Marktüberblick zur Anbindung von Tablet Geräten und E-Book-Readern an unterschiedliche elektronische Buchmarktplätze

Inhaltsverzeichnis


1 Abkürzungsverzeichnis

Akronym Bedeutung
ADE Adobe Digital Editions
App Application
BBeB BroadBand eBook
CSS Cascading Style Sheets
DRM Digital Rights Management
DRMS DRM-System
DTP Digital Text Platform
E-Book Electronic Book
E-Business Electronic Business
E-Commerce Electronic Commerce
E-Company Electronic Company
E-Marketplace Electronic Marketplace
EPUB Electronic Publication
E-Publishing Electronic Publishing
E-Reader Electronic Reader
E-Shop Electronic Shop
HTML Hyper Text Markup Language
IDPF International Digital Publishing Forum
MIME Multipurpose Internet Mail Extensions
MOBI Mobipocket
OCF Open Container Format
OPF Open Packaging Format
OPS Open Publication Structure
OS Operating System
PDA Personal Digital Assistant
PDF Portable Document Format
REL Rights Expression Language
SDK Software Development Kit
UMPC Ultra Mobile PC
UMTS Universal Mobile Telecommunications System
Wi-Fi Wireless Fidelity
WLAN Wireless Local Area Network
XML eXtensible Markup Language

2 Abbildungsverzeichnis

Nr. Abbildung
1 Entwicklung eines Mobipocket E-Books
2 Aufbau eines EPUB E-Books
3 Einordnung von Tablet-PCs
4 Convertible – Fujitsu T5010
5 UMPC – Samsung Q1 Ultra-Pro 800 Bartez
6 Apple iPad
7 WeTab
8 KindleDX
9 Sony PRS-600 Touch Edition
10 Nook von Barnes & Noble
11 Aufbau eines E-Marketplaces
12 Horizontale und vertikale E-Marketplaces
13 Ãœbermittlungskonzepte zwischen Plattformen und Endgeräten
14 Amazon – Logistikkette und Transaktionskette
15 Amazon – Endgeräteanbindung
16 Amazon – Endgeräteübersicht im Benutzerkonto
17 Amazon – Tool „Kindle for PC“
18 Amazon – Ablauf vom Autor bis zum Kunden
19 iBookstore – Endgeräteanbindung
20 iBooks App im iPad
21 iBookstore – Ablauf vom Autor bis zum Kunden
22 Libreka! – Zahlungsstrom
23 Libreka! – Endgeräteanbindung
24 Libreka! – Backoffice-Anbindung
25 Libreka! – Ablauf vom Autor bis zum Kunden
26 O’Reilly – Vergleich der bezogenen E-Book Formate
27 Zukünftige Marktanteile der E-Reader
28 Umfrage zur Akzeptanz von E-Books

3 Tabellenverzeichnis

Nr. Tabelle
1 Funktionsüberblick der E-Book-Formate
2 Technische Daten des iPad
3 Technische Daten des WeTab
4 Technische Daten des Kindle DX
5 Technische Daten des PRS-600 Touch Edition
6 Technische Daten des Nook
7 Amazon – Eckdaten
8 iTunes Store – Eckdaten
9 Libreka! – Eckdaten

4 Einleitung

Das elektronische Buch ist mittlerweile ein weit verbreitetes und
akzeptiertes Informationsmedium in der Gesellschaft. Viele Produkthersteller
verzichten bereits auf eine Bedienungsanleitung in gedruckter Form und
bevorzugen statt dessen die günstigere digitale Alternative. Aktuelle
Studien der Kirchner + Robrecht GmbH management consultants zeigen, dass
aufgrund der steigenden Bekanntheit und Nachfrage von Electronic Books
(E-Books) die Anzahl der am Markt verfügbaren Lesegeräte sich innerhalb
eines Jahres mehr als verdoppelt hat.[1]
Das IT-Marktforschungsinstitut Gartner Inc. veröffentlichte im August 2009
seinen bekannten Hype-Cycle Report, der ebenfalls bestätigt, dass E-Book
Lesegeräte auf dem Höhepunkt der Markterwartungen stehen.[2].
Der damit verbundene Softwaremarkt für Minianwendungen, sogenannten
Applications (Apps), die unter anderem den plattformunabhängigen Konsum von
digitalen Bücher ermöglichen, ist für Gartner in den Jahren 2010 und 2011 im
Fokus der zehn Mobiltechnologien mit der höchsten Marktbedeutung und den
höchsten Wachstumsraten.[3]

4.1 Zielsetzung

Ziel der Fallstudie ist es, dem Leser die wichtigsten Tablet-PCs und
Electronic Reader (E-Reader) mit deren Funktionen vorzustellen. Des Weiteren
sollen die Möglichkeiten der Nutzung von Buchmarktplätzen für Konsumenten
und Autoren aufgezeigt werden. Im Vordergrund stehen dabei die
Medienpublikation und Endgeräteanbindung, sowie die Geschäftsmodelle der
E-Book Anbieter.

4.2 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

Zu Beginn werden im fünften Kapitel der geschichtliche Hintergrund der
elektronischen Bücher, sowie deren Formatspezifikationen erläutert. Das
sechste Kapitel stellt fünf Endgeräte vor, die primär zum digitalen Lesen
eingesetzt werden. Das folgende Kapitel informiert den Leser über die
grundlegenden Begriffe aus dem elektronischen Handel. Darauf aufbauend wird
ein Ãœberblick über drei bekannte elektronische Buchmarktplätze gegeben. Zum
Schluss werden die Kernthemen dieser Fallstudie aufgegriffen und kritisch
betrachtet.

Die Autoren verfolgen mit der oben genannten Reihenfolge das Ziel, dem
Leser die Medien und Endgeräte zuerst nahe zu bringen, um anschließend das
Verständnis für die Anbindungsmöglichkeiten an die Buchmarktplätze zu
erhöhen.

4.3 Motivation

Die Produktvorstellung des Apple iPads zum Jahresanfang 2010 hat den
elektronischen Buchmarkt wieder in Bewegung gebracht und somit das Interesse
geweckt, dies als selbst gewähltes Thema in der vorgebenen Fallstudie im
Bereich „Tablet Computing“ ganzheitlich zu betrachten. Des Weiteren sehen
die Autoren die Möglichkeit ihren Wissensstand in den Bereichen der
elektronischen Medienveröffentlichung, dem Electronic Publishing
(E-Publishing), sowie im Medienerwerb über Buchmarktplätze, auszubauen.

5 E-Books

Die Geschichte des E-Book lässt sich bis in die 70er Jahre zurückführen.
Damals gründete Michael Hart im Jahr 1971 das „Project Gutenberg“, benannt
nach dem deutschen Erfinder des maschinellen Massenbuchdruckes Johannes
Gutenberg. Ziel des Projektes ist es, freie literarische Texte in digitaler
Form weltweit zu verbreiten.[4]

Trotz der positiven Entwicklung dieses Pilotprojektes für E-Books, war
das Medium auch im Jahr 2003 von einem Marktdurchbruch noch weit entfernt.
Eine der größten Buchhandelsketten weltweit, die Barnes & Noble, stellte
aufgrund des mangelnden Marktpotenzials den Verkauf von E-Books wieder ein.[5]
Mit dem technologischen Fortschritt bei den elektronischen Lesegeräten und
Buchformaten stieg der vorausgesagte Trend wieder an. Das Marktpotenzial
steigerte sich, so dass Amazon im November 2007 seinen ersten E-Reader
„Kindle 1“ mit der Anbindungsmöglichkeit zum unternehmenseigenen
webbasierten Buchmarktplatz in den USA veröffentlichte.[6]
Der Buchhandel Barnes & Noble nahm ebenfalls die E-Book-Distribution im Jahr
2009 wieder auf.[7]
Zusätzlich ist seit Oktober letzten Jahres der firmeneigene E-Reader „Nook“
im Handel erhältlich.[8]

5.1 Formate

Die hohe Anzahl der Veröffentlichungen von E-Readern in den letzten
Jahren erhöhte sowohl die Nachfrage von E-Books, als auch die damit
verbundene Marktdynamik.[1]
Daraus resultierend sind viele verschiedene E-Book-Formate entwickelt bzw.
weiterentwickelt und veröffentlicht worden. Es wird zwischen offenen und
proprietären Formaten unterschieden. Die Proprietären können ausschließlich
auf firmeneigenen E-Readern oder mit Apps interpretiert und dargestellt
werden. Trotz der häufig gewünschten Herstellerabhängigkeit, bieten die
meisten Formateigentümer mittlerweile die Möglichkeit, die offenen Standards
in ihr herstellerspezifisches Format zu konvertieren. Sony gab sogar im
vergangenen Jahr sein proprietäres BroadBand eBook (BBeB) Format komplett
auf und konvertierte zum offenen Standard Electronic Publication (EPUB).[9]
Zum Schutz vor Vervielfältigung und Fremdapplikationen wird das Digital
Rights Management (DRM) eingesetzt, welches im Abschnitt 5.2 beschrieben
wird.

Im Rahmen dieser Fallstudie wird nachfolgend auf die bekanntesten und
damit verbreitetsten Formate näher eingegangen.

5.1.1 Offene

EPUB

200px-Opf2mobi

Abb. 1: Entwicklung eines Mobipocket E-Books[10]
Die Organisation International Digital Publishing Forum (IDPF)
entwickelte das Electronic Publication Format im Jahr 2007 als
Nachfolger des Open eBook Publication Structure (OEBPS) Standards aus
dem Jahr 1999. Das EPUB-Dateiformat besteht aus folgenden drei
standardisierten Spezifikationen:[11]

  • Open Publication Structure (OPS) 2.0 definiert den Aufbau und
    die Gestaltung des E-Books.
  • Open Packaging Format (OPF) 2.0 ist die Hauptdatei, die den
    Inhalt sowie die zusätzlichen Buchinformation beschreibt. OPF ist
    ein separates Ausgangsformat für E-Books
  • Open Container Format (OCF) 1.0 fast alle Dokumente aus OPS und
    OPF in eine komprimierte Containerdatei mit Endung .epub zusammen.
Alle Spezifikationen sind auf Basis der offenen und standardisierten
Auszeichnungssprache Extensible Markup Language (XML) entwickelt worden.
XML ist eine Metasprache mit festen grammatikalischen Vorschriften und
wird zur Darstellung und Verarbeitung komplexer logischer
Datenstrukturen verwendet.[12]
Aufgrund dieser Eigenschaften bietet XML sich als logische Datenstruktur
an, um die Buchinformationen, wie Preis, Autor, Genre, sowie die
einzelnen Kapitel als E-Book zusammenzufassen. EPUB unterstützt die
Darstellung von dynamischen Seitenverhältnissen, „reflowable formats“
genannt, welche den Buchtext optimiert im Display des Lesegeräts
darstellen. Die Einbindung von Grafiken und Tabellen wird von XML und
Hyper Text Markup Language (HTML) unterstützt.
Viele freie und kommerzielle Werkzeuge sowie Softwareprodukte für
Autoren unterstützen den Entwurf, die Konvertierung und die
Veröffentlichung von EPUB-Dokumenten. Der Suchmaschinenbetreiber Google
Inc. bietet auf seiner Entwicklerplattform Google Code den

EPUBcheck
, ein freies Quellcode-Prüfwerkzeug, zum Download an.[13]

 

Mobipocket
Mobipocket (MOBI) wird als Format des gleichnamigen
Tochterunternehmens der Amazon für E-Books vertrieben. MOBI ist ein
binäres Dateiformat und kann nur von E-Readern gelesen werden, die dies
unterstützen. Das Unternehmen stellt auf seiner Entwicklerwebseite die
Software

MobiPocketCreator
zur Verfügung, der bei der Erstellung von E-Books
unterstützt und aus offenen Standards eine nicht mehr veränderbare
MOBI-Datei kompiliert (siehe Abb. 1). Als Import-Formate werden OPF,
HTML, XML, Microsoft Word, Richtext-Format und Portable Document Format
unterstützt.
Zusätzlich als erweiterte Funktionalitäten unterstützt MOBI die
Implementierung von Datenbanken, SQL Abfragen, Javascript und
Formularen.[14]

 

Portable Document Format
Das Portable Document Format (PDF) wurde im Jahr 1990 vom
Unternehmen Adobe Inc. veröffentlicht. Es ist wegen seiner hohen
plattformunabhängigen Darstellungszuverlässigkeit als
Archivierungsstandard anerkannt worden. Das Format ist zunächst
entwickelt worden, um digitale Dokumente mit festem druckfähigen
Seitenverhältnis zu erzeugen.[15]
Daraus ergab sich ein Nachteil bei der Darstellung auf mobilen Geräten
mit kleinen Displays, da PDF ursprünglich kein „reflowable format“ war.
Anfang letzten Jahres reagierte Adobe auf das Problem stellte das

Adobe Reader Mobile Software Development Kit
(SDK) den Autoren zur
Verfügung. Seit dem können PDF-Dokumente, als Mobile-PDFs, mit variablen
Seitenverhältnissen entwickelt werden.[16]
Auch Adobe treibt die plattformübergreifende Verbreitung von E-Books
voran. So wird ausführlich im Entwicklernetzwerk beschrieben, wie mit
Einsatz des Textgestaltungsprogramms Adobe InDesign, E-Books auf der
Kindle-Plattform von Amazon publiziert werden.[17]

5.1.2 Proprietäre

Kindle
Ist das Format zum gleichnamigen E-Reader der Amazon Inc. Es ist ein
modifiziertes Mobipocket Format, welches auf Grund des Amazon DRM dieses
Format nur auf dem E-Reader Kindle, bzw. auf Lesegeräten installiertem
Kindle App nutzbar macht. Das Unternehmen bietet seinen Nutzern die
Möglichkeit freie Texte mit dem

KindleGen
in ein nicht DRM-geschütztes MOBI-Format umzuwandeln, um
diese auf dem propritären E-Reader lesen zu können.[18]

 

Palm Media
Die E-Books werden in diesem Format mit der Auszeichnungssprache
Palm Markup Language erzeugt, welches nicht auf offenen Standards
beruht. Fictionwise, ein virtueller Buchladen, stellt dem Nutzer das
Palm Media Format zur Verfügung. Zugleich wird der Download der
Entwicklungssoftware DropBook ermöglicht. Als Teil der digitalen
Strategie übernahm Barnes & Noble im März 2009 Fictionwise und
integrierte somit das Palm Media Format auf der eigenen
E-Book-Verkaufsplattform bzw. seinem Store.[19]

5.1.3 Funktionsüberblick

Resultierend aus den hervorgehenden Formatbeschreibungen lassen sich die
Funktionen tabellarisch darstellen (siehe Tabelle 1). Zusätzlich ist das
HTML Format als Vergleich dargestellt, da es die Basis für EPUB ist, jedoch
aufgrund der fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten von XML, deutlich weniger
Funktion anbieten kann.

Tabelle 1: Funktionsüberblick der E-Book-Formate
Format Datei-
endung
Offener
Standard
Dynamisches
Seitenverhältnis (reflowable)
Grafik-
unterstützung
Lesezeichen-
unterstützung
DRM-
Unterstützung
HTML *.htm, *.html Ja Ja Ja Nein Nein
EPUB *.epub Ja Ja Ja Ja Ja
Mobipocket *.mobi, *.prc Ja Ja Ja Ja Ja
Portable Document Format *.pdf Ja Ja, aber nur Mobile-PDF Ja Ja Ja
Kindle *.azw Nein Ja Ja Ja Ja
Palm Media *.pdb Nein Ja Ja Ja Ja

5.2 Digital Rights Management

150px-Epubaufbau

Abb. 2: Aufbau eines EPUB E-Books

Allgemein wird das Digital Rights Management (DRM) als elektronisches
Vertriebsverfahren zur geschützten und kontrollierten Distribution von
digitalen Medien bezeichnet.[20]
Der Anwendungsbereich der digitalen Medien schließt auch die E-Books mit
ein. Viele Betreiber von Buchmarktplätzen (z.B. Amazon) oder
Formathersteller (z.B. Adobe) arbeiten, meist im Interesse der Verlage, mit
einem DRM-System (DRMS), um den Nutzungsbereich einzuschränken und
insbesondere das Urheberrecht der elektronischen Bücher zu schützen.

Beim Bezug eines digitalen Mediums vom DRMS wird das Medium mit
kryptografischen Verfahren verschlüsselt und zusätzlich mit Nutzungsrechten
versehen, bevor es dem Verbraucher als Eigentum übertragen wird.[21]
Die Mediennutzungsrechte, wie Anzahl der Vervielfältigungen oder erlaubte
Lesegeräte werden in einer Rights Expression Language (REL) definiert. Die
gängigen verwendeten RELs wie eXtensible Rights Markup Language oder Open
Digital Rights Language basieren auf XML, damit die Medienrechte logisch
strukturiert beschrieben werden können.[22][23]
Die Identifikation des Mediums erfolgt über die Metadaten, z.B. die ISBN
beim E-Book, so dass diese als digitales Wasserzeichen verwendet werden
können. Dem zu Folge kann der Inhalt nicht manipuliert werden.[24]

Doch die Schutzmaßnahmen des DRM stehen immer öfter Kippe, da es sich für
die Verlage als Verkaufshindernis herausstellt hat. Aus diesem Grund
lockerte Amazon den festen Einsatz des DRM-Verfahren und bietet seit Januar
2010 bei Buchveröffentlichungen die Möglichkeit, E-Books optional mit oder
ohne Verwendung von DRM hochzuladen.[25]

5.3 Aufbau einer EPUB-Datei

Der strukturelle Aufbau eines EPUB Dokuments ist in der Abbildung 2
vereinfacht grafisch dargestellt.[26][27][28]

Das gesamte E-Book ist eine komprimierte Dateiverzeichnisstruktur, dessen
Inhalt zunächst anhand des Multipurpose Internet Mail Extensions (MIME) Typs
gekennzeichnet wird. Die MIME-Kodierung „application/epub+zip“ teilt dem
jeweiligem Lesegerät, App oder der E-Reader Software mit, dass die
komprimierte Datei „book.epub“ eine EPUB Daten- und Verzeichnisstruktur
enthält. Im grünen Verzeichnis „META-INF“ sind die Metainformationen
hinterlegt, die auf die E-Book Stammdatei verweist und ggf. die
DRM-Dokumentenschutzinformationen des Buchmarktplatzes enthält. Das gelbe
Verzeichnis „OPS“ beherbergt den eigentlichen Inhalt das E-Books: die
Titelseite, das Inhaltsverzeichnis und den Hauptteil aufgeteilt in
Buchkapiteln.

Zusammengetragen werden alle Dateireferenzen in die XML-Datenstruktur der
book.opf, die als Stammdatei fungiert. Alle Bild- und
Buchgestaltungsinformationen sind in den orangefarbenen Verzeichnissen
verteilt hinterlegt. Das Buchlayout, was unter anderem die Textformatierung
umfasst, wird mit der client-seitigen Skriptsprache Cascading Style Sheets
(CSS) angepasst. Es können mehrere CSS Vorlagen im EPUB implementiert
werden.

6 Endgeräte

Im folgenden Kapitel wird zunächst auf die unterschiedlichen
Geräteklassen portabler Geräte eingegangen, um dann im weiteren Verlauf
verschiedene Endgeräte im Slate Format vorzustellen. Die vorgestellten
Endgeräte sind untergliedert in Tablet-PCs und E-Reader. Zu den
vorgestellten Geräten zählen das iPad und WeTab in der Kategorie der
Tablet-PCs, sowie der Kindle DX, Sony PRS-600 und der Nook in der Klasse der
E-Reader.

6.1 Tablet-PCs

150px-Tablet_einordnung

Abb. 3: Einordnung von Tablet PCs[29]

150px-T5010

Abb. 4: Convertible – Fujitsu T5010[30]

150px-SamsungQ1

Abb. 5: UMPC – Samsung Q1 Ultra-Pro 800 Bartez[31]

Tablet-PCs sind tragbare Computer, bei denen der Benutzer die Eingaben
direkt per Stift oder Finger auf dem Bildschirm vornimmt. Sie können mit nur
einer Hand und im Stehen bedient werden. Die Hardware kann sehr
unterschiedlich ausfallen und liegt in ihrer Leistungsfähigkeit und ihrem
Funktionsumfang meist zwischen Laptop, Smartphone und Personal Digital
Assistant (PDA) (siehe Abb. 3). Die Unterschiede der Endgeräte liegen sowohl
in der Gehäusebauform, als auch in der Art der Eingabe und lassen sich in
vier Kategorien unterteilen:[32]

 

Slate
Das Slate (engl. Schiefertafel) zeichnet sich durch die integrierte
Hardware im Display aus. Die Bedienung erfolgt ausschließlich über das
Display mittels Finger- oder Stifteingabe. Die Eingabeverarbeitung wird
über eine virtuelle Tastatur oder Handschrifterkennung umgesetzt.
Die kompakte und gewichtsreduzierte Bauform halten die Geräte sehr
mobil und ermöglichen auch längeres Arbeiten auf dem Arm. Die
Peripheriegeräte wie eine Tastatur oder Laufwerke lassen sich über eine
Dockingstation, USB oder Bluetooth anschließen. Der aktuell bekannteste
Vertreter dieser Geräteart ist das iPad der Firma Apple (siehe Abb. 6).

 

Convertible
Im Gegensatz zum klassischen Laptop lässt sich das Display des
Convertibles (engl. umwandelbar) um 180 Grad zu drehen und mit der
Bildschirmseite nach oben auf die Tastatur klappen (siehe Abb. 4). Diese
Bauform kann per Stifteingabe wie ein Notizblock verwendet werden. Sie
vereint somit Vorteile von Tablet-PCs und herkömmlichen Laptops.
Nachteilig ist das höhere Gewicht und die Größe als z.B. beim Slate.

 

UMPC
Der Ultra-Mobil-PC (UMPC) ist ein vollwertiger tragbarer
Mikrocomputer (siehe Abb. 5), der mit den Fingern oder per Eingabestift
bedient wird. Im Vergleich zu den PDAs sind die Gehäuseabmessungen
größer. Seitens der Software kommt ein ganzheitliches Betriebssystem wie
Windows XP Tablet PC Edition oder Windows 7 zum Einsatz. UMPCs können
u.a. zum mobilen Surfen, als Multimediaplayer, Spielekonsole oder
Navigationsgerät eingesetzt werden.

 

Ruggedized
Diese Bauform der Tablet-PCs ist speziell für den Outdoor-Einsatz
vorgesehen. Es ist ähnlich dem UMPC, jedoch aufgrund seiner robusten
Bauart auch bei extremen Witterungsverhältnissen einsetzbar.

 

 

6.1.1 iPad

200px-IPad4

Abb. 6: Apple iPad[33]

Das iPad ist Apples neuestes Produkt, welches im Januar 2010 von Apple
CEO Steve Jobs in den USA vorgestellt wurde. Es ist seit dem 28. Mai in
Deutschland käuflich erwerbbar.[34]
Das Slate verwendet Apples revolutionäre Multi-Touch Oberfläche, über die
das iPad mit leichten Fingerberührungen vollständig bedient werden kann.
Dieses Bedienkonzept erhöht die Benutzerfreundlichkeit, da alle Eingaben
unmittelbar ohne Einsatz von zusätzlicher Peripherie erfolgen. Der
Allrounder eignet sich zum mobilen Surfen, zum E-Mail lesen, zum Abspielen
multimedialer Inhalte und als Spielekonsole. Ein Anwendungsfokus liegt auf
dem Einsatzzweck als E-Reader.

Apple bietet seinen Nutzern mit seinem iBook App die Möglichkeit direkt
auf den E-Book Store zuzugreifen und die eigenen E-Books zu verwalten. Damit
tritt das iPad in direkte Konkurrenz zum Amazon Kindle.[35]
Die Bedienung ist dabei an die „reale“ Buchladenerfahrung angelehnt.
Gekaufte Bücher werden in einem virtuellen Bücherregal dargestellt. Beim
Lesen der Bücher verhält sich die Anwendung wie ein echtes Buch. Streicht
man langsam über eine Seite, blättert man sie um. Am rechten Rand sind
leicht aufgefächert die Seitenränder zu sehen. Die Schriftgröße und die
Schriftart (Baskerville, Palatino, Cochin, Times New Roman, Verdana) können
frei gewählt werden. Die E-Books werden im freien EPUB-Format bereitgestellt
und sind wie bei dem Kindle Store überwiegend günstiger als die gebundenen
Bücher.[36]

Das iPad setzt auf das iPhone Betriebssystem.[37]
Dies sorgt dafür das nahezu alle Apps die ursprünglich für das iPhone
programmiert wurden auch auf dem iPad laufen. Die Anwendungen werden dabei
zentriert in Originalgröße angezeigt oder auf die gesamte Größe des iPad
Displays gestreckt. Allerdings schöpfen erst neu entwickelte Anwendungen
oder speziell portierte iPhone Anwendungen das Potenzial des größeren
Display voll aus. Die iPhone Operating System (OS) Basis sorgt für einige
Einschränkungen, da weder Multitasking noch Adobe Flash unterstützt werden.[38]
Technisch wird es in sechs Varianten angeboten: Mit Wireless Fidelity
(Wi-Fi) oder Wi-Fi & Third Generation Mobilfunkstandard und jeweils mit
16GB, 32GB oder 64GB Speicherkapazität. Die genauen technischen Daten können
der folgenden Tabelle entnommen werden:[39]

Tabelle 2: Technische Daten des iPad  
Betriebssystem: iPhone OS 3.2
Maße (H / B / T): 24,28 x 18,97 x 1,34 cm
Display / Auflösung: 9,7 Zoll LCD / 1024 x 768 Pixel, Multitouch
Prozessor: 1 GHz Apple A4-Chip (ARM-kompatibel)
Arbeitsspeicher: k.A.
Massenspeicher: 16 GB / 32GB / 64 GB
I/O: Dock-Anschluss, Stereo-Kopfhöreranschluss (3,5 mm), integrierter
Lautsprecher, Mikrofon
GPS: Assisted GPS (beim Wi-Fi + 3G Modell); digitaler Kompass
Wireless: WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 2.1 + EDR (Wi-Fi + 3G Modell),
zusätzlich: UMTS / HSDPA /GSM / EDGE
Gewicht: 680g (Wi-Fi Modell)
730g (Wi-Fi + 3G Modell)
Laufzeit: bis zu 10 Stunden
Video-Formate: M4V, MP4, MOV
Audio-Formate: AAC, MP3, Audible, Apple Lossless, AIFF, WAV
Besonderheiten: Umgebungslichtsensor; Beschleunigungssensor
Preis: ca. 500$ bis 830$

6.1.2 WeTab

200px-We_Tab

Abb. 7: WeTab[40]

WeTab ist ein Tablet-PC der deutschen Firmen neofonie GmbH und 4tiitoo
AG, wobei es von der eigens neu gegründeten WeTab GmbH vermarktet wird.[41]
Das Gerät soll im August 2010 auf den Markt kommen und kann bereits jetzt
bei Amazon vorbestellt werden.[42]
Neben dem Vertrieb über Amazon werden Verlage das Gerät, laut Planung,
subventioniert anbieten können.

Das Gerät verwendet als Betriebssystem eine angepasste
Linux-Distribution. Das Linux OS bietet einige Vorteile gegenüber dem iPhone
OS, denn es wird Multitasking, Adobe Flash, Adobe Air sowie Java
unterstützt. Ebenso sollen native Linux Programme lauffähig sein. Des
Weiteren bietet das Betriebssystem bietet die Möglichkeit,
Fremdapplikationen aus Googles Android Betriebssystemplattform auszuführen.
Damit stehen alle Softwareprodukte aus dem Android App-Markt auch auf dem
WeTab zur Verfügung. Anwendungen aus dem Adobe Air Marktplatz können
ebenfalls plattformübergreifend ausgeführt werden.[43]

Die WeTab GmbH bietet mit dem WeMagazine eine offene E-Publishing
Plattform an, über die die Verlage ihre Artikel digital publizieren können.[44]
WeMagazine bildet dabei den kompletten Wertschöpfungsprozess von der
Produktion über den Verkauf bis zur Auslieferung und Benutzung der digitalen
Inhalte ab. Die Integration von Partnern wie Werbeagenturen oder anderen
Dienstleistern ist in diesem Netzwerk möglich. Durch das WeMagazine
Softwaresystem können Verlage bereits gestaltete Druckinhalte, z.B. aus
Adobe InDesign, direkt für unterschiedliche Endsysteme wie dem WeTab, iPad,
Desktops, Notebooks oder Internet Browsern optimieren und zur Verfügung
stellen. Durch das benutzerfreundliche Ausgabeformat, die mobilen
lesefreundlichen Anzeigegeräte wie dem WeTab oder iPad und die intuitive
Bedienung ist die Lesedauer im Vergleich zum Web verlängert. Die Verlage
haben dadurch eine Alternative zu ihren herkömmlichen Druckmedien und können
ihren dort zu verzeichnenden Rückgang an Lesern durch diese neue digitale
Form des Lesens kompensieren.

Dieses Slate-Modell bietet mehrere USB Anschlüsse und verfügt über ein
multi-touch-fähiges Display. Die Hardwareleistung liegt aufgrund der
verbauten Intel Atom Prozessorfamilie auf Netbook Niveau. Detaillierte
technische Produktspezifikationen sind in der nachfolgenden der Tabelle
beschrieben:[45]

Tabelle 3: Technische Daten des WeTab  
Betriebssystem: Linux
Maße (H / B / T): 29,5 x 19,5 x 1,5 cm
Display / Auflösung: 11,6 Zoll LCD / 1366 x 768 Pixel, Multitouch
Prozessor: 1,66 GHz Intel Atom Pineview-M
Arbeitsspeicher: 1 GB
Massenspeicher: 16 / 32 GB, Erweiterung möglich mit SDHC Karten bis zu 32 GB
I/O: 2 x USB, integrierter Cardreader für SD/ SDHC-Formate,
Audioausgang, Standard SIM Card Slot, HDMI
GPS: Modell WeTab 3G ja
Wireless: Bluetooth 2.1 + EDR, WLAN (802.11 a/b/g/n) optional 3G
(UMTS/HSDPA)
Gewicht: 800g Standard Modell, 850g 3G Modell
Laufzeit: bis zu 6 Stunden
Video-Formate: H.264, AVI, WMV, DivX, MOV, OGG, FLV
Audio-Formate: MP3, WAVE, OGG
Besonderheiten: Webcam mit 1,3 Megapixel, Ambient-Light-Sensor,
Beschleunigungssensor, Stereo-Lautsprecher, internes Mikrofon
Preis: 449€ Standard Modell, 569€ 3G Modell

6.2 E-Reader

E-Reader sind tragbare elektronische Geräte, die speziell für die
Speicherung und Anzeige von Texten optimiert sind. Dazu verwenden die Geräte
Displays die auf der E-Ink Technologie basieren, auch bekannt als
„elektronisches Papier“.[46]
Gegenüber den Laptop LCD-Displays weisen sie spezielle Eigenschaften, wie
einen sehr guter Kontrast und eine gute Ablesbarkeit bei Sonneneinstrahlung,
auf. Die Displays sind meist schwarzweiß, ohne aktive Beleuchtung und kommen
den Eigenschaften von bedrucktem Papier sehr nahe. Einige Reader verfügen
über Wireless Local Area Network (WLAN) oder Universal Mobile
Telecommunications System (UMTS) Verbindungen über die Inhalte aus einer
Onlineplattform direkt auf das Gerät geladen werden können. Da bei E-Readern
die Fokussierung klar auf dem Lesen von Texten liegt, ist der
Funktionsumfang geringer als bei Tablet-PCs oder Netbooks. Die Erweiterung
über Apps oder der Anschluss von Peripherie ist meist nicht vorgesehen.

6.2.1 Kindle DX

150px-KindleDX

Abb. 8: KindleDX[47]

Amazons Topmodel unter den E-Readern ist der Kindle DX. Es verfügt über
einen 9,7 Zoll E-Ink Display und eine Mobilfunkverbindung über die Inhalte
direkt auf das Gerät übertragen werden können.[48]
Weitere Informationen zu dieser, von Amazon Whispernet getauften,
Technologie können im Abschnitt 8.1.2 nachgelesen werden. Benutzer haben
über den von Amazon angebotenen Kindle Store Zugriff auf über 400.000
Bücher, Zeitungen, Magazine und Blogs. Die Inhalte werden in Amazons
proprietären DRM geschützten Format AZW angeboten. Das Buchangebot ist
momentan überwiegend in Englisch, wobei in den USA aufgrund der fehlenden
Buchpreisbindung viele E-Books wesentlich günstiger als ihre Print Version
angeboten werden. So ist z.B. der aktuelle Bestseller Lost Symbol von Dan
Brown für 9,60$ anstatt 29,95$ zu erwerben.

Amazon stellt mittlerweile Software Reader für Microsoft Windows und das
Apple iPhone / iPad zur Verfügung, mit der das Angebot des Kindle Stores
auch ohne den Kindle genutzt werden kann.[49]

Der Kindle verfügt über eine Tastatur mit der Notizen zu den Texten
angefertigt werden können. Außerdem ist ein Text-To-Speech Engine
integriert, der Bücher vorlesen kann. Die Schriftgröße kann über mehrere
Stufen individuell eingestellt werden. Die genauen technischen Daten können
der unten aufgeführten tabellarischen Ãœbersicht entnommen werden:[48]

Tabelle 4: Technische Daten des Kindle DX  
Technologie: E-Ink
Maße (H / B / T): 264 x 184 x 10 mm
Display / Auflösung: 9,7 Zoll / 1200 x 824 Pixel, 16 Graustufen
Prozessor: XScale PXA250- 400 MHz
Speicher: 4 GB
Gewicht: 536g
Laufzeit: mit WLAN 4 Tage, ohne WLAN/UMTS 2 Wochen
Unterstützte Formate: Kindle, TXT, MOBI ohne DRM, PRC natively, HTML, DOC, JPEG, GIF,
PNG, BMP, PDF, Audible (formats 2, 3 and 4), MP3
Besonderheiten: Webcam mit 1,3 Megapixel, Ambient-Light-Sensor, Text-To-Speech,
Whispernet Mobilfunk
Preis: ca. 350€

6.2.2 PRS-600 Touch Edition

150px-SonyPRS600

Abb. 9: Sony PRS-600 Touch Edition[50]

Der Sony PRS-600 ist mit einem 6 Zoll E-Ink Display ausgestattet, verfügt
über einen 512 MB großen Speicher und unterstützt die gängigen E-Book
Formate EPUB, BBeB und PDF. Die Inhalte werden über eine USB Verbindung vom
PC auf den E-Reader übertragen. Das Modell „PRS-900 Daily Edition“ ist in
der Lage mittels einer Mobilfunkverbindung tagesaktuelle Inhalte direkt auf
das Gerät zu laden. Das Lesegerät und der Dienst sind zurzeit nur in den USA
käuflich erwerbbar.[51]

Das PRS-600 verfügt über einen Touchscreen. Dadurch ist er auch als
Arbeitsgerät interessant, da über eine virtuelle Tastatur und einen
Eingabestift Markierungen sowie Anmerkungen im Text vorgenommen werden
können. Die Markierungen können auch per USB auf andere Geräte und
Anwendungen übertragen werden.

E-Books können aus verschiedensten Quellen bezogen werden, wie z.B aus
dem eigenen Sony Reader Store.[52].
Der Buchmarktplatz ist zurzeit allerdings nur in den USA und Kanada
verfügbar. Dank einer Geschäftsvereinbarung mit Google stellt der Sony
Reader Store seinen Kunden dort rund eine Million Bücher, die im Rahmen des
Projektes „Google Books“ digitalisiert wurden und deren Copyright erloschen
ist, kostenlos zur Verfügung.[53]
In der deutschen Version des E-Readers verweist Sony auf verschiedene
Online-Buchhändler.[54]
Darunter sind

Thalia
,Libri
und die

Mayersche Buchhandlung. Neben dem Kauf von E-Books bietet die Webseite

Onleihe
die Möglichkeit E-Books auszuleihen.[55]
Onleihe bündelt das digitale Angebot verschiedener Stadtbibliotheken in
Deutschland. Als Kunde einer angeschlossenen Stadtbibliothek können über die
Webseite der Bibliothek digitale Medien wie Hörbücher, Musik und E-Books
mittels Bibliotheksausweis ausgeliehen werden. Der PRS-600 Reader ist zu dem
Angebot kompatibel.

Die technischen Daten können der Tabelle entnommen werden:[56]

Tabelle 5: Technische Daten des PRS-600 Touch Edition  
Technologie: E-Ink mit Vizplex Touchscreen Technologie
Maße (H / B / T): 174,3 x 121 x 9,8 mm
Display / Auflösung: 6 Zoll / 800 x 600 Pixel, 8 Graustufen
Prozessor: k. A.
Speicher: 512 MB erweiterbar per Speicherkarte
Gewicht: 286g
Laufzeit: ca. 7.500 Seiten pro Akkuladung
Unterstützte Formate: EPUB, PDF, Microsoft Word, TXT, RTF, BBeB, MP3, AAC, JPEG, GIF,
PNG, BMP
Besonderheiten: Touchscreen, Audioplayer
Preis: ca. 299€

6.2.3 Nook

150px-Barnes_noble_nook

Abb. 10: Nook von Barnes & Noble[57]

Barnes & Noble ist ein Fortune-500-Unternehmen und mit ca. 775 Filialen
die größte Buchhandelskette der USA.[58]
Das Unternehmen setzt bei der Vermarktung seiner E-Books auf ihren eigenen
E-Reader namens Nook. Das Gerät unterscheidet sich von den bereits
vorgestellten E-Readern, da es einen 6 Zoll E-Ink Display mit einem farbigen
3,5 Zoll LCD-Touchscreen kombiniert. Der LCD Bildschirm blendet verschiedene
kontextabhängige Informationen und Schaltflächen ein und ermöglicht die
Navigation im Barnes & Noble E-Book Store. Der Store liefert über eine
Million Titel, welche durch die Kommunikation über UMTS oder WLAN über den
Nook abgegrufen werden können.[59]
Der Zugriff auf den Store ist neben dem Nook auch mit einem von Barnes &
Noble entwickelten App über das iPhone von Apple oder dem BlackBerry der
Firma Research in Motion möglich.
[60]
Das Gerät wird zurzeit
lediglich in den USA vertrieben.

Das Nook setzt auf das Android Betriebssystem der Firma Google. Durch
diese leistungsfähige Basis und das farbige LCD Display ist das Gerät in der
Lage Apps mit einer hohen Benutzerfreundlichkeit auszuführen. Barnes & Noble
stellt einige Spiele wie Schach und, in einer ersten Beta Version, einen
Webbrowser zur Verfügung.[61]

Eine weitere Besonderheit die das Nook bietet, ist die LendMe-Technologie
mit dessen Hilfe Inhalte mit anderen Nook E-Readern oder den verschiedenen
mobilen Anwendungen synchronisiert werden können. E-Books können damit bis
zu 14 Tage verliehen und direkt auf das Endgerät des Ausleihenden
transferiert werden. Die technischen Daten des Nook können der Tabelle
entnommen werden:[62]

Tabelle 6: Technische Daten des Nook  
Technologie: E-Ink und LCD
Maße (H / B / T): 196 x 124 x 13 mm
Display / Auflösung: 6 Zoll / 600 x 800 Pixel, 16 Graustufen
Prozessor: Samsung S3C6410 ARM
Speicher: 2GB, per micro-SD auf bis zu 16 GB erweiterbar
Gewicht: 343g
Laufzeit: 7-10 Tage ohne WLAN
Unterstützte Formate: EPUB, PDB, PDF, DOC, XLS, TXT, PPT, JPG, GIF, PNG, BMP, MP3,
RSS, WMA, OGG
Besonderheiten: Gerät verfügt über zwei Bildschirme (Dual-Sceen),
Android
Betriebssystem, E-Books können verliehen werden
Preis: ca. 260$ (USA)

7 E-Business

Der Oberbegriff Electronic Business (E-Business) bezeichnet die
Kommunikation über ein digitales Medium zwischen Kunden und Lieferanten oder
zwischen unterschiedlichen Unternehmen. E-Business erleichtert den
Informationsaustausch, so dass Geschäftsprozesse automatisiert werden
können. In diesem Abschnitt werden Grundbegriffe aus dem Bereich des
E-Business definiert. Diese werden zum weiteren Verständnis der Fallstudie
benötigt.

7.1 E-Shop

Als Electronic Shop (E-Shop) wird ein „Einkaufsladen“ im Internet
bezeichnet. Ein Anbieter stellt seine Waren oder Dienstleistungen in seinem
E-Shop zum Kauf bereit. Es erfolgt eine Integration von innovativen
Informations- und Kommunikationstechnologien zur Unterstützung des
Verkaufsprozesses. Der Aufbau des Shops und die Beschreibung der Artikel
sollen im optimalen Fall den Verkäufer ersetzen. Es ist möglich den gesamten
Wertschöpfungsprozess über einen E-Shop abzuwickeln.[63]

7.2 E-Company

Eine Electronic Company (E-Company) ermöglicht die elektronische
Kooperation zwischen Unternehmen über das Internet. Die Integration schafft
eine digitale Verknüpfung zwischen ihnen. Die Synergien beider Partner
können optimal genutzt werden, so dass zusammengesetzte Angebote vermarktet
werden können.[64]

7.3 E-Marketplace

Elektronische Marktplätze sind Einkaufsplattformen im Internet. Diese
Marktplätze werden in der Literatur als Electronic Marketplaces
(E-Marketplaces) bezeichnet. Auf diesen Plattformen können Anbieter ihre
Ware und Dienstleistung im Internet präsentieren und anbieten. Jeder
Interessent hat über das Internet die Möglichkeit auf die Einkaufsplattform
zuzugreifen. Auf dieser Plattform wird das Angebot und die Nachfrage
zusammengeführt, wobei der Plattformbetreiber oft als Vermittler zwischen
Angebot und Nachfrage fungiert.[65]
Es wird somit ermöglicht, dass unterschiedlichste Branchen ihre
spezifischen, übergreifenden Produkte oder Dienstleistungen auf einer
Plattformen zum Kauf anbieten.

400px-Kollmann_2008_S.383

Abb. 11: Aufbau eines E-Marketplaces[66]

7.4 Horizontale und vertikale Marktplätze

In der Literatur wird zwischen horizontalen und vertikalen Marktplätzen
unterschieden. Die horizontalen Marktplätze sind vergleichbar mit den
klassischen Kaufhäusern. Sie sind nicht auf eine spezifische Waren- und
Dienstleistungsgruppe ausgerichtet. Das bietet dem Betreiber die Möglichkeit
eine breite Palette an Waren und Dienstleistungen anzubieten, die nicht
explizit auf den User und Endverbraucher ausgerichtet ist. Jeder Käufer der
sich für die angebotenen Waren interessiert, kann sich an der Plattform
anmelden und einen Kauf tätigen. Der horizontale Marktplatz dient zur
Information und zum Verkauf von Waren. Dieser ist damit nur ein Teil der
gesamten Wertschöpfungskette. Für folgende beispielhafte Bereiche ist es
möglich einen horizontalen Marktplatz aufzubauen: Handelswaren, Service
Dienstleistungen, Urlaub, Versicherungen.

Die vertikalen Marktplätze zielen auf besondere Nutzergruppen ab. Der
Benutzer muss sich am geschlossenen System anmelden um eine Transaktion
auszuüben. Diese Marktplätze sind meistens branchenspezifisch und
spezialisiert für einen Prozess der Wertschöpfungskette. Diese Form des
Marktplatzes wird häufig bei elektronischen Gütern, speziellen
Maschinenbauprodukten und Dienstleistungen genutzt.[67]

400px-Kolllmann_2008_S.394

Abb. 12: Horizontale und vertikale E-Marketplaces[68]

8 Elektronische Buchmarktplätze

Im Zeitalter von Web 2.0 haben sich im Laufe der letzten 15 Jahre viele
E-Companies entwickelt. Diese vertreiben z.B. digitale Medien über E-Shop
Systeme oder E-Marketplaces. Zur Wiedergabe und Verwendung der digitalen
Inhalte werden Endgeräte oder Applikationen benötigt. Existente Endgeräte
und Medien am elektronischen Buchmarkt wurden in den Kapiteln 5 und 6
vorgestellt.

Im Rahmen dieser Fallstudie werden ausschließlich elektronische
Buchmarktplätze näher erläutert. Dieses Kapitel zeigt die
Anbindungsmöglichkeiten der Endgeräte auf und beschreibt die
Wertschöpfungskette, vom Buchautor bis zum Endverbraucher, der drei großen
Buchmarktplätze Amazon, Apples iBooks und dem deutschen Vertreter Libreka!

Die Abbildung 13 zeigt die verschiedenen Konzepte um Medien von den
Plattformen auf die Endgeräte zu transferieren:‎

400px-Uebermittlungskonzepte

Abb. 13: Ãœbermittlungskonzepte zwischen Plattformen und
Endgeräten

Die unterschiedlichen Konzepte werden im Kapitel 8 dargestellt. Das
Konzept der geschlossenen Plattform inklusive eigener oder fremder Endgeräte
wird anhand des E-Marketplaces von Amazon.com im Abschnitt 8.1
veranschaulicht. Die Plattform ist Marktführer auf dem amerikanischen E-Book
Markt mit seinem proprietären Produkt Kindle. Allerdings gibt Amazon
firmenfremden Endgeräten über verschiedene Apps die Möglichkeit auf den
E-Book Store zuzugreifen.

Im Abschnitt 8.2 wir das Konzept der geschlossenen Plattform „iTunes
Store mit integriertem iBook App Store“ der Firma Apple ganzheitlich
untersucht.

Als unabhängige Plattform mit fremden Endgeräten wird die deutsche
Plattform Libreka! im Abschnitt 8.3 vorgestellt. Libreka! vermittelt E-Books
und vertreibt keine eigenen Endgeräte. Gleichzeitig dient sie als
Volltextdatenbank für Buchhandlungen.

8.1 Amazon Kindle Store

Amazon Inc., mit Firmensitz in Seattle, ist ein amerikanisches
Fortune-500-Unternehmen und betreibt seit 1995 einen elektronischen
Handelsmarktplatz im Internet. Der E-Shop wurde 1994 mit der Idee, Bücher im
Internet anzubieten, von Jeff Bezos gegründet. Der größte Fluss der Erde,
der Amazonas, gibt dem Unternehmen seinen Namen. Ziel war es die größte
Auswahl von Büchern weltweit anzubieten. Im Mai 1997 ging das Unternehmen an
die Börse. In Europa und in Asien gingen seit 1998 immer mehr Plattformen
online. 1998: Amazon.de, Amazon.co.uk, 2000: Amazon.fr, Amazon.co.jp und
Amazon.ca. Zur Zeit beschäftigt das Unternehmen mehr als 24.300 Mitarbeiter
weltweit.[69][70]

Die Eckdaten des Unternehmens können der folgenden Tabelle entnommen
werden.

Tabelle 7: Amazon – Eckdaten  
Betreiber: Amazon
Geschäftsmodell: horizontal
Digitale Medien: Musik, E-Books
Gesamtumsatz 2009: 24.519 Mio. $
Preis pro E-Book: ca. 12$
Anzahl E-Books: ca. 600.000
E-Book Formate: Kindle, PDF, MOBI

8.1.1 Geschäftsmodell

Ein permanentes Unternehmensziel ist es einen E-Shop zu entwickeln, der
durch seine einfache Navigation und seine präzise Suchfunktionalität und
Benutzerfreundlichkeit herausragt. Ein weiteres Ziel ist die
Zustellungsdauer auf ein Minimum zu reduzieren. Das
Customer-Relationship-Management-System verstärkt die Bindung der Kunden an
die Plattform, da diese mit adressatengerechter Artikelwerbung versorgt
werden. Die Informationen über Einkäufe und besuchte Artikel aller
Endverbraucher werden mittels Data-Mining verdichtet und so aufbereitet,
dass diese Form von Marketing möglich ist.

Auf der Plattform kauft der Kunde direkt und es wird nutzungsabhängig
bezahlt. Das Kundenkonto wird belastet, sobald er die Ware nach dem Kauf
erhalten hat. Es kann per Lastschriftverfahren, per Kreditkarte, per PayPal
und per Nachnahme geordert werden. Anmeldegebühren werden nicht fällig.
Wandel vom E-Shop zum E-Marketplace

Die Amazon Plattform öffnete im November 2000 seinen E-Shop für externe
Händler und Verkäufer. Somit entwickelte sich der E-Shop zum E-Marketplace
und wuchs bereits in den ersten vier Monaten um 200%. In Deutschland
erfolgte der Wandel im Jahr 2002.

Das Unternehmen bietet seinen technischen Service, sein Marketing, seine
Logistik- und Suchfunktion dem Nutzer an. Die angebotenen Artikel werden
genauso wie die Amazon Artikel auf der Plattform dargestellt. Erst beim
Kauf, im Schritt der Bezahlung, wird dem Käufer bewusst, dass Amazon nicht
der Lieferant ist.[71][72]

Weitere Web-Dienstleistungen runden das Portfolio des Amazon
E-Marketplaces ab.[73]

Der Mehrwert der Amazon Plattform gegenüber, z.B. einem lokalen
Buchladen, liegt in dem Ãœberblick, der Vermittlung und der Abwicklung. Der
Kunde hat im Web die Möglichkeit sich die gewünschten Bücher anzusehen, den
Klappentext zu lesen und zusätzlich direkte Kritiken von anderen Benutzern
oder Fachverlagen zu lesen. Die Kaufentscheidung wird dem Verbraucher durch
den übersichtlichen Informationsgehalt vereinfacht. Die optimierte
Logistikkette stellt das Buch zeitnah und zum Buchbindungspreis zu. Die
Wertschöpfungskette besteht darin, Informationen zu sammeln, diese zu
systematisieren, anzubieten und auszutauschen.[74]

Die Amazon Plattform nutzt sowohl das Merchant-Modell als auch das
Brokerage-Modell. Das Brokerage-Modell bedeutet, dass Amazon nur als
Vermittler zwischen Händler und Endkunde fungiert. Das Merchant-Modell
beinhaltet den Wiederverkauf von Waren, wie in einem klassischen Kaufhaus.
Preisspannen und Provisionen sind dem Betreiber der Plattform selbst
überlassen.
Auf der folgenden Abbildung ist die Logistikkette und
Transaktionskette von Amazon.com abgebildet.

  1. das Kosten- und Beschaffungsmodell akquiriert die Artikel für die
    Plattform
  2. das Leistungserstellungsmodell bereitet die Artikel auf, so dass
    diese in die Logistikkette eingeordnet werden können
  3. das Leistungsangebot veröffentlicht die Artikel auf der Plattform
  4. das Erlös- und Distributionsmodell bildet die Anbindung zum Kunden

Die Transaktionskette wird ausgelöst, sobald ein Kunde einen Kauf
getätigt hat. Amazon agiert in dieser Kette als Vermittler und gibt die
Transaktion an den Lieferanten weiter.

450px-Amazone_model

Abb. 14: Amazon – Logistik- und Transaktionskette[75]

‎

Ziel ist es dem Kunden das digitale Lesen von Büchern näher zu bringen.
Die Erweiterung von Amazons Geschäftsmodell um eine weitere Sparte dem
„Kindle/Whispernet“ ermöglicht den Informationsaustausch für das Kindle und
beliefert verschiedenste Endgeräte mit E-Books.[76]Neben
dem Kauf von Büchern sind Zeitungen und Zeitschriften über den Kindle
abonnierbar. Internationale Zeitungen wie LeMonde, Les Echos, sowie die
Frankfurter Allgemeine Zeitung nutzen diesen Vertriebsweg bereits. Die
Kosten für Kindle-Zeitungsabonnements liegen zwischen 5,99$ und 14,99$.
Unter den Zeitschriften-Angeboten finden sich auch kostenpflichtige
Abonnements ansonsten kostenloser Online-Magazine wie slate.com Dies gilt
auch für Blogs, die für das Kindle kostenpflichtig angeboten werden.[77]

8.1.2 Endgeräteanbindung

200px-Amazon

Abb. 15: Amazon – Endgeräteanbindung

Amazon stellt seine E-Book Inhalte auf verschiedenen Wegen seinen Kunden
zur Verfügung, siehe Abbildung 15. Das Unternehmen stellt auf der
amerikanischen Website www.amazon.com in der Rubrik „Kindle Books“ seine
digitalen Bücher für fünf verschiedene Geräte zur Verfügung. Dies erfolgt
über folgende Anbindungsverfahren:

  1. Kindle for PC
  2. Kindle for Kindle
  3. Kindle for iPhone
  4. Kindle for iPad
  5. Kindle for BlackBerry
  6. Kindle for Android

 

200px-Amazon_devices

Abb. 16: Amazon – Endgeräteübersicht im Benutzerkonto

 200px-Amazon_kindle_for_pc

Abb. 17: Amazon – Tool „Kindle for PC“
Kindle for PC
Nach dem erfolgreichen Kauf über ein Amazon Benutzerkonto (es wird
auch Buy now with 1-Click angeboten) kann das E-Book auf das Endgerät
geladen werden. Eine Endgeräteübersicht aus dem Benutzerkonto wird in
der Abbildung 16 dargestellt.
Die Software „Get Kindle for PC“ bietet dem Leser die Möglichkeit
alle seine im Amazon Store gekauften E-Books lokal am PC zu verwalten.
Dieses Leseprogramm ermöglicht die Wiedergabe von E-Books u.a. mit
Lesezeichenfunktionalität. In der Abbildung 17 ist ein Produktbild
dargestellt.

 

Kindle for Kindle
Kindle-Endgeräte können durch zwei Möglichkeiten mit E-Books
versorgt werden. Die erste Möglichkeit ist die Synchronisation mit dem
PC. In diesem Fall wird der E-Reader an den PC angeschlossen und auf der
Amazon Website registriert. Dadurch können nicht internetfähige Kindle
E-Reader und herstellerunabhängige Endgeräte mit E-Books beliefert
werden.
Die zweite Möglichkeit ist die direkte Anbindung von Kindle
Lesegeräten über das Internet. Diese müssen ebenfalls im Amazon
Buchmarktplatz registriert werden um direkt auf elektronische Inhalte
zuzugreifen. Dies geschieht am Endgerät und wird Amazon Whispernet
genannt.
Zunächst war dieser Service nur in den USA über das schnelle Third
Generation Mobilfunknetz des Netzbetreiber Sprint verfügbar.
Mittlerweile spricht Amazon jedoch von Global Wireless und vermarktet
das Kindle mit Whispernet in 100 Ländern weltweit.
Die Whispernet Verfügbarkeit kann über folgende

Karte
überprüft werden. Dieser Service ermöglicht den Kauf von
Bücher und Zeitschriften und den direkten Download auf das Gerät.
Zusätzlich ist ein kostenloser Zugang zu www.wikipedia.org integriert.
Jedes Gerät hat eine eindeutige E-Mailadresse an die der Benutzer
Inhalte schicken kann. Die Inhalte werden über den Whispernet Service
entsprechend für das Kindle angepasst. Folgende Formate werden dabei
unterstützt: Microsoft Word, PDF, HTML, TXT, RTF, JPEG, GIF, PNG, BMP,
PRC und MOBI.
Für den Whispernet Mobilfunkservice fallen keine monatlichen Kosten
an. Lediglich beim Versand von eigenen Inhalten zum Gerät müssen die
anfallenden Mobilfunkkosten getragen werden, die in den USA bei ca.
0,15$ pro MB liegen.
Kostenlos können eigene Inhalte auf den Kindle übertragen werden,
indem sie als E-Mail Anhang an
„name_des_kindle_benutzers@free.kindle.com“ gesendet werden. Die
Dienstleistung bereitet die Inhalte für das Kindle auf und schickt sie
per E-Mail Anhang zurück an die im Amazon Benutzerkonto hinterlegte
E-Mail Adresse. Diese Dokumente können dann über eine USB Verbindung
übertragen werden.

 

Kindle for iPhone und Kindle for iPad
Apple Endgeräte können per App mit dem Kindle Store verbunden
werden. Auf dem Endgerät muss das Kindle App installiert werden. Zum
Gebrauch des Apps ist eine Benutzer-Authentifizierung bei Amazon
notwendig. Nach erfolgreicher E-Book Auswahl verlangt Amazon zum
Download eine erneute Authentifizierung im Webbrowser. Anschließend wird
das E-Book als „Kindle for iPhone“ oder „Kindle for iPad“ ausgewählt und
das Endgerät im Store registriert. Das E-Book ist beim nächsten Öffnen
des Apps verfügbar.

 

Kindle for BlackBerry
Auf BlackBerry Geräten können ebenfalls bei Amazon registriert
werden. Auf dem Endgerät muss das Kindle App von der
„amazon.com/kindlebb“ installiert sein. Das Anwendungsverfahren ist
analog zu Apple Endgeräten.

 

Kindle for Android
Ist noch in der Entwicklung (Stand 12.06.2010). Interessenten können
sich registrieren um bei Fertigstellung des Apps per E-Mail informiert
zu werden.

Mittels Whispersync kann der Lesefortschritt zwischen mehreren Kindle
Geräten oder dem Kindle iPhone / iPad App synchron gehalten werden. So ist
es möglich immer dort weiter zu lesen wo zuletzt aufgehört wurde, egal an
welchem Gerät zuletzt gelesen wurde.[48][78][79][80]

8.1.3 Medienpublikation

Verlage und Autoren haben über Amazons E-Publishing Portal „Digital Text
Platform“ (DTP) die Möglichkeit E-Books im Kindle Store bereitzustellen.
Dafür ist eine Registrierung auf der dtp.amazon.com notwendig. Der Ablauf
der Veröffentlichung wir in der Abbildung 18 grafisch dargestellt.

450px-Amazon2

Abb. 18: Amazon – Ablauf vom Autor bis zum Kunden

Die Buchveröffentlichung erfordert folgende Attribute:

  1. Titel
  2. Autor
  3. Sprache
  4. Kategorie
  5. DRM
  6. Quelldatei im Format HTML (auch komprimiert), MOBI, Microsoft Word
    oder PDF
  7. Rechte am Werk
  8. Buchpreis

Die oben genannten Punkte sind Pflichtangaben und werden beim
E-Publishing Prozess abgefragt.

Der Buchpreis sollte zwischen 0,99$ und 200$ liegen. Für eine Akzeptanz
im DTP-Programm muss jedoch abhängig von der Dateigröße ein Mindestpreis von
1,99$ oder 2,99$ festgelegt werden. Amazon behält von dem Verkaufserlös eine
Marge von 65% ein, so dass dem Verlag oder dem Autor noch 35% bleiben. Die
Auszahlung erfolgt ab einem Honorar von 100$ und wird in Form eines Schecks
abgerechnet.Beispiel
Upload E-Book Amazon[81]

8.2 Apple iBookstore

Das Unternehmen Apple Inc. wurde am 1. April 1976 von Steve Jobs, Steve
Wozniak und Ronald Wayne gegründet. Kerngeschäft waren zunächst die Apple
Computer. Apple entwickelte 1983 die erste grafische Benutzeroberfläche und
implementierte diese in das Betriebssystem Lisa. Im Januar 1997 erwarb Apple
die Firma NeXT und war somit in der Lage objektorientierte Betriebssysteme
namens MacOS zu entwickeln.[82][83]
Seit Beginn der iPod Ära baut Apple seine Produktsparte für Mobilgeräte
immer weiter aus und stellte kürzlich das iPhone in der dritten
Produktgeneration vor.[84]

Die Eckdaten des Unternehmens können der folgenden Tabelle entnommen
werden.

Tabelle 8: iTunes Store – Eckdaten
Betreiber: Apple
Geschäftsmodell: horizontal
Digitale Medien: Musik, Filme, Serien, PodCasts, Apps, E-Books
Umsatz 2009: 1.164 Mio $.
Preis pro E-Book: k. A.
Anzahl E-Books: k. A.
E-Book Formate: EPUB

8.2.1 Geschäftsmodell

Apples Ziel ist es, ebenfalls mit Benutzerfreundlichkeit, vor allem aber
mit der Innovation neuer Produkte den Markt zu überzeugen. Der
Funktionsumfang der Geräte wird eingeschränkt und auf das Notwendigste
reduziert, so dass Apple eine Kompatibilität mit seinen eigenen Produkten
gewährleisten kann. Diese Eigenschaften setzen sich in den nachfolgenden
Produkten wie dem iPhone oder dem in diesem Jahr erschienenen iPad fort.[85]
Die Einführung des E-Marketplaces

Steve Jobs brachte in Verbindung mit dem erstem iPod die Software iTunes
heraus. Sie dient zur Versorgung des mobilen Musikplayers mit Musik, Filmen,
Serien, PodCasts, sowie Apps. Im Jahr 2003 rief Apple den „iTunes Store“ ins
Leben und verknüpfte ihn mit der Medienwiedergabesoftware iTunes. Apple
führte somit neben seinem E-Shop Apple Store den iTunes Store als
E-Marketplace ein. Diese Integration vereinfacht dem Anwender den Erwerb
digitaler Medien und kanalisierte zugleich das Vertriebsmodell von Apple.
Des Weiteren gibt es die

iPhone SDK 3.2
Entwicklungsumgebung für Apps im iPhoneOS, mit der jede
Privatperson oder jedes Unternehmen eigene Apps programmieren kann. Apple
erhält bei jedem Kauf eines Apps 30% des Verkaufspreises. Zudem behält sich
das Unternehmen eine Zensur von Apps vor und kann somit das Angebot
regulieren.[86]Jeder
User im iTunes Store erhält ein Konto, über welches alle Transaktionen
abgerechnet werden. Das Konto kann per iTunes PayBack Karten, click & buy
oder per Kreditkarte aufgefüllt werden.

Das Angebot an branchenspezifischen Lösungen, wandelte zusätzlich den
horizontalen Marktplatz in einen vertikalen Marktplatz um. Der Kunde muss
ein internetfähiges Appleprodukt besitzen, um auf den iTunes Store zugreifen
zu können. Die direkte PC-Anbindung per iTunes ist ebenso spezifisch durch
die Apple ID und es entsteht ein personengebundener Nutzerkreis.[87]

8.2.2 Endgeräteanbindung

200px-Ibooks

Abb. 19: iBookstore – Endgeräteanbindung

Der Zugang zum Apple eigenem Buchmarktplatz iBookstore kann über den
iTunes Store via iBooks App-Installation hergestellt werden. iBooks
ermöglicht das Lesen und Kaufen von E-Books auf Apple Endgeräten. Es ist
Apples direkter Vertriebskanal für E-Books und ist zunächst exklusiv für das
iPad entwickelt worden. Demnächst wird das App, mit der angekündigten
Software Version iPhone OS 4, auch auf weiteren Apple-Endgeräten nutzbar
sein.[88]
Auf dem deutschen Markt führt das App im Moment nur freie deutschsprachige
Bücher. Mit einem US-iTunes-Account können englische Werke erworben und
gelesen werden.[89]Zur
Zeit werden die Bücher von fünf Verlagen angeboten: Verlage Penguin, Harper
Collins, Simon & Schuster, Macmillan und der Hachette Book Group. Der Ablauf
ist auf der Abbildung 19 dargestellt.

Die E-Book-Suche nach erfolgreicher App-Installation auf dem Endgerät
erfolgen. Das Suchergebnis kann anschließend per Klick gekauft und auf das
Endgerät geladen werden. Die Abrechnung erfolgt über das iTunes Kundenkonto.
Die gekauften Bücher werden in einem digitalen Bücherregal abgebildet und
können durch Displayberührung geöffnet werden. Der Multi-Touch-Display der
Apple-Endgeräte ermöglicht ein „Look and Feel“ wie in einem gedruckten Buch.
Lesezeichen können gesetzt und die Anzeigegröße kann verändert werden. Alle
E-Books werden entweder im offenen EPUB-Format oder kopiergeschützt
bereitgestellt. Das Adobe DRM wird von iBooks nicht unterstützt.[90][91]

8.2.3 Medienpublikation

Jeder Verlag oder Autor hat die Möglichkeit seine Bücher über den
iBookstore zu vertreiben. Ein Autor oder Verlag benötigt zum E-Publishing
einen „Publisheraccount“, bei dem Steuer- und Kreditkartennummer hinterlegt
werden müssen. E-Books können kostenlos publiziert werden, wobei Apple
jedoch zwischen 30% – 40% des Erlöses verlangt und diesen einbehält. Der
Rest wird auf ein separates Apple-Konto verbucht. Die Buchung auf das
private Konto erfolgt erst bei Erreichen einer bestimmten Gewinnhöhe. Der
Weg des E-Books bis zum Endverbraucher wird in der Abbildung 21
verdeutlicht.

450px-Ibook2
Abb. 21: iBookstore – Ablauf vom Autor bis zum
Kunden

150px-IBook-Store

Abb. 20: iBooks im iPad[92]

Das Buch benötigt folgende Eigenschaften, damit es veröffentlicht werden
kann:[93]

  1. Die eindeutige ISBN
  2. Die Quelldatei im offenen EPUB-Format

Weitere Informationen sollten mitpubliziert werden: Autor, Verlag, Titel,
Einstelldatum, Kategorie, Cover;

8.3 Libreka!

Libreka! ist eine Volltextdatenbank für deutschsprachige Buchtitel. Diese
wird von der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH aus
Frankfurt betrieben. Sie wurde im Jahre 1947 gegründet und ist eine Tochter
der Börsenverein Beteiligungsgesellschaft mbH.

Die Eckdaten des Unternehmens können der folgenden Tabelle entnommen
werden.

Tabelle 9: Libreka! – Eckdaten
Betreiber: MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH
Geschäftsmodell: horizontal
Digitale Medien: E-Books
Umsatz 2009 36.537 Mio €
Preis pro E-Book: 10 – 20% günstiger als das gebundene Buch
Anzahl E-Books: 20.000
E-Books Formate: PDF, EPUB

 

8.3.1 Geschäftsmodell

Innerhalb dieses Buchmarktplatzes haben Verlage und Autoren ebenfalls die
Möglichkeit ihre E-Books einzustellen und diese mit einer Leseprobe zu
versehen. Libreka! indiziert jedes Buch, so dass eine Volltextsuche im Buch
möglich ist. Ebenso kann nach Autor und Titel gesucht werden. Es haben nicht
nur Internetbenutzer Zugriff auf Libreka!, sondern auch stationäre
Buchhandlungen. Der Verlag hat beim Einstellen der Bücher die Möglichkeit zu
entscheiden, wie groß seine Leseprobe werden darf. Libreka! versucht durch
die Anbindung an Suchmaschinen, Buchportalen und Bibliotheken eine breite
Käuferschicht zu erreichen. Der Kunde hat die Möglichkeit nach erfolgreicher
Suche, sich in die Buchvorschau einzulesen. Als Kaufentscheidung hat er die
Möglichkeit das Buch als E-Book oder in gebundener Form zu erwerben. Für die
gebundene Form verweist Libreka! auf Buchhandel.de. Die angebotenen E-Books
werden zwischen 10% und 20% günstiger als das gebundene Buch verkauft.
Ebenso bietet Libreka! an, nicht digitale Bücher zu scannen und zu
veröffentlichen. Die Plattform übernimmt nach einer Kontrolle des
eingestellten Materials das Scannen und Veröffentlichen der Bücher gegen
eine seitenabhängige Gebühr. Libreka! fungiert nur als Vermittler, da der
Käufer eines E-Books eine registrierte Buchhandlung beim Kauf auswählen
muss. Das bedeutet, auf dem „Papier“ verkauft die Buchhandlung das E-Book an
den Kunden und nicht Libreka!. Allerdings partizipiert Libreka! am Verkauf
von E-Books und erhält durch die Vermittlung einen prozentualen Abschlag.
Der Ablauf des Zahlungsstrom ist in der Abbildung 23 sichtbar. Die
akzeptierten Bezahlmethoden sind Kreditkarte und Bankeinzug.[94][95]

450px-Libreka3

Abb. 23: Libreka! – Zahlungsstrom

Die Libreka! Plattform kann laut Literatur am ehesten der E-Company
zuordnen werden. Sie ermöglicht es elektronische Kommunikation zwischen
verschiedenen Unternehmen herzustellen und einen Informationsaustausch zu
gewährleisten. Es werden Inhalte durch die Verlage oder Autoren auf der
Libreka! Plattform dargestellt und vom Kunden der Plattform gekauft.
Gleichzeitig bietet diese Form des E-Business die Möglichkeit Unternehmen zu
verknüpfen.[96]

8.3.2 Endgeräteanbindung

200px-Libreka

Abb. 23: Libreka! – Endgeräteanbindung

Die Plattform Libreka! bietet nach erfolgreicher Suche die Möglichkeit
E-Books zu erwerben. Nach dem Kauf kann die Ware auf dem PC des Verbrauchers
heruntergeladen werden. Für geschützte E-Books wird die kostenlose
Medienverwaltungssoftware Adobe Digital Editions (ADE) benötigt. Alle
bezogenen E-Books können mit ADE verwaltet und organisiert werden. Die
Nutzung von ADE kann erst nach abgeschlossener Registrierung erfolgen. Die
Adobe ID, die E-Mail-Adresse des Benutzers, erlaubt die Aktivierung von bis
zu sechs Lesegeräten. Zuletzt können die angeschlossenen unterstützten
E-Reader mit Adobe-DRM-geschützten Inhalten versorgt werden.[94]

8.3.3 Medienpublikation

Jeder Verlag oder Autor hat die Möglichkeit sich bei der Libreka!
Plattform anzumelden und seine Werke zu publizieren. Dies geschieht über das
sogenannte

Libreka! Content Backoffice
(siehe Abb. 24). Ein skizzierter Ablauf ist
in der folgenden Abbildung 25 ersichtlich.

450px-Libreka2

Abb. 25: Libreka! – Ablauf vom Autor bis zum
Kunden

 200px-Libreka4

Abb. 24: Libreka! – Backoffice-Anbindung[97]

Der Autor bekommt beim E-Publishing die Möglichkeit, welche Seiten er als
Leseprobe dem Kunden zur Verfügung stellen möchte. Ebenso kann er dort
entscheiden ob sein E-Book indiziert werden soll oder nicht. Anschließend
muss der Autor seine Quelldatei, das Titelbild und die Rückseite in einer
Zip-Datei zusammenführen. Die Dateien benötigen einen vorgegeben Dateinamen,
welcher sich aus der Kundennummer und der ISBN zusammensetzt. Die Zip-Datei
kann anschließend hochgeladen werden um im letzten Schritt mit seinen
Metadaten versehen zu werden: Autor, Verlag, Titel, Einstelldatum, ISBN.
Zudem können in diesem Schritt auch Zugriffsberechtigungen vergeben werden.
Nach erfolgter Medienfreigabe ist das E-Book auf dem Libreka! Buchmarktplatz
sichtbar und kann erworben werden.[98]

9 Schlussbetrachtung

E-Book Formate

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Abb. 26: O’Reilly – Vergleich der bezogenen E-Book
Formate[99]
Die nähere Betrachtung der unterschiedlichen E-Book Formate im
Rahmen dieser Fallstudie ergab, dass viele Anbieter ausführliche
Informationen und freie SDKs auf ihren E-Publishing Portalen zur
Verfügung stellen. Die hohe Transparenz ermöglicht den Autoren die
E-Books in nahe zu allen Formaten schnell und einfach zu publizieren.
Auffällig ist zudem die vorhandene Anzahl von Konvertierungswerkzeugen,
die aus offenen Ausgangsformaten (z.B. OPF) neue Zielformate erzeugen
können. Der Verbraucher ist unabhängiger vom Buchmarktplatz, sowie vom
E-Reader. Alle untersuchten Formate unterstützen DRM, wobei sich einige
Verlage und Buchmarktplätze für die Entfernung oder Lockerung des DRM
entschlossen, da die Benutzung des Konsumenten eingeschränkt wurde. Das
E-Publishing erfordert Know-How zu den Themen XML und CSS, sowie zur
jeweiligen Formatspezifikation. Freie Tools, wie

eCub, können hier nur bedingt einen unerfahrenen Autor unterstützen.
Das benutzerfreundliche „What you see is what you get“ (WYSIWYG)
Editieren ist erst mit kostenpflichtigen Tools, wie

Jutoh
oder

Adobe InDesign
, möglich.[100]

Aktuell ist noch kein einheitliches E-Book Format abgestimmt worden,
jedoch geht durch einige Marktindikatoren hervor, welche Formate in
Zukunft die größten Marktanteile besitzen werden. Im Oktober gaben Adobe
und Barnes & Noble bekannt, künftig mit einem E-Book zu kooperieren.
Barnes & Noble bietet zukünftig E-Books im geschützten EPUB Format,
basierend auf der Adobe-DRM-Softwarelösung

Content Server 4
, an.[101]
Zum Ende des Jahres 2009 veröffentlichte der Verlag O’Reilly seine
Downloadzahlen der letzten 16 Monaten zu den drei angebotenen Formaten
PDF, EPUB und MOBI (siehe Abb. 26). Die Statistik besagt, dass PDF
aufgrund des Bekanntheitsgrades die erste Wahl beim Verbraucher ist,
allerdings Anteile durch EPUB und MOBI verlor. EPUB setzte sich deutlich
und kontinuierlich zu MOBI ab.[102]
Kürzlich gab Steve Jobs bekannt, dass das iBooks App noch im Sommer
2010, zusätzlich zum EPUB Standard, PDF unterstützen wird.[103]

 

Endgeräte

250px-ChangeWave_Research_Future_E_Reader_Market

Abb. 27: Zukünftige Marktanteile der E-Reader[104]
E-Reader und Tablet-PCs können nicht uneingeschränkt miteinander
verglichen werden. Der E-Reader ist ein „Single-Purpose-Device“, das
speziell für die Anzeige von Texten optimiert ist. Für einen Tablet-PC
ist die Anzeige von E-Books jedoch nur eine von vielen multimedialen
Einsatzszenarien. Trotzdem beeinflussen sich beide Geräteklassen. Im
Folgenden werden zwei Umfragen vorgestellt, die einen Ãœberblick über
eine mögliche zukünftige Marktentwicklung geben.
Das Unternehmen „ChangeWaveResearch“ führte im März 2010 eine
Umfrage unter 3.171 Konsumenten durch.[105]
Das Ergebnis der Umfrage ist, dass Apples iPad dem Amazon Kindle und
anderen E-Readern große Marktanteile abnehmen wird. Eine der
ausgewählten Fragen lautete: „Welchen E-Reader würden Sie sich kaufen,
wenn ein Kauf in den nächsten 90 Tagen anstehen würde?“. Die Umfrage
zeigt das 40% der Konsumenten zum iPad greifen würden, gefolgt vom
Amazon Kindle mit 28% (siehe Abb. 27).
Das Marktforschungsunternehmen comScore, welches sich auf
Marktforschung im Bereich digital / mobil spezialisiert hat, führte
ebenfalls eine Umfrage durch.[106]
2.175 Internetnutzer wurden zu ihrem Wissensstand und ihrer Meinung zum
Apple iPad und konkurrierenden Endgeräten befragt. Laut der Studie liegt
die gestützte Bekanntheit des Apple iPad und des Amazon Kindle gleichauf
mit 65%. Danach folgt der Sony Reader mit 39% und das Barnes & Noble
Nook mit 28%. Beim tatsächlichen Erwerb liegt der Kindle mit 6% noch
deutlich vor Sony mit 4% und Apple mit 1%. Die Kaufabsicht der
Umfrageteilnehmer für die nächsten drei Monate sieht wie folgt aus:
Apple 15%, Amazon 14%, Barnes & Noble 10% und Sony 9%.
In Zukunft wird es für beide Geräteklassen einen Markt geben. Die
Anforderung an das Gerät bestimmen den Kauf des Kunden. Der E-Reader
bietet klare Vorteile, wenn das Gerät ausschließlich zum Lesen genutzt
werden soll. Der Konsument wird jedoch zu einem Tablet-PC greifen, wenn
der Schwerpunkt auf dem multimedialen Einsatz liegt.

 

Elektronische Buchmarktplätze

250px-Deutsch_ebook

Abb. 28: Umfrage zur Akzeptanz von E-Books[107]
Die Unternehmen Amazon und Apple verfolgen mittlerweile ein
ganzheitliches Buchmarktplatzkonzept. Der Wertschöpfungsprozess beider
Buchmarktplätze reicht vom E-Publishing bis zur Mediendistribution über
Apps zu Endgeräten. Beide unterscheiden sich in ihren
Anbindungsmöglichkeiten. Apple bietet zur Zeit seinen iBookstore nur für
Apple Endgeräte an. Der Wertschöpfungsprozess von Libreka! schließt
direkte und kanalisierte Mediendistribution (z.B. über Apps) zu
Endgeräten nicht mit ein.
Jede der untersuchten Plattformen ermöglicht Autoren, Verlagen und
Privatpersonen die E-Books selbstständig und benutzerfreundlich zu
publizieren. Amazon fasst zum Beispiel im E-Publishing Prozess auf der
DTP Weboberfläche die Quelldatei des Autors und die separat angebenden
Buchpflichtangaben komfortabel zusammen, bevor das E-Book veröffentlicht
wird.
Die Betrachtung innerhalb der Fallstudie hat ergeben, dass der
globale elektronische Buchmarkt unterschiedlichen Bekanntheitsgraden
unterliegt. Der E-Book Markt in den USA ist deutlich ausgeprägter als
der Deutsche. Das hängt von mehreren Faktoren ab. Ein Faktor ist der
Bekanntheitsgrad der Endgeräte. 65% der Internetbenutzer kennen in den
USA das Kindle. In Deutschland dagegen sind es nur acht Prozent. Ein
weiterer Faktor ist die Benutzerfreundlichkeit von E-Books. Knapp 50%
der Deutschen können sich nicht vorstellen ein E-Book zu lesen. Dafür
werden laut einer Umfrage psychologische Gründe genannt(siehe Abb. 28).
Als Hauptgrund wird das „sinnliche“ Erlebnis eines E-Books in Frage
gestellt.[108]
Der Preis der Endgeräte und der Medien ist ebenso ein Faktor für die
fehlende Akzeptanz.
Die Angebots- und Preiserwartungen an Buchmarktplätzen ist hoch,
denn 42% der E-Reader Besitzer wünschen ein breiteres Sortiment im
E-Book Store. Drei Viertel der Deutschen sind nicht bereit mehr für ein
E-Book zu bezahlen, als für ein gebundenes Taschenbuch. Des weiteren
darf der E-Reader nicht mehr als 200€ kosten[109]
Mit dem Buchmarkteintritt von Apple durch die Veröffentlichung des
iPads, geht der Credit Suisse Analyst Spencer Wang davon aus, dass sich
die E-Book-Marktanteile neu verteilen und Amazons Marktanteil dadurch
von 90% auf 35% sinken wird.[110]
Dies stellt die Plattformbetreiber vor neuen Herausforderungen. Sie
müssen auf den aktuellen Endgerätemarkt schnell reagieren und ggf. neue
Anbindungsmöglichkeiten zu schaffen, damit neue potenzielle Käufer
aufgegriffen werden können. Der Endverbraucher erwartet
adresssatengerechte und zielgruppenorientierte Informationen. Diese
müssen zeitnah in Form von qualitativ hochwertigen aufgearbeiteten
Medien zur Verfügung gestellt werden. Dafür ist der Verbraucher auch
bereit zu bezahlen.[111]

10 Fußnoten

  1. ↑
    1,0
    1,1
    Vgl. KirchnerRobrecht (2010), S. 4
  2. ↑ Vgl. Gartner –
    HypeCycle (2009), o. S.
  3. ↑ Vgl. Gartner –
    MobileTechnologies (2010), o. S.
  4. ↑ Vgl. Lebert
    (2009), o. S.
  5. ↑ Vgl. Hansen
    (2003), o. S.
  6. ↑ Vgl. Amazon –
    Blog (2007), o. S.
  7. ↑ Vgl. B&N –
    eBookPress (2009), o. S.
  8. ↑ Vgl. B&N –
    NookPress (2009), o. S.
  9. ↑ Vgl. Sony –
    ePubPress (2009), o. S.
  10. ↑ entnommen aus:
    MobipocketDeveloperCenter (2010), Abb. 5
  11. ↑ Vgl. IDPF –
    Specs (2010), o. S.
  12. ↑ Vgl. W3CXML
    (2010), o. S.
  13. ↑ Vgl.
    EPUBcheck (2010), o. S.
  14. ↑ Vgl.
    MobipocketDeveloperCenter (2010), o. S.
  15. ↑ Vgl. Adobe –
    History (2010), o. S.
  16. ↑ Vgl. Adobe –
    SDK (2010), o. S.
  17. ↑ Vgl. Adobe –
    InDesigntoKindle (2009), S. 1 ff.
  18. ↑ Vgl. Amazon
    – KindleGen (2010), o. S.
  19. ↑ Vgl. B&N –
    FictionwisePress (2009), o. S.
  20. ↑ Vgl. Becker
    et al. (2003), S. 3 – 4
  21. ↑ Vgl. Becker
    et al. (2003), S. 62 – 76
  22. ↑ Vgl. XrML
    (2010), o. S.
  23. ↑ Vgl.
    Iannella (2002), S. 1
  24. ↑ Vgl. Becker
    et al. (2003), S. 26 – 30
  25. ↑ Vgl.
    Needleman (2010), o. S.
  26. ↑ Vgl. IDPF –
    OCF (2006), o. S.
  27. ↑ Vgl. IDPF –
    OPF (2007), o. S.
  28. ↑ Vgl. IDPF –
    OPS (2007), o. S.
  29. ↑ entnommen
    aus: KirchnerRobrecht (2010), S. 22
  30. ↑ entnommen
    aus: Fujitsu T5010 Picture (2010), o. S.
  31. ↑ entnommen
    aus: Samsung Q1 Picture (2010), o. S.
  32. ↑ Vgl.
    KirchnerRobrecht (2010), S. 23
  33. ↑ entnommen
    aus: Apple – iPad Picture (2010), o. S.
  34. ↑ Vgl. Apple –
    iPad Press (2010), o. S.
  35. ↑ Vgl. Bichel
    (2010), o. S.
  36. ↑ Vgl.
    Etherington (2010), o. S.
  37. ↑ Vgl. Apple –
    Apps Information (2010), o. S.
  38. ↑ Vgl. Garmon
    (2010), o. S.
  39. ↑ Vgl. Apple –
    iPad Spezifikation (2010), o. S.
  40. ↑ entnommen
    aus: WeTab – Picture (2010), o. S.
  41. ↑ Vgl. Soult
    (2010), o. S.
  42. ↑ Vgl. Amazon
    – WeTab (2010, o. S.
  43. ↑ Vgl. Adobe –
    Air Marketplace (2010), o. S.
  44. ↑ Vgl.
    Neofonie – WeMagazine (2010), S. 1 – 3
  45. ↑ Vgl. WeTab –
    Produktspezifikation (2010), S. 1 – 4
  46. ↑ Vgl. E-Ink
    Technology (2010), o. S.
  47. ↑ entnommen
    aus: Amazon – Kindle DX Picture (2010), o. S.
  48. ↑
    48,0

    48,1

    48,2
    Vgl.
    Amazon – Kindle DX (2010), o. S.
  49. ↑ Vgl. Amazon
    – iPhone App (2010), o. S.
  50. ↑ entnommen
    aus: Sony – Reader Picture (2010), o. S.
  51. ↑ Vgl. Sony –
    PRS-900 Features (2010), o. S.
  52. ↑ Vgl. Sony –
    Reader Store (2010), o. S.
  53. ↑ Vgl. Sony –
    Reader Store – Google Books (2010), o.S
  54. ↑ Vgl. Kremp
    (2009), o. S.
  55. ↑ Vgl. Onleihe
    (2010), o. S.
  56. ↑ Vgl. Sony –
    PRS-600 Tech. Daten (2010), o. S.
  57. ↑ entnommen
    aus: B&N – NookPressPicture (2010), o. S.
  58. ↑ Vgl. B&N –
    Investor Relations (2010), o. S.
  59. ↑ Vgl. B&N –
    E-Book Store (2010), o. S.
  60. ↑ Vgl. B&N –
    Apps (2010), o. S.
  61. ↑ Vgl. B&N –
    Nook Features (2010), o. S.
  62. ↑ Vgl. B&N –
    Nook Tech. Daten (2010), o. S.
  63. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 38 u. S. 193 – 194
  64. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 39
  65. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 38
  66. ↑ entnommen
    aus: Kollmann (2009), S. 383
  67. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 394 – 396
  68. ↑ entnommen
    aus: Kollmann (2009), S. 394
  69. ↑ Vgl. Amazon
    – Ãœber uns (2010a), o. S.
  70. ↑ Vgl. Amazon
    – Company Facts (2009), S. 1 – 2
  71. ↑ Vgl. Amazon
    – Marketplace USA (2001), o. S.
  72. ↑ Vgl. Amazon
    – Marketplace DE (2002), o. S.
  73. ↑ Vgl. Amazon
    – Service (2010), o. S.
  74. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 54
  75. ↑ entnommen
    aus: Wirtz (2001), S. 241
  76. ↑ Vgl. Amazon
    – Kindle DX (2010), o. S.
  77. ↑ Vgl.
    KirchnerRobrecht (2010), S. 27
  78. ↑ Vgl. Amazon
    – Global Wireless (2010), o. S.
  79. ↑ Vgl. Amazon
    – Ãœber uns (2010b), o. S.
  80. ↑ Vgl. Amazon
    – Service (2010), o. S.
  81. ↑ Vgl. Amazon
    – DTP (2010), S. 1 ff.
  82. ↑ Vgl. Apple –
    CEO (2010), o. S.
  83. ↑ Vgl. Apple –
    History (2009), o. S.
  84. ↑ Vgl. Apple –
    iPhone 4 (2010), o. S.
  85. ↑ Vgl.
    Christensen et al. (2009), o. S.
  86. ↑ Vgl. Barczok
    und Wölbert (2010), S. 97 – 98
  87. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 394 – 395
  88. ↑ Vgl. Apple –
    iPhone OS 4 (2010), o.S.
  89. ↑ Vgl. Barczok
    und Wölbert (2010), S. 94
  90. ↑ Vgl. Trust
    (2010), o. S.
  91. ↑ Vgl. Barczok
    und Wölbert (2010), S. 96
  92. ↑ entnommen
    aus: Apple – iBooks Picture (2010), o. S.
  93. ↑ Vgl. Apple –
    iBooks Publisher (2010), o. S.
  94. ↑
    94,0

    94,1
    Vgl. –
    Libreka FAQ (2010), o. S.
  95. ↑ Vgl. Libreka
    – Verkauf (2010), S. 8 – 10
  96. ↑ Vgl.
    Kollmann (2009), S. 39
  97. ↑ in Anlehnung
    an Libreka – FAQ (2010), o. S.
  98. ↑ Vgl. Libreka
    – Verkauf (2010), S. 4 – 7
  99. ↑ entnommen
    aus: Savikas (2009), Abb. 1
  100. ↑ Vgl. Smart
    (2010), o. S.
  101. ↑ Vgl. Adobe
    – StandardizeFormat (2009), S. 1 – 2
  102. ↑ Vgl.
    Savikas (2009), o. S.
  103. ↑ Vgl.
    HeiseDeveloperNews (2010), o. S.
  104. ↑ entnommen
    aus: Carton und Crumrine (2010), Abb. 4
  105. ↑ Vgl.
    Carton und Crumrine (2010), o. S.
  106. ↑ Vgl.
    comScore (2010), o. S.
  107. ↑ entnommen
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  108. ↑ Vgl.
    KirchnerRobrecht (2010) S. 20
  109. ↑ Vgl.
    KirchnerRobrecht (2010) S. 12 – 18
  110. ↑ Vgl.
    Phillips (2010), o. S.
  111. ↑ Vgl.
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Fallstudienarbeit
Hochschule: Hochschule für Oekonomie & Management
Standort: Essen
Studiengang: Bachelor Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten
Betreuer:
Prof._Dr._Uwe_Kern
Typ: Fallstudienarbeit
Themengebiet: Tablet Computing
Autor(en): Sebastian Parthe, Marcus Hottenrott, Stefan Hübsch
Studienzeitmodell: Abendstudium
Semesterbezeichnung:
Studiensemester: 4
Bearbeitungsstatus: begutachtet
Prüfungstermin:
Abgabetermin:
geposted: 12. Juli 2013 | aktualisiert: 12. August 2016 | Autor: Marcus Hottenrott
Kategorie(n): Diverses

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