden Produkte oder Dienstleistungen auf einer
Plattformen zum Kauf anbieten.

400px-Kollmann_2008_S.383

Abb. 11: Aufbau eines E-Marketplaces[66]

7.4 Horizontale und vertikale Marktplätze

In der Literatur wird zwischen horizontalen und vertikalen Marktplätzen
unterschieden. Die horizontalen Marktplätze sind vergleichbar mit den
klassischen Kaufhäusern. Sie sind nicht auf eine spezifische Waren- und
Dienstleistungsgruppe ausgerichtet. Das bietet dem Betreiber die Möglichkeit
eine breite Palette an Waren und Dienstleistungen anzubieten, die nicht
explizit auf den User und Endverbraucher ausgerichtet ist. Jeder Käufer der
sich für die angebotenen Waren interessiert, kann sich an der Plattform
anmelden und einen Kauf tätigen. Der horizontale Marktplatz dient zur
Information und zum Verkauf von Waren. Dieser ist damit nur ein Teil der
gesamten Wertschöpfungskette. Für folgende beispielhafte Bereiche ist es
möglich einen horizontalen Marktplatz aufzubauen: Handelswaren, Service
Dienstleistungen, Urlaub, Versicherungen.

Die vertikalen Marktplätze zielen auf besondere Nutzergruppen ab. Der
Benutzer muss sich am geschlossenen System anmelden um eine Transaktion
auszuüben. Diese Marktplätze sind meistens branchenspezifisch und
spezialisiert für einen Prozess der Wertschöpfungskette. Diese Form des
Marktplatzes wird häufig bei elektronischen Gütern, speziellen
Maschinenbauprodukten und Dienstleistungen genutzt.[67]

400px-Kolllmann_2008_S.394

Abb. 12: Horizontale und vertikale E-Marketplaces[68]

8 Elektronische Buchmarktplätze

Im Zeitalter von Web 2.0 haben sich im Laufe der letzten 15 Jahre viele
E-Companies entwickelt. Diese vertreiben z.B. digitale Medien über E-Shop
Systeme oder E-Marketplaces. Zur Wiedergabe und Verwendung der digitalen
Inhalte werden Endgeräte oder Applikationen benötigt. Existente Endgeräte
und Medien am elektronischen Buchmarkt wurden in den Kapiteln 5 und 6
vorgestellt.

Im Rahmen dieser Fallstudie werden ausschließlich elektronische
Buchmarktplätze näher erläutert. Dieses Kapitel zeigt die
Anbindungsmöglichkeiten der Endgeräte auf und beschreibt die
Wertschöpfungskette, vom Buchautor bis zum Endverbraucher, der drei großen
Buchmarktplätze Amazon, Apples iBooks und dem deutschen Vertreter Libreka!

Die Abbildung 13 zeigt die verschiedenen Konzepte um Medien von den
Plattformen auf die Endgeräte zu transferieren:‎

400px-Uebermittlungskonzepte

Abb. 13: Ãœbermittlungskonzepte zwischen Plattformen und
Endgeräten

Die unterschiedlichen Konzepte werden im Kapitel 8 dargestellt. Das
Konzept der geschlossenen Plattform inklusive eigener oder fremder Endgeräte
wird anhand des E-Marketplaces von Amazon.com im Abschnitt 8.1
veranschaulicht. Die Plattform ist Marktführer auf dem amerikanischen E-Book
Markt mit seinem proprietären Produkt Kindle. Allerdings gibt Amazon
firmenfremden Endgeräten über verschiedene Apps die Möglichkeit auf den
E-Book Store zuzugreifen.

Im Abschnitt 8.2 wir das Konzept der geschlossenen Plattform „iTunes
Store mit integriertem iBook App Store“ der Firma Apple ganzheitlich
untersucht.

Als unabhängige Plattform mit fremden Endgeräten wird die deutsche
Plattform Libreka! im Abschnitt 8.3 vorgestellt. Libreka! vermittelt E-Books
und vertreibt keine eigenen Endgeräte. Gleichzeitig dient sie als
Volltextdatenbank für Buchhandlungen.

8.1 Amazon Kindle Store

Amazon Inc., mit Firmensitz in Seattle, ist ein amerikanisches
Fortune-500-Unternehmen und betreibt seit 1995 einen elektronischen
Handelsmarktplatz im Internet. Der E-Shop wurde 1994 mit der Idee, Bücher im
Internet anzubieten, von Jeff Bezos gegründet. Der größte Fluss der Erde,
der Amazonas, gibt dem Unternehmen seinen Namen. Ziel war es die größte
Auswahl von Büchern weltweit anzubieten. Im Mai 1997 ging das Unternehmen an
die Börse. In Europa und in Asien gingen seit 1998 immer mehr Plattformen
online. 1998: Amazon.de, Amazon.co.uk, 2000: Amazon.fr, Amazon.co.jp und
Amazon.ca. Zur Zeit beschäftigt das Unternehmen mehr als 24.300 Mitarbeiter
weltweit.[69][70]

Die Eckdaten des Unternehmens können der folgenden Tabelle entnommen
werden.

Tabelle 7: Amazon – Eckdaten  
Betreiber: Amazon
Geschäftsmodell: horizontal
Digitale Medien: Musik, E-Books
Gesamtumsatz 2009: 24.519 Mio. $
Preis pro E-Book: ca. 12$
Anzahl E-Books: ca. 600.000
E-Book Formate: Kindle, PDF, MOBI

8.1.1 Geschäftsmodell

Ein permanentes Unternehmensziel ist es einen E-Shop zu entwickeln, der
durch seine einfache Navigation und seine präzise Suchfunktionalität und
Benutzerfreundlichkeit herausragt. Ein weiteres Ziel ist die
Zustellungsdauer auf ein Minimum zu reduzieren. Das
Customer-Relationship-Management-System verstärkt die Bindung der Kunden an
die Plattform, da diese mit adressatengerechter Artikelwerbung versorgt
werden. Die Informationen über Einkäufe und besuchte Artikel aller
Endverbraucher werden mittels Data-Mining verdichtet und so aufbereitet,
dass diese Form von Marketing möglich ist.

Auf der Plattform kauft der Kunde direkt und es wird nutzungsabhängig
bezahlt. Das Kundenkonto wird belastet, sobald er die Ware nach dem Kauf
erhalten hat. Es kann per Lastschriftverfahren, per Kreditkarte, per PayPal
und per Nachnahme geordert werden. Anmeldegebühren werden nicht fällig.
Wandel vom E-Shop zum E-Marketplace

Die Amazon Plattform öffnete im November 2000 seinen E-Shop für externe
Händler und Verkäufer. Somit entwickelte sich der E-Shop zum E-Marketplace
und wuchs bereits in den ersten vier Monaten um 200%. In Deutschland
erfolgte der Wandel im Jahr 2002.

Das Unternehmen bietet seinen technischen Service, sein Marketing, seine
Logistik- und Suchfunktion dem Nutzer an. Die angebotenen Artikel werden
genauso wie die Amazon Artikel auf der Plattform dargestellt. Erst beim
Kauf, im Schritt der Bezahlung, wird dem Käufer bewusst, dass Amazon nicht
der Lieferant ist.[71][72]

Weitere Web-Dienstleistungen runden das Portfolio des Amazon
E-Marketplaces ab.[73]

Der Mehrwert der Amazon Plattform gegenüber, z.B. einem lokalen
Buchladen, liegt in dem Ãœberblick, der Vermittlung und der Abwicklung. Der
Kunde hat im Web die Möglichkeit sich die gewünschten Bücher anzusehen, den
Klappentext zu lesen und zusätzlich direkte Kritiken von anderen Benutzern
oder Fachverlagen zu lesen. Die Kaufentscheidung wird dem Verbraucher durch
den übersichtlichen Informationsgehalt vereinfacht. Die optimierte
Logistikkette stellt das Buch zeitnah und zum Buchbindungspreis zu. Die
Wertschöpfungskette besteht darin, Informationen zu sammeln, diese zu
systematisieren, anzubieten und auszutauschen.[74]

Die Amazon Plattform nutzt sowohl das Merchant-Modell als auch das
Brokerage-Modell. Das Brokerage-Modell bedeutet, dass Amazon nur als
Vermittler zwischen Händler und Endkunde fungiert. Das Merchant-Modell
beinhaltet den Wiederverkauf von Waren, wie in einem klassischen Kaufhaus.
Preisspannen und Provisionen sind dem Betreiber der Plattform selbst
überlassen.
Auf der folgenden Abbildung ist die Logistikkette und
Transaktionskette von Amazon.com abgebildet.

  1. das Kosten- und Beschaffungsmodell akquiriert die Artikel für die
    Plattform
  2. das Leistungserstellungsmodell bereitet die Artikel auf, so dass
    diese in die Logistikkette eingeordnet werden können
  3. das Leistungsangebot veröffentlicht die Artikel auf der Plattform
  4. das Erlös- und Distributionsmodell bildet die Anbindung zum Kunden

Die Transaktionskette wird ausgelöst, sobald ein Kunde einen Kauf
getätigt hat. Amazon agiert in dieser Kette als Vermittler und gibt die
Transaktion an den Lieferanten weiter.

450px-Amazone_model

Abb. 14: Amazon – Logistik- und Transaktionskette[75]

‎

Ziel ist es dem Kunden das digitale Lesen von Büchern näher zu bringen.
Die Erweiterung von Amazons Geschäftsmodell um eine weitere Sparte dem
„Kindle/Whispernet“ ermöglicht den Informationsaustausch für das Kindle und
beliefert verschiedenste Endgeräte mit E-Books.[76]Neben
dem Kauf von Büchern sind Zeitungen und Zeitschriften über den Kindle
abonnierbar. Internationale Zeitungen wie LeMonde, Les Echos, sowie die
Frankfurter Allgemeine Zeitung nutzen diesen Vertriebsweg bereits. Die
Kosten für Kindle-Zeitungsabonnements liegen zwischen 5,99$ und 14,99$.
Unter den Zeitschriften-Angeboten finden sich auch kostenpflichtige
Abonnements ansonsten kostenloser Online-Magazine wie slate.com Dies gilt
auch für Blogs, die für das Kindle kostenpflichtig angeboten werden.[77]

8.1.2 Endgeräteanbindung

200px-Amazon

Abb. 15: Amazon – Endgeräteanbindung

Amazon stellt seine E-Book Inhalte auf verschiedenen Wegen seinen Kunden
zur Verfügung, siehe Abbildung 15. Das Unternehmen stellt auf der
amerikanischen Website www.amazon.com in der Rubrik „Kindle Books“ seine
digitalen Bücher für fünf verschiedene Geräte zur Verfügung. Dies erfolgt
über folgende Anbindungsverfahren:

  1. Kindle for PC
  2. Kindle for Kindle
  3. Kindle for iPhone
  4. Kindle for iPad
  5. Kindle for BlackBerry
  6. Kindle for Android

 

200px-Amazon_devices

Abb. 16: Amazon – Endgeräteübersicht im Benutzerkonto

 200px-Amazon_kindle_for_pc

Abb. 17: Amazon – Tool „Kindle for PC“
Kindle for PC
Nach dem erfolgreichen Kauf über ein Amazon Benutzerkonto (es wird
auch Buy now with 1-Click angeboten) kann das E-Book auf das Endgerät
geladen werden. Eine Endgeräteübersicht aus dem Benutzerkonto wird in
der Abbildung 16 dargestellt.
Die Software „Get Kindle for PC“ bietet dem Leser die Möglichkeit
alle seine im Amazon Store gekauften E-Books lokal am PC zu verwalten.
Dieses Leseprogramm ermöglicht die Wiedergabe von E-Books u.a. mit
Lesezeichenfunktionalität. In der Abbildung 17 ist ein Produktbild
dargestellt.

 

Kindle for Kindle
Kindle-Endgeräte können durch zwei Möglichkeiten mit E-Books
versorgt werden. Die erste Möglichkeit ist die Synchronisation mit dem
PC. In diesem Fall wird der E-Reader an den PC angeschlossen und auf der
Amazon Website registriert. Dadurch können nicht internetfähige Kindle
E-Reader und herstellerunabhängige Endgeräte mit E-Books beliefert
werden.
Die zweite Möglichkeit ist die direkte Anbindung von Kindle
Lesegeräten über das Internet. Diese müssen ebenfalls im Amazon
Buchmarktplatz registriert werden um direkt auf elektronische Inhalte
zuzugreifen. Dies geschieht am Endgerät und wird Amazon Whispernet
genannt.
Zunächst war dieser Service nur in den USA über das schnelle Third
Generation Mobilfunknetz des Netzbetreiber Sprint verfügbar.
Mittlerweile spricht Amazon jedoch von Global Wireless und vermarktet
das Kindle mit Whispernet in 100 Ländern weltweit.
Die Whispernet Verfügbarkeit kann über folgende

Karte
überprüft werden. Dieser Service ermöglicht den Kauf von
Bücher und Zeitschriften und den direkten Download auf das Gerät.
Zusätzlich ist ein kostenloser Zugang zu www.wikipedia.org integriert.
Jedes Gerät hat eine eindeutige E-Mailadresse an die der Benutzer
Inhalte schicken kann. Die Inhalte werden über den Whispernet Service
entsprechend für das Kindle angepasst. Folgende Formate werden dabei
unterstützt: Microsoft Word, PDF, HTML, TXT, RTF, JPEG, GIF, PNG, BMP,
PRC und MOBI.
Für den Whispernet Mobilfunkservice fallen keine monatlichen Kosten
an. Lediglich beim Versand von eigenen Inhalten zum Gerät müssen die
anfallenden Mobilfunkkosten getragen werden, die in den USA bei ca.
0,15$ pro MB liegen.
Kostenlos können eigene Inhalte auf den Kindle übertragen werden,
indem sie als E-Mail Anhang an
„name_des_kindle_benutzers@free.kindle.com“ gesendet werden. Die
Dienstleistung bereitet die Inhalte für das Kindle auf und schickt sie
per E-Mail Anhang zurück an die im Amazon Benutzerkonto hinterlegte
E-Mail Adresse. Diese Dokumente können dann über eine USB Verbindung
übertragen werden.

 

Kindle for iPhone und Kindle for iPad
Apple Endgeräte können per App mit dem Kindle Store verbunden
werden. Auf dem Endgerät muss das Kindle App installiert werden. Zum
Gebrauch des Apps ist eine Benutzer-Authentifizierung bei Amazon
notwendig. Nach erfolgreicher E-Book Auswahl verlangt Amazon zum
Download eine erneute Authentifizierung im Webbrowser. Anschließend wird
das E-Book als „Kindle for iPhone“ oder „Kindle for iPad“ ausgewählt und
das Endgerät im Store registriert. Das E-Book ist beim nächsten Öffnen
des Apps verfügbar.

 

Kindle for BlackBerry
Auf BlackBerry Geräten können ebenfalls bei Amazon registriert
werden. Auf dem Endgerät muss das Kindle App von der
„amazon.com/kindlebb“ installiert sein. Das Anwendungsverfahren ist
analog zu Apple Endgeräten.

 

Kindle for Android
Ist noch in der Entwicklung (Stand 12.06.2010). Interessenten können
sich registrieren um bei Fertigstellung des Apps per E-Mail informiert
zu werden.

Mittels Whispersync kann der Lesefortschritt zwischen mehreren Kindle
Geräten oder dem Kindle iPhone / iPad App synchron gehalten werden. So ist
es möglich immer dort weiter zu lesen wo zuletzt aufgehört wurde, egal an
welchem Gerät zuletzt gelesen wurde.[48][78][79][80]

8.1.3 Medienpublikation

Verlage und Autoren haben über Amazons E-Publishing Portal „Digital Text
Platform“ (DTP) die Möglichkeit E-Books im Kindle Store bereitzustellen.
Dafür ist eine Registrierung auf der dtp.amazon.com notwendig. Der Ablauf
der Veröffentlichung wir in der Abbildung 18 grafisch dargestellt.

450px-Amazon2

Abb. 18: Amazon – Ablauf vom Autor bis zum Kunden

Die Buchveröffentlichung erfordert folgende Attribute:

  1. Titel
  2. Autor
  3. Sprache
  4. Kategorie
  5. DRM
  6. Quelldatei im Format HTML (auch komprimiert), MOBI, Microsoft Word
    oder PDF
  7. Rechte am Werk
  8. Buchpreis

Die oben genannten Punkte sind Pflichtangaben und werden beim
E-Publishing Prozess abgefragt.

Der Buchpreis sollte zwischen 0,99$ und 200$ liegen. Für eine Akzeptanz
im DTP-Programm muss jedoch abhängig von der Dateigröße ein Mindestpreis von
1,99$ oder 2,99$ festgelegt werden. Amazon behält von dem Verkaufserlös eine
Marge von 65% ein, so dass dem Verlag oder dem Autor noch 35% bleiben. Die
Auszahlung erfolgt ab einem Honorar von 100$ und wird in Form eines Schecks
abgerechnet.Beispiel
Upload E-Book Amazon[81]

8.2 Apple iBookstore

Das Unternehmen Apple Inc. wurde am 1. April 1976 von Steve Jobs, Steve
Wozniak und Ronald Wayne gegründet. Kerngeschäft waren zunächst die Apple
Computer. Apple entwickelte 1983 die erste grafische Benutzeroberfläche und
implementierte diese in das Betriebssystem Lisa. Im Januar 1997 erwarb Apple
die Firma NeXT und war somit in der Lage objektorientierte Betriebssysteme
namens MacOS zu entwickeln.[82][83]
Seit Beginn der iPod Ära baut Apple seine Produktsparte für Mobilgeräte
immer weiter aus und stellte kürzlich das iPhone in der dritten
Produktgeneration vor.[84]

Die Eckdaten des Unternehmens können der folgenden Tabelle entnommen
werden.

Tabelle 8: iTunes Store – Eckdaten
Betreiber: Apple
Geschäftsmodell: horizontal
Digitale Medien: Musik, Filme, Serien, PodCasts, Apps, E-Books
Umsatz 2009: 1.164 Mio $.
Preis pro E-Book: k. A.
Anzahl E-Books: k. A.
E-Book Formate: EPUB

8.2.1 Geschäftsmodell

Apples Ziel ist es, ebenfalls mit Benutzerfreundlichkeit, vor allem aber
mit der Innovation neuer Produkte den Markt zu überzeugen. Der
Funktionsumfang der Geräte wird eingeschränkt und auf das Notwendigste
reduziert, so dass Apple eine Kompatibilität mit seinen eigenen Produkten
gewährleisten kann. Diese Eigenschaften setzen sich in den nachfolgenden
Produkten wie dem iPhone oder dem in diesem Jahr erschienenen iPad fort.[85]
Die Einführung des E-Marketplaces

Steve Jobs brachte in Verbindung mit dem erstem iPod die Software iTunes
heraus. Sie dient zur Versorgung des mobilen Musikplayers mit Musik, Filmen,
Serien, PodCasts, sowie Apps. Im Jahr 2003 rief Apple den „iTunes Store“ ins
Leben und verknüpfte ihn mit der Medienwiedergabesoftware iTunes. Apple
führte somit neben seinem E-Shop Apple Store den iTunes Store als
E-Marketplace ein. Diese Integration vereinfacht dem Anwender den Erwerb
digitaler Medien und kanalisierte zugleich das Vertriebsmodell von Apple.
Des Weiteren gibt es die

iPhone SDK 3.2
Entwicklungsumgebung für Apps im iPhoneOS, mit der jede
Privatperson oder jedes Unternehmen eigene Apps programmieren kann. Apple
erhält bei jedem Kauf eines Apps 30% des Verkaufspreises. Zudem behält sich
das Unternehmen eine Zensur von Apps vor und kann somit das Angebot
regulieren.[86]Jeder
User im iTunes Store erhält ein Konto, über welches alle Transaktionen
abgerechnet werden. Das Konto kann per iTunes PayBack Karten, click & buy
oder per Kreditkarte aufgefüllt werden.

Das Angebot an branchenspezifischen Lösungen, wandelte zusätzlich den
horizontalen Marktplatz in einen vertikalen Marktplatz um. Der Kunde muss
ein internetfähiges Appleprodukt besitzen, um auf den iTunes Store zugreifen
zu können. Die direkte PC-Anbindung per iTunes ist ebenso spezifisch durch
die Apple ID und es entsteht ein personengebundener Nutzerkreis.[87]

8.2.2 Endgeräteanbindung

200px-Ibooks

Abb. 19: iBookstore – Endgeräteanbindung

Der Zugang zum Apple eigenem Buchmarktplatz iBookstore kann über den
iTunes Store via iBooks App-Installation hergestellt werden. iBooks
ermöglicht das Lesen und Kaufen von E-Books auf Apple Endgeräten. Es ist
Apples direkter Vertriebskanal für E-Books und ist zunächst exklusiv für das
iPad entwickelt worden. Demnächst wird das App, mit der angekündigten
Software Version iPhone OS 4, auch auf weiteren Apple-Endgeräten nutzbar
sein.[88]
Auf dem deutschen Markt führt das App im Moment nur freie deutschsprachige
Bücher. Mit einem US-iTunes-Account können englische Werke erworben und
gelesen werden.[89]Zur
Zeit werden die Bücher von fünf Verlagen angeboten: Verlage Penguin, Harper
Collins, Simon & Schuster, Macmillan und der Hachette Book Group. Der Ablauf
ist auf der Abbildung 19 dargestellt.

Die E-Book-Suche nach erfolgreicher App-Installation auf dem Endgerät
erfolgen. Das Suchergebnis kann anschließend per Klick gekauft und auf das
Endgerät geladen werden. Die Abrechnung erfolgt über das iTunes Kundenkonto.
Die gekauften Bücher werden in einem digitalen Bücherregal abgebildet und
können durch Displayberührung geöffnet werden. Der Multi-Touch-Display der
Apple-Endgeräte ermöglicht ein „Look and Feel“ wie in einem gedruckten Buch.
Lesezeichen können gesetzt und die Anzeigegröße kann verändert werden. Alle
E-Books werden entweder im offenen EPUB-Format oder kopiergeschützt
bereitgestellt. Das Adobe DRM wird von iBooks nicht unterstützt.[90][91]

8.2.3 Medienpublikation

Jeder Verlag oder Autor hat die Möglichkeit seine Bücher über den
iBookstore zu vertreiben. Ein Autor oder Verlag benötigt zum E-Publishing
einen „Publisheraccount“, bei dem Steuer- und Kreditkartennummer hinterlegt
werden müssen. E-Books können kostenlos publiziert werden, wobei Apple
jedoch zwischen 30% – 40% des Erlöses verlangt und diesen einbehält. Der
Rest wird auf ein separates Apple-Konto verbucht. Die Buchung auf das
private Konto erfolgt erst bei Erreichen einer bestimmten Gewinnhöhe. Der
Weg des E-Books bis zum Endverbraucher wird in der Abbildung 21
verdeutlicht.

450px-Ibook2
Abb. 21: iBookstore – Ablauf vom Autor bis zum
Kunden

150px-IBook-Store

Abb. 20: iBooks im iPad[92]

Das Buch benötigt folgende Eigenschaften, damit es veröffentlicht werden
kann:[93]

  1. Die eindeutige ISBN
  2. Die Quelldatei im offenen EPUB-Format

Weitere Informationen sollten mitpubliziert werden: Autor, Verlag, Titel,
Einstelldatum, Kategorie, Cover;

8.3 Libreka!

Libreka! ist eine Volltextdatenbank für deutschsprachige Buchtitel. Diese
wird von der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH aus
Frankfurt betrieben. Sie wurde im Jahre 1947 gegründet und ist eine Tochter
der Börsenverein Beteiligungsgesellschaft mbH.

Die Eckdaten des Unternehmens können der folgenden Tabelle entnommen
werden.

Tabelle 9: Libreka! – Eckdaten
Betreiber: MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH
Geschäftsmodell: horizontal
Digitale Medien: E-Books
Umsatz 2009 36.537 Mio €
Preis pro E-Book: 10 – 20% günstiger als das gebundene Buch
Anzahl E-Books: 20.000
E-Books Formate: PDF, EPUB

 

8.3.1 Geschäftsmodell

Innerhalb dieses Buchmarktplatzes haben Verlage und Autoren ebenfalls die
Möglichkeit ihre E-Books einzustellen und diese mit einer Leseprobe zu
versehen. Libreka! indiziert jedes Buch, so dass eine Volltextsuche im Buch
möglich ist. Ebenso kann nach Autor und Titel gesucht werden. Es haben nicht
nur Internetbenutzer Zugriff auf Libreka!, sondern auch stationäre
Buchhandlungen. Der Verlag hat beim Einstellen der Bücher die Möglichkeit zu
entscheiden, wie groß seine Leseprobe werden darf. Libreka! versucht durch
die Anbindung an Suchmaschinen, Buchportalen und Bibliotheken eine breite
Käuferschicht zu erreichen. Der Kunde hat die Möglichkeit nach erfolgreicher
Suche, sich in die Buchvorschau einzulesen. Als Kaufentscheidung hat er die
Möglichkeit das Buch als E-Book oder in gebundener Form zu erwerben. Für die
gebundene Form verweist Libreka! auf Buchhandel.de. Die angebotenen E-Books
werden zwischen 10% und 20% günstiger als das gebundene Buch verkauft.
Ebenso bietet Libreka! an, nicht digitale Bücher zu scannen und zu
veröffentlichen. Die Plattform übernimmt nach einer Kontrolle des
eingestellten Materials das Scannen und Veröffentlichen der Bücher gegen
eine seitenabhängige Gebühr. Libreka! fungiert nur als Vermittler, da der
Käufer eines E-Books eine registrierte Buchhandlung beim Kauf auswählen
muss. Das bedeutet, auf dem „Papier“ verkauft die Buchhandlung das E-Book an
den Kunden und nicht Libreka!. Allerdings partizipiert Libreka! am Verkauf
von E-Books und erhält durch die Vermittlung einen prozentualen Abschlag.
Der Ablauf des Zahlungsstrom ist in der Abbildung 23 sichtbar. Die
akzeptierten Bezahlmethoden sind Kreditkarte und Bankeinzug.[94][95]

450px-Libreka3

Abb. 23: Libreka! – Zahlungsstrom

Die Libreka! Plattform kann laut Literatur am ehesten der E-Company
zuordnen werden. Sie ermöglicht es elektronische Kommunikation zwischen
verschiedenen Unternehmen herzustellen und einen Informationsaustausch zu
gewährleisten. Es werden Inhalte durch die Verlage oder Autoren auf der
Libreka! Plattform dargestellt und vom Kunden der Plattform gekauft.
Gleichzeitig bietet diese Form des E-Business die Möglichkeit Unternehmen zu
verknüpfen.[96]

8.3.2 Endgeräteanbindung

200px-Libreka

Abb. 23: Libreka! – Endgeräteanbindung

Die Plattform Libreka! bietet nach erfolgreicher Suche die Möglichkeit
E-Books zu erwerben. Nach dem Kauf kann die Ware auf dem PC des Verbrauchers
heruntergeladen werden. Für geschützte E-Books wird die kostenlose
Medienverwaltungssoftware Adobe Digital Editions (ADE) benötigt. Alle
bezogenen E-Books können mit ADE verwaltet und organisiert werden. Die
Nutzung von ADE kann erst nach abgeschlossener Registrierung erfolgen. Die
Adobe ID, die E-Mail-Adresse des Benutzers, erlaubt die Aktivierung von bis
zu sechs Lesegeräten. Zuletzt können die angeschlossenen unterstützten
E-Reader mit Adobe-DRM-geschützten Inhalten versorgt werden.[94]

8.3.3 Medienpublikation

Jeder Verlag oder Autor hat die Möglichkeit sich bei der Libreka!
Plattform anzumelden und seine Werke zu publizieren. Dies geschieht über das
sogenannte

Libreka! Content Backoffice (siehe Abb. 24). Ein skizzierter Ablauf ist
in der folgenden Abbildung 25 ersichtlich.

450px-Libreka2

Abb. 25: Libreka! – Ablauf vom Autor bis zum
Kunden

 200px-Libreka4

Abb. 24: Libreka! – Backoffice-Anbindung[97]

Der Autor bekommt beim E-Publishing die Möglichkeit, welche Seiten er als
Leseprobe dem Kunden zur Verfügung stellen möchte. Ebenso kann er dort
entscheiden ob sein E-Book indiziert werden soll oder nicht. Anschließend
muss der Autor seine Quelldatei, das Titelbild und die Rückseite in einer
Zip-Datei zusammenführen. Die Dateien benötigen einen vorgegeben Dateinamen,
welcher sich aus der Kundennummer und der ISBN zusammensetzt. Die Zip-Datei
kann anschließend hochgeladen werden um im letzten Schritt mit seinen
Metadaten versehen zu werden: Autor, Verlag, Titel, Einstelldatum, ISBN.
Zudem können in diesem Schritt auch Zugriffsberechtigungen vergeben werden.
Nach erfolgter Medienfreigabe ist das E-Book auf dem Libreka! Buchmarktplatz
sichtbar und kann erworben werden.[98]

9 Schlussbetrachtung

E-Book Formate

250px-Orm_download_formats

Abb. 26: O’Reilly – Vergleich der bezogenen E-Book
Formate[99]
Die nähere Betrachtung der unterschiedlichen E-Book Formate im
Rahmen dieser Fallstudie ergab, dass viele Anbieter ausführliche
Informationen und freie SDKs auf ihren E-Publishing Portalen zur
Verfügung stellen. Die hohe Transparenz ermöglicht den Autoren die
E-Books in nahe zu allen Formaten schnell und einfach zu publizieren.
Auffällig ist zudem die vorhandene Anzahl von Konvertierungswerkzeugen,
die aus offenen Ausgangsformaten (z.B. OPF) neue Zielformate erzeugen
können. Der Verbraucher ist unabhängiger vom Buchmarktplatz, sowie vom
E-Reader. Alle untersuchten Formate unterstützen DRM, wobei sich einige
Verlage und Buchmarktplätze für die Entfernung oder Lockerung des DRM
entschlossen, da die Benutzung des Konsumenten eingeschränkt wurde. Das
E-Publishing erfordert Know-How zu den Themen XML und CSS, sowie zur
jeweiligen Formatspezifikation. Freie Tools, wie

eCub, können hier nur bedingt einen unerfahrenen Autor unterstützen.
Das benutzerfreundliche „What you see is what you get“ (WYSIWYG)
Editieren ist erst mit kostenpflichtigen Tools, wie

Jutoh
oder

Adobe InDesign
, möglich.[100]

Aktuell ist noch kein einheitliches E-Book Format abgestimmt worden,
jedoch geht durch einige Marktindikatoren hervor, welche Formate in
Zukunft die größten Marktanteile besitzen werden. Im Oktober gaben Adobe
und Barnes & Noble bekannt, künftig mit einem E-Book zu kooperieren.
Barnes & Noble bietet zukünftig E-Books im geschützten EPUB Format,
basierend auf der Adobe-DRM-Softwarelösung

Content Server 4
, an.[101]
Zum Ende des Jahres 2009 veröffentlichte der Verlag O’Reilly seine
Downloadzahlen der letzten 16 Monaten zu den drei angebotenen Formaten
PDF, EPUB und MOBI (siehe Abb. 26). Die Statistik besagt, dass PDF
aufgrund des Bekanntheitsgrades die erste Wahl beim Verbraucher ist,
allerdings Anteile durch EPUB und MOBI verlor. EPUB setzte sich deutlich
und kontinuierlich zu MOBI ab.[102]
Kürzlich gab Steve Jobs bekannt, dass das iBooks App noch im Sommer
2010, zusätzlich zum EPUB Standard, PDF unterstützen wird.[103]

 

Endgeräte

250px-ChangeWave_Research_Future_E_Reader_Market

Abb. 27: Zukünftige Marktanteile der E-Reader[104]
E-Reader und Tablet-PCs können nicht uneingeschränkt miteinander
verglichen werden. Der E-Reader ist ein „Single-Purpose-Device“, das
speziell für die Anzeige von Texten optimiert ist. Für einen Tablet-PC
ist die Anzeige von E-Books jedoch nur eine von vielen multimedialen
Einsatzszenarien. Trotzdem beeinflussen sich beide Geräteklassen. Im
Folgenden werden zwei Umfragen vorgestellt, die einen Ãœberblick über
eine mögliche zukünftige Marktentwicklung geben.
Das Unternehmen „ChangeWaveResearch“ führte im März 2010 eine
Umfrage unter 3.171 Konsumenten durch.[105]
Das Ergebnis der Umfrage ist, dass Apples iPad dem Amazon Kindle und
anderen E-Readern große Marktanteile abnehmen wird. Eine der
ausgewählten Fragen lautete: „Welchen E-Reader würden Sie sich kaufen,
wenn ein Kauf in den nächsten 90 Tagen anstehen würde?“. Die Umfrage
zeigt das 40% der Konsumenten zum iPad greifen würden, gefolgt vom
Amazon Kindle mit 28% (siehe Abb. 27).
Das Marktforschungsunternehmen comScore, welches sich auf
Marktforschung im Bereich digital / mobil spezialisiert hat, führte
ebenfalls eine Umfrage durch.[106]
2.175 Internetnutzer wurden zu ihrem Wissensstand und ihrer Meinung zum
Apple iPad und konkurrierenden Endgeräten befragt. Laut der Studie liegt
die gestützte Bekanntheit des Apple iPad und des Amazon Kindle gleichauf
mit 65%. Danach folgt der Sony Reader mit 39% und das Barnes & Noble
Nook mit 28%. Beim tatsächlichen Erwerb liegt der Kindle mit 6% noch
deutlich vor Sony mit 4% und Apple mit 1%. Die Kaufabsicht der
Umfrageteilnehmer für die nächsten drei Monate sieht wie folgt aus:
Apple 15%, Amazon 14%, Barnes & Noble 10% und Sony 9%.
In Zukunft wird es für beide Geräteklassen einen Markt geben. Die
Anforderung an das Gerät bestimmen den Kauf des Kunden. Der E-Reader
bietet klare Vorteile, wenn das Gerät ausschließlich zum Lesen genutzt
werden soll. Der Konsument wird jedoch zu einem Tablet-PC greifen, wenn
der Schwerpunkt auf dem multimedialen Einsatz liegt.

 

Elektronische Buchmarktplätze

250px-Deutsch_ebook

Abb. 28: Umfrage zur Akzeptanz von E-Books[107]
Die Unternehmen Amazon und Apple verfolgen mittlerweile ein
ganzheitliches Buchmarktplatzkonzept. Der Wertschöpfungsprozess beider
Buchmarktplätze reicht vom E-Publishing bis zur Mediendistribution über
Apps zu Endgeräten. Beide unterscheiden sich in ihren
Anbindungsmöglichkeiten. Apple bietet zur Zeit seinen iBookstore nur für
Apple Endgeräte an. Der Wertschöpfungsprozess von Libreka! schließt
direkte und kanalisierte Mediendistribution (z.B. über Apps) zu
Endgeräten nicht mit ein.
Jede der untersuchten Plattformen ermöglicht Autoren, Verlagen und
Privatpersonen die E-Books selbstständig und benutzerfreundlich zu
publizieren. Amazon fasst zum Beispiel im E-Publishing Prozess auf der
DTP Weboberfläche die Quelldatei des Autors und die separat angebenden
Buchpflichtangaben komfortabel zusammen, bevor das E-Book veröffentlicht
wird.
Die Betrachtung innerhalb der Fallstudie hat ergeben, dass der
globale elektronische Buchmarkt unterschiedlichen Bekanntheitsgraden
unterliegt. Der E-Book Markt in den USA ist deutlich ausgeprägter als
der Deutsche. Das hängt von mehreren Faktoren ab. Ein Faktor ist der
Bekanntheitsgrad der Endgeräte. 65% der Internetbenutzer kennen in den
USA das Kindle. In Deutschland dagegen sind es nur acht Prozent. Ein
weiterer Faktor ist die Benutzerfreundlichkeit von E-Books. Knapp 50%
der Deutschen können sich nicht vorstellen ein E-Book zu lesen. Dafür
werden laut einer Umfrage psychologische Gründe genannt(siehe Abb. 28).
Als Hauptgrund wird das „sinnliche“ Erlebnis eines E-Books in Frage
gestellt.[108]
Der Preis der Endgeräte und der Medien ist ebenso ein Faktor für die
fehlende Akzeptanz.
Die Angebots- und Preiserwartungen an Buchmarktplätzen ist hoch,
denn 42% der E-Reader Besitzer wünschen ein breiteres Sortiment im
E-Book Store. Drei Viertel der Deutschen sind nicht bereit mehr für ein
E-Book zu bezahlen, als für ein gebundenes Taschenbuch. Des weiteren
darf der E-Reader nicht mehr als 200€ kosten[109]
Mit dem Buchmarkteintritt von Apple durch die Veröffentlichung des
iPads, geht der Credit Suisse Analyst Spencer Wang davon aus, dass sich
die E-Book-Marktanteile neu verteilen und Amazons Marktanteil dadurch
von 90% auf 35% sinken wird.[110]
Dies stellt die Plattformbetreiber vor neuen Herausforderungen. Sie
müssen auf den aktuellen Endgerätemarkt schnell reagieren und ggf. neue
Anbindungsmöglichkeiten zu schaffen, damit neue potenzielle Käufer
aufgegriffen werden können. Der Endverbraucher erwartet
adresssatengerechte und zielgruppenorientierte Informationen. Diese
müssen zeitnah in Form von qualitativ hochwertigen aufgearbeiteten
Medien zur Verfügung gestellt werden. Dafür ist der Verbraucher auch
bereit zu bezahlen.[111]

10 Fußnoten

  1. ↑
    1,0
    1,1
    Vgl. KirchnerRobrecht (2010), S. 4
  2. ↑ Vgl. Gartner –
    HypeCycle (2009), o. S.
  3. ↑ Vgl. Gartner –
    MobileTechnologies (2010), o. S.
  4. ↑ Vgl. Lebert
    (2009), o. S.
  5. ↑ Vgl. Hansen
    (2003), o. S.
  6. ↑ Vgl. Amazon –
    Blog (2007), o. S.
  7. ↑ Vgl. B&N –
    eBookPress (2009), o. S.
  8. ↑ Vgl. B&N –
    NookPress (2009), o. S.
  9. ↑ Vgl. Sony –
    ePubPress (2009), o. S.
  10. ↑ entnommen aus:
    MobipocketDeveloperCenter (2010), Abb. 5
  11. ↑ Vgl. IDPF –
    Specs (2010), o. S.
  12. ↑ Vgl. W3CXML
    (2010), o. S.
  13. ↑ Vgl.
    EPUBcheck (2010), o. S.
  14. ↑ Vgl.
    MobipocketDeveloperCenter (2010), o. S.
  15. ↑ Vgl. Adobe –
    History (2010), o. S.
  16. ↑ Vgl. Adobe –
    SDK (2010), o. S.
  17. ↑ Vgl. Adobe –
    InDesigntoKindle (2009), S. 1 ff.
  18. ↑ Vgl. Amazon
    – KindleGen (2010), o. S.
  19. ↑ Vgl. B&N –
    FictionwisePress (2009), o. S.
  20. ↑ Vgl. Becker
    et al. (2003), S. 3 – 4
  21. ↑ Vgl. Becker
    et al. (2003), S. 62 – 76
  22. ↑ Vgl. XrML
    (2010), o. S.
  23. ↑ Vgl.
    Iannella (2002), S. 1
  24. ↑ Vgl. Becker
    et al. (2003), S. 26 – 30
  25. ↑ Vgl.
    Needleman (2010), o. S.
  26. ↑ Vgl. IDPF –
    OCF (2006), o. S.
  27. ↑ Vgl. IDPF –
    OPF (2007), o. S.
  28. ↑ Vgl. IDPF –
    OPS (2007), o. S.
  29. ↑ entnommen
    aus: KirchnerRobrecht (2010), S. 22
  30. ↑ entnommen
    aus: Fujitsu T5010 Picture (2010), o. S.
  31. ↑ entnommen
    aus: Samsung Q1 Picture (2010), o. S.
  32. ↑ Vgl.
    KirchnerRobrecht (2010), S. 23
  33. ↑ entnommen
    aus: Apple – iPad Picture (2010), o. S.
  34. ↑ Vgl. Apple –
    iPad Press (2010), o. S.
  35. ↑ Vgl. Bichel
    (2010), o. S.
  36. ↑ Vgl.
    Etherington (2010), o. S.
  37. ↑ Vgl. Apple –
    Apps Information (2010), o. S.
  38. ↑ Vgl. Garmon
    (2010), o. S.
  39. ↑ Vgl. Apple –
    iPad Spezifikation (2010), o. S.
  40. ↑ entnommen
    aus: WeTab – Picture (2010), o. S.
  41. ↑ Vgl. Soult
    (2010), o. S.
  42. ↑ Vgl. Amazon
    – WeTab (2010, o. S.
  43. ↑ Vgl. Adobe –
    Air Marketplace (2010), o. S.
  44. ↑ Vgl.
    Neofonie – WeMagazine (2010), S. 1 – 3
  45. ↑ Vgl. WeTab –
    Produktspezifikation (2010), S. 1 – 4
  46. ↑ Vgl. E-Ink
    Technology (2010), o. S.
  47. ↑ entnommen
    aus: Amazon – Kindle DX Picture (2010), o. S.
  48. ↑
    48,0

    48,1

    48,2
    Vgl.
    Amazon – Kindle DX (2010), o. S.
  49. ↑ Vgl. Amazon
    – iPhone App (2010), o. S.
  50. ↑ entnommen
    aus: Sony – Reader Picture (2010), o. S.
  51. ↑ Vgl. Sony –
    PRS-900 Features (2010), o. S.
  52. ↑ Vgl. Sony –
    Reader Store (2010), o. S.
  53. ↑ Vgl. Sony –
    Reader Store – Google Books (2010), o.S
  54. ↑ Vgl. Kremp
    (2009), o. S.
  55. ↑ Vgl. Onleihe
    (2010), o. S.
  56. ↑ Vgl. Sony –
    PRS-600 Tech. Daten (2010), o. S.
  57. ↑ entnommen
    aus: B&N – NookPressPicture (2010), o. S.
  58. ↑ Vgl. B&N –
    Investor Relations (2010), o. S.
  59. ↑ Vgl. B&N –
    E-Book Store (2010), o. S.
  60. ↑ Vgl. B&N –
    Apps (2010), o. S.
  61. ↑ Vgl. B&N –
    Nook Features (2010), o. S.
  62. ↑ Vgl. B&N –
    Nook Tech. Daten (2010), o. S.
  63. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 38 u. S. 193 – 194
  64. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 39
  65. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 38
  66. ↑ entnommen
    aus: Kollmann (2009), S. 383
  67. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 394 – 396
  68. ↑ entnommen
    aus: Kollmann (2009), S. 394
  69. ↑ Vgl. Amazon
    – Ãœber uns (2010a), o. S.
  70. ↑ Vgl. Amazon
    – Company Facts (2009), S. 1 – 2
  71. ↑ Vgl. Amazon
    – Marketplace USA (2001), o. S.
  72. ↑ Vgl. Amazon
    – Marketplace DE (2002), o. S.
  73. ↑ Vgl. Amazon
    – Service (2010), o. S.
  74. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 54
  75. ↑ entnommen
    aus: Wirtz (2001), S. 241
  76. ↑ Vgl. Amazon
    – Kindle DX (2010), o. S.
  77. ↑ Vgl.
    KirchnerRobrecht (2010), S. 27
  78. ↑ Vgl. Amazon
    – Global Wireless (2010), o. S.
  79. ↑ Vgl. Amazon
    – Ãœber uns (2010b), o. S.
  80. ↑ Vgl. Amazon
    – Service (2010), o. S.
  81. ↑ Vgl. Amazon
    – DTP (2010), S. 1 ff.
  82. ↑ Vgl. Apple –
    CEO (2010), o. S.
  83. ↑ Vgl. Apple –
    History (2009), o. S.
  84. ↑ Vgl. Apple –
    iPhone 4 (2010), o. S.
  85. ↑ Vgl.
    Christensen et al. (2009), o. S.
  86. ↑ Vgl. Barczok
    und Wölbert (2010), S. 97 – 98
  87. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 394 – 395
  88. ↑ Vgl. Apple –
    iPhone OS 4 (2010), o.S.
  89. ↑ Vgl. Barczok
    und Wölbert (2010), S. 94
  90. ↑ Vgl. Trust
    (2010), o. S.
  91. ↑ Vgl. Barczok
    und Wölbert (2010), S. 96
  92. ↑ entnommen
    aus: Apple – iBooks Picture (2010), o. S.
  93. ↑ Vgl. Apple –
    iBooks Publisher (2010), o. S.
  94. ↑
    94,0

    94,1
    Vgl. –
    Libreka FAQ (2010), o. S.
  95. ↑ Vgl. Libreka
    – Verkauf (2010), S. 8 – 10
  96. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 39
  97. ↑ in Anlehnung
    an Libreka – FAQ (2010), o. S.
  98. ↑ Vgl. Libreka
    – Verkauf (2010), S. 4 – 7
  99. ↑ entnommen
    aus: Savikas (2009), Abb. 1
  100. ↑ Vgl. Smart
    (2010), o. S.
  101. ↑ Vgl. Adobe
    – StandardizeFormat (2009), S. 1 – 2
  102. ↑ Vgl.
    Savikas (2009), o. S.
  103. ↑ Vgl.
    HeiseDeveloperNews (2010), o. S.
  104. ↑ entnommen
    aus: Carton und Crumrine (2010), Abb. 4
  105. ↑ Vgl.
    Carton und Crumrine (2010), o. S.
  106. ↑ Vgl.
    comScore (2010), o. S.
  107. ↑ entnommen
    aus: KirchnerRobrecht (2010), S. 20
  108. ↑ Vgl.
    KirchnerRobrecht (2010) S. 20
  109. ↑ Vgl.
    KirchnerRobrecht (2010) S. 12 – 18
  110. ↑ Vgl.
    Phillips (2010), o. S.
  111. ↑ Vgl.
    KirchnerRobrecht (2010) S. 41 – 46

11 Literatur- und Quellenverzeichnis

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Fallstudienarbeit
Hochschule: Hochschule für Oekonomie & Management
Standort: Essen
Studiengang: Bachelor Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten
Betreuer: Prof._Dr._Uwe_Kern
Typ: Fallstudienarbeit
Themengebiet: Tablet Computing
Autor(en): Sebastian Parthe, Marcus Hottenrott, Stefan Hübsch
Studienzeitmodell: Abendstudium
Semesterbezeichnung:
Studiensemester: 4
Bearbeitungsstatus: begutachtet
Prüfungstermin:
Abgabetermin: