Schlagwort-Archive: GPIO

Einführung Raspberry Pi

Raspberry Pi Einleitung

Bei dem Raspberry Pi handelt es sich um einen kredikarten großen Einplatinen-Computer (SBC – Single Board Computer) auf Basis einer ARM CPU. Durch seine geringen Kosten, einem niedrigen Stromverbrauch von unter 5 Watt und der Möglichkeit eigene Hardware anzusteuern eignet er sich perfekt um als kleiner Server zu dienen und bietet die Basis für verschiedenste Hard- und Softwareprojekte. Als Betriebssystem wird zumeist das Linux Raspbian eingesetzt.

Raspberry_Pi

Systemspezifikation

Modell A Modell B
Größe 85,60 mm × 53,98 mm × 17 mm
SoC Broadcom BCM2835
CPU ARM1176JZF-S (700 MHz)
GPU Broadcom VideoCore IV
Arbeitsspeicher 256 MB (SD RAM) 512 MB (bis Oktober 2012 256 MB) SDRAM
USB 2.0 Anschlüsse 1 2
Videoausgabe HDMI, FBAS
Tonausgabe 3,5 mm-Klinkenstecker (analog), HDMI (digital)
Nicht-flüchtiger Speicher SD (SDHC und SDXC) / MCC / SDIO-Kartenleser
Netzwerk – 10/100 MBit Ethernet-Controller (LAN9512 vom Herstellers Han Run)
Schnittstellen Bis zu 16 GPIO-Pins, SPI, I²C,UART, EGL
Leistungsaufnahme 5 V, 500 mA (2,5 Watt) 5 V, 700 mA (3,5 Watt)
Stromversorgung 5 V Micro-USB-Anschluss (Micro-B)
Betriebssysteme Linux (u.a. Rasbian), BSD, RISC OS, Plan 9

GPIO (General-purpose input/output)Pins

Der Raspberry Pi bietet mit seinen GPIO Pins die Möglichkeit unterschiedlichste Schaltungen zu realisieren. Die Pins sind über die 2,54 mm Stiftleiste P1 zugänglich, liefern 3,3V Signale und können per Software geschaltet werden. Sie sind nicht 5V tolerant und vertragen nur kleine Ströme wodurch ein direkter Anschluss an den TTL Level zur Zerstörung des Raspi führen kann. Hier ist Vorsicht geboten! Einige Pins können für SPI, I²C und UART Schnittstellen genutzt werden. Das Pin Layout unterscheidet sich zwischen Revision 1 und Revision 2.

Pin Layout Revision 1:

Raspberry-Pi-GPIO-Layout-Revision1

Pin Layout Revision 2:
Raspberry-Pi-GPIO-Layout-Revision2

Produktionsprozess des Raspberry Pi

Die Webseite Electronicsweekly konnte einen Blick in die Sony Produktionsstätten des Raspberry Pi werfen:

geposted: 3. Oktober 2013 | aktualisiert: 22. Juni 2014 | Autor: Marcus Hottenrott
Kategorie(n): Raspberry Pi